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200 % vom Ø
Solar-Vorreiter

Gemeinde in Baden-Württemberg · Main-Tauber-Kreis

Photovoltaik in Wertheim

2,0× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Wertheim, Landkreis Main-Tauber-Kreis in Baden-Württemberg kommt mit Stand 2026-08-28 auf 2.167 Solaranlagen und 69,7 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 22.874 Einwohnern entspricht das 3,05 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Wertheim liegt damit 100 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 14 von 18 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 3,1 MW neue Leistung hinzu – rund 4 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 47 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 32 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

3,05

kW
▲ +100 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

46,9

%

1.016 Speicher bei 2.167 Anlagen

Installiert

69,7 MW

Zubau 12 Mon.

3,1 MW

+4 %

Solaranlagen

2.167

Einwohner

22.874

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Wertheim?

Segmentierter PV-Zubau in Wertheim — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Wertheim trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+17 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +17 %
  • Heimsegment▼ -8 %
  • Gewerbe▼ -38 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Wertheim: 3.123 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01224September 2025: 7 kW, Vorjahr 13 kWOktober 2025: 6 kW, Vorjahr 5 kWNovember 2025: 5 kW, Vorjahr 2 kWDezember 2025: 5 kW, Vorjahr 4 kWJanuar 2026: 7 kW, Vorjahr 4 kWFebruar 2026: 2 kW, Vorjahr 7 kWMärz 2026: 15 kW, Vorjahr 7 kWApril 2026: 18 kW, Vorjahr 12 kWMai 2026: 21 kW, Vorjahr 24 kWJuni 2026: 18 kW, Vorjahr 13 kWJuli 2026: 17 kW, Vorjahr 20 kWAugust 2026: 18 kW, Vorjahr 9 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0140280September 2025: 152 kW, Vorjahr 225 kWOktober 2025: 243 kW, Vorjahr 234 kWNovember 2025: 109 kW, Vorjahr 268 kWDezember 2025: 280 kW, Vorjahr 122 kWJanuar 2026: 114 kW, Vorjahr 260 kWFebruar 2026: 79 kW, Vorjahr 89 kWMärz 2026: 198 kW, Vorjahr 100 kWApril 2026: 58 kW, Vorjahr 201 kWMai 2026: 183 kW, Vorjahr 138 kWJuni 2026: 248 kW, Vorjahr 190 kWJuli 2026: 153 kW, Vorjahr 155 kWAugust 2026: 66 kW, Vorjahr 68 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0342684September 2025: 67 kW, Vorjahr 286 kWOktober 2025: 684 kW, Vorjahr 51 kWNovember 2025: 100 kW, Vorjahr 227 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 218 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 170 kWFebruar 2026: 93 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 348 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 100 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 48 kWJuni 2026: 68 kWJuli 2026: 89 kW, Vorjahr 234 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 86 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
93 138 kW +17 %
Heimsegment
2–30 kWp
154 1,9 MW -8 %
Gewerbe
>30 kWp
6 1,1 MW -38 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 253 3,1 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Wertheim zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Wertheim, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Wertheim 203 Speicher mit zusammen 2,3 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 11,4 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +1 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+1 %
Anlagen
124
Kapazität
679 kWh
Ø/Anlage
5,5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-6 %
Anlagen
74
Kapazität
1 MWh
Ø/Anlage
13,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
5
Kapazität
634 kWh
Ø/Anlage
126,8 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
203
Kapazität
2,3 MWh
Ø/Anlage
11,4 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Wertheim im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Wertheim 3,05 kW
Ø Main-Tauber-Kreis 4,66 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Wertheim erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Wertheim auf?

Auffällig hoch: 47 % aller Solaranlagen in Wertheim laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Kaum eine Region in Baden-Württemberg kommt an Wertheim heran: 3,05 kW pro Kopf, verteilt auf 2.167 Anlagen mit zusammen 69,7 MW Leistung.

Einordnung

Wertheim führt das Feld im Landkreis Main-Tauber-Kreis deutlich an: Platz 14 von 18, 114 % über dem Landesschnitt. Bundesweit betrachtet gehört Wertheim mit 3,05 kW pro Einwohner zu den solarstärkeren Kommunen Deutschlands.

Gemeinden im Landkreis Main-Tauber-Kreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Wertheim?

97877

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Wertheim — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Wertheim gibt es laut solarzubau.de aktuell 2.167 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 69,7 MW. Das entspricht 3,05 kW pro Einwohner.
1.016 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 46,9 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Wertheim [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-wertheim/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Wertheim installiert?

In Wertheim sind 69,7 MW PV-Leistung in 2.167 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 14 von 18 im Landkreis Main-Tauber-Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 22.874 Einwohner entspricht der Bestand 3,05 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Wertheim im Vergleich da?

Mit 3,05 kW pro Einwohner liegt Wertheim über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Main-Tauber-Kreis belegt Wertheim Platz 14 von 18. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Wertheim?

In Wertheim sind 1.016 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 46,9 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Wertheim?

In den letzten 12 Monaten wurden in Wertheim 3,1 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 253 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 4 Prozent – rund 4 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Wertheim?

Wertheim liegt im Landkreis Main-Tauber-Kreis im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Main-Tauber-Kreis gibt es insgesamt 18 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Wertheim?

In Wertheim entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 154 neuen Anlagen und 1,9 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 6 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Wertheim?

In Wertheim wurden in den letzten 12 Monaten 93 Balkonkraftwerke registriert (138 kW). Das sind +17 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Wertheim?

In Wertheim wurden in den letzten 12 Monaten 253 neue Solaranlagen mit insgesamt 3,1 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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