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150 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Bayern · Ansbach

Photovoltaik in Windsbach

50 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 902 Anlagen mit 14,0 MW Gesamtleistung

Windsbach, Landkreis Ansbach in Bayern verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 14,0 MW, verteilt auf 902 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 6.114 Einwohnern entspricht das 2,29 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Windsbach liegt damit 50 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 54 von 58 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,6 MW neue Leistung hinzu – rund 4 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 31 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 15 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,29

kW
▲ +50 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

31,5

%

284 Speicher bei 902 Anlagen

Installiert

14,0 MW

Zubau 12 Mon.

0,6 MW

+4 %

Solaranlagen

902

Einwohner

6.114

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Windsbach?

Segmentierter PV-Zubau in Windsbach — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Windsbach wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-17 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -17 %
  • Heimsegment▼ -35 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Windsbach: 601 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0510September 2025: 8 kW, Vorjahr 4 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 2 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 4 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 6 kWMärz 2026: 8 kW, Vorjahr 8 kWApril 2026: 9 kW, Vorjahr 10 kWMai 2026: 8 kW, Vorjahr 2 kWJuni 2026: 4 kW, Vorjahr 8 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 6 kWAugust 2026: 4 kW, Vorjahr 3 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
065129September 2025: 58 kW, Vorjahr 40 kWOktober 2025: 81 kW, Vorjahr 101 kWNovember 2025: 23 kW, Vorjahr 111 kWDezember 2025: 56 kW, Vorjahr 47 kWJanuar 2026: 26 kW, Vorjahr 73 kWFebruar 2026: 8 kW, Vorjahr 39 kWMärz 2026: 37 kW, Vorjahr 42 kWApril 2026: 29 kW, Vorjahr 37 kWMai 2026: 65 kW, Vorjahr 129 kWJuni 2026: 20 kW, Vorjahr 20 kWJuli 2026: 45 kW, Vorjahr 30 kWAugust 2026: 11 kW, Vorjahr 41 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
050100September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 100 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
24 42 kW -17 %
Heimsegment
2–30 kWp
39 458 kW -35 %
Gewerbe
>30 kWp
1 100 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 65 601 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Windsbach zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Windsbach, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Windsbach 56 Speicher mit zusammen 506 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-18 %
Anlagen
32
Kapazität
176 kWh
Ø/Anlage
5,5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-8 %
Anlagen
24
Kapazität
330 kWh
Ø/Anlage
13,8 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
56
Kapazität
506 kWh
Ø/Anlage
9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Windsbach im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Windsbach 2,29 kW
Ø Ansbach 5,31 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Windsbach erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Windsbach auf?

Auffällig hoch: 31 % aller Solaranlagen in Windsbach laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Windsbach zählt zu den solarstärkeren Regionen in Bayern: 902 Anlagen, 14,0 MW Leistung und 2,29 kW pro Kopf sprechen eine klare Sprache.

Einordnung

Platz 54 von 58 im Landkreis Ansbach: Windsbach liegt unter dem Landesdurchschnitt, mit klarem Aufholpotenzial nach oben. Bundesweit betrachtet gehört Windsbach mit 2,29 kW pro Einwohner zu den solarstärkeren Kommunen Deutschlands.

Gemeinden im Landkreis Ansbach

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Windsbach?

91575

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Windsbach — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Windsbach gibt es laut solarzubau.de aktuell 902 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 14,0 MW. Das entspricht 2,29 kW pro Einwohner.
284 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 31,5 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Windsbach [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-windsbach/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Windsbach installiert?

In Windsbach sind 14,0 MW PV-Leistung in 902 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 54 von 58 im Landkreis Ansbach. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 6.114 Einwohner entspricht der Bestand 2,29 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Windsbach im Vergleich da?

Mit 2,29 kW pro Einwohner liegt Windsbach über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Ansbach belegt Windsbach Platz 54 von 58. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Windsbach?

In Windsbach sind 284 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 31,5 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Windsbach?

In den letzten 12 Monaten wurden in Windsbach 0,6 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 65 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 4 Prozent – rund 4 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Windsbach?

Windsbach liegt im Landkreis Ansbach im Bundesland Bayern. Im Landkreis Ansbach gibt es insgesamt 58 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Windsbach?

In Windsbach entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 39 neuen Anlagen und 458 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Windsbach?

In Windsbach wurden in den letzten 12 Monaten 24 Balkonkraftwerke registriert (42 kW). Das sind -17 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Windsbach?

In Windsbach wurden in den letzten 12 Monaten 65 neue Solaranlagen mit insgesamt 601 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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