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164 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Bayern · Kitzingen

Photovoltaik in Wiesenbronn

64 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 169 Anlagen mit 2,7 MW Gesamtleistung

Wiesenbronn, Landkreis Kitzingen in Bayern kommt mit Stand 2026-08-28 auf 169 Solaranlagen und 2,7 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 1.083 Einwohner sind das 2,49 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Wiesenbronn liegt damit 64 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 31 Regionen in diesem Umfeld belegt Wiesenbronn damit Platz 20 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,1 MW, das entspricht etwa 5 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 34 % und eine mittlere Anlagengröße von 16 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,49

kW
▲ +64 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

33,7

%

57 Speicher bei 169 Anlagen

Installiert

2,7 MW

Zubau 12 Mon.

0,1 MW

+5 %

Solaranlagen

169

Einwohner

1.083

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Wiesenbronn?

Segmentierter PV-Zubau in Wiesenbronn — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Wiesenbronn wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
5 8 kW -10 %
Heimsegment
2–30 kWp
9 125 kW -9 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 14 133 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Wiesenbronn zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Wiesenbronn, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Wiesenbronn wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Wiesenbronn im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Wiesenbronn 2,49 kW
Ø Kitzingen 4,71 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Wiesenbronn erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Wiesenbronn auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 34 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 57 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Wiesenbronn setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

Wiesenbronn erzeugt 1,6-mal so viel Solarstrom pro Kopf wie der deutsche Durchschnitt. 169 Anlagen liefern zusammen 2,7 MW und positionieren die Region weit vorn in Bayern.

Einordnung

Wiesenbronn reiht sich auf Platz 20 von 31 im Landkreis Kitzingen ein – nahe am Landesdurchschnitt. 2,49 kW pro Kopf heben Wiesenbronn auch im bundesweiten Vergleich klar von der Masse ab.

Gemeinden im Landkreis Kitzingen

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Wiesenbronn?

97355

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Wiesenbronn — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Wiesenbronn gibt es laut solarzubau.de aktuell 169 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 2,7 MW. Das entspricht 2,49 kW pro Einwohner.
57 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 33,7 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Wiesenbronn [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-wiesenbronn/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Wiesenbronn installiert?

In Wiesenbronn sind 2,7 MW PV-Leistung in 169 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 20 von 31 im Landkreis Kitzingen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 1.083 Einwohner entspricht der Bestand 2,49 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Wiesenbronn im Vergleich da?

Mit 2,49 kW pro Einwohner liegt Wiesenbronn über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Kitzingen belegt Wiesenbronn Platz 20 von 31. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Wiesenbronn?

In Wiesenbronn sind 57 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 33,7 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Wiesenbronn?

In den letzten 12 Monaten wurden in Wiesenbronn 0,1 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 14 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 5 Prozent – rund 5 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Wiesenbronn?

Wiesenbronn liegt im Landkreis Kitzingen im Bundesland Bayern. Im Landkreis Kitzingen gibt es insgesamt 31 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Wiesenbronn?

In Wiesenbronn entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 9 neuen Anlagen und 125 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 5 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Wiesenbronn?

In Wiesenbronn wurden in den letzten 12 Monaten 5 Balkonkraftwerke registriert (8 kW). Das sind -10 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Wiesenbronn?

In Wiesenbronn wurden in den letzten 12 Monaten 14 neue Solaranlagen mit insgesamt 133 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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