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270 % vom Ø
Solar-Vorreiter

Gemeinde in Sachsen · Nordsachsen

Photovoltaik in Wiedemar

2,7× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Wiedemar, Landkreis Nordsachsen in Sachsen verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 22,7 MW, verteilt auf 644 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 5.544 Einwohner sind das 4,10 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Wiedemar liegt damit 170 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 30 Regionen in diesem Umfeld belegt Wiedemar damit Platz 8 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,9 MW, das entspricht etwa 4 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 44 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 35 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

4,10

kW
▲ +170 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

44,3

%

285 Speicher bei 644 Anlagen

Installiert

22,7 MW

Zubau 12 Mon.

0,9 MW

+4 %

Solaranlagen

644

Einwohner

5.544

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Wiedemar?

Segmentierter PV-Zubau in Wiedemar — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Wiedemar trägt das Gewerbe-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-15 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -15 %
  • Heimsegment▼ -24 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Wiedemar: 925 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0713September 2025: 1 kW, Vorjahr 5 kWOktober 2025: 2 kW, Vorjahr 2 kWNovember 2025: 1 kWDezember 2025: 2 kW, Vorjahr 4 kWJanuar 2026: 5 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 5 kWMärz 2026: 10 kW, Vorjahr 9 kWApril 2026: 6 kW, Vorjahr 13 kWMai 2026: 9 kW, Vorjahr 13 kWJuni 2026: 5 kW, Vorjahr 2 kWJuli 2026: 5 kWAugust 2026: 5 kW, Vorjahr 6 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
04998September 2025: 19 kW, Vorjahr 60 kWOktober 2025: 10 kW, Vorjahr 7 kWNovember 2025: 27 kW, Vorjahr 98 kWDezember 2025: 40 kW, Vorjahr 58 kWJanuar 2026: 20 kW, Vorjahr 35 kWFebruar 2026: 10 kW, Vorjahr 17 kWMärz 2026: 37 kW, Vorjahr 18 kWApril 2026: 34 kW, Vorjahr 37 kWMai 2026: 35 kW, Vorjahr 22 kWJuni 2026: 78 kW, Vorjahr 44 kWJuli 2026: 25 kW, Vorjahr 48 kWAugust 2026: 20 kW, Vorjahr 24 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0239477September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 477 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 333 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 43 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
33 50 kW -15 %
Heimsegment
2–30 kWp
33 354 kW -24 %
Gewerbe
>30 kWp
2 520 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 68 925 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Wiedemar zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Wiedemar, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Wiedemar 45 Speicher mit zusammen 463 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10,3 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-7 %
Anlagen
27
Kapazität
140 kWh
Ø/Anlage
5,2 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-33 %
Anlagen
16
Kapazität
219 kWh
Ø/Anlage
13,7 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
2
Kapazität
103 kWh
Ø/Anlage
51,5 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
45
Kapazität
463 kWh
Ø/Anlage
10,3 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Wiedemar im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Wiedemar 4,10 kW
Ø Nordsachsen 3,34 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Wiedemar erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Wiedemar auf?

4,10 kW pro Kopf – das reicht rechnerisch, um einen großen Teil des lokalen Stromverbrauchs abzudecken. Wiedemar zeigt, wie dezentrale Solarversorgung in der Praxis funktioniert.

Überblick

Kaum eine Region in Sachsen kommt an Wiedemar heran: 4,10 kW pro Kopf, verteilt auf 644 Anlagen mit zusammen 22,7 MW Leistung.

Einordnung

Platz 8 von 30 im Landkreis Nordsachsen: Wiedemar übertrifft den Landesdurchschnitt um 181 % und gehört damit klar zur Spitzengruppe. 4,10 kW pro Kopf heben Wiedemar auch im bundesweiten Vergleich klar von der Masse ab.

Gemeinden im Landkreis Nordsachsen

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Wiedemar?

0450906796

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Wiedemar — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Wiedemar gibt es laut solarzubau.de aktuell 644 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 22,7 MW. Das entspricht 4,10 kW pro Einwohner.
285 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 44,3 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Wiedemar [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-wiedemar/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Wiedemar installiert?

In Wiedemar sind 22,7 MW PV-Leistung in 644 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 8 von 30 im Landkreis Nordsachsen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 5.544 Einwohner entspricht der Bestand 4,10 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Wiedemar im Vergleich da?

Mit 4,10 kW pro Einwohner liegt Wiedemar über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Nordsachsen belegt Wiedemar Platz 8 von 30. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Wiedemar?

In Wiedemar sind 285 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 44,3 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Wiedemar?

In den letzten 12 Monaten wurden in Wiedemar 0,9 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 68 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 4 Prozent – rund 4 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Wiedemar?

Wiedemar liegt im Landkreis Nordsachsen im Bundesland Sachsen. Im Landkreis Nordsachsen gibt es insgesamt 30 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Wiedemar?

In Wiedemar entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 2 neuen Anlagen und 520 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 33 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Wiedemar?

In Wiedemar wurden in den letzten 12 Monaten 33 Balkonkraftwerke registriert (50 kW). Das sind -15 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Wiedemar?

In Wiedemar wurden in den letzten 12 Monaten 68 neue Solaranlagen mit insgesamt 925 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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