Zum Inhalt springen
Solarzubau Deutschland Logo
74 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Hessen · Werra-Meißner-Kreis

Photovoltaik in Wehretal

26 % unter Bundesdurchschnitt

653 Anlagen mit 5,5 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wehretal, Landkreis Werra-Meißner-Kreis in Hessen kommt mit Stand 2026-08-28 auf 653 Solaranlagen und 5,5 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 4.883 Einwohner sind das 1,13 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Wehretal liegt damit 26 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 16 Regionen in diesem Umfeld belegt Wehretal damit Platz 11 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,6 MW, das entspricht etwa 10 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 41 % und eine mittlere Anlagengröße von 8,4 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,13

kW
▼ -26 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

40,9

%

267 Speicher bei 653 Anlagen

Installiert

5,5 MW

Zubau 12 Mon.

0,6 MW

+10 %

Solaranlagen

653

Einwohner

4.883

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Wehretal?

Segmentierter PV-Zubau in Wehretal — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Wehretal trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Heimsegment-Anlagen am stärksten zu (+14 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -3 %
  • Heimsegment▲ +14 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Wehretal: 562 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0714September 2025: 6 kW, Vorjahr 9 kWOktober 2025: 6 kW, Vorjahr 1 kWNovember 2025: 7 kW, Vorjahr 2 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 1 kWJanuar 2026: 2 kW, Vorjahr 5 kWFebruar 2026: 4 kW, Vorjahr 3 kWMärz 2026: 3 kW, Vorjahr 7 kWApril 2026: 3 kW, Vorjahr 5 kWMai 2026: 12 kW, Vorjahr 10 kWJuni 2026: 10 kW, Vorjahr 1 kWJuli 2026: 6 kW, Vorjahr 14 kWAugust 2026: 8 kW, Vorjahr 11 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
04080September 2025: 62 kW, Vorjahr 16 kWOktober 2025: 34 kW, Vorjahr 27 kWNovember 2025: 78 kW, Vorjahr 74 kWDezember 2025: 42 kW, Vorjahr 74 kWJanuar 2026: 8 kW, Vorjahr 20 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 29 kWMärz 2026: 80 kW, Vorjahr 30 kWApril 2026: 41 kW, Vorjahr 44 kWMai 2026: 26 kWJuni 2026: 47 kW, Vorjahr 19 kWJuli 2026: 62 kW, Vorjahr 65 kWAugust 2026: 15 kW, Vorjahr 35 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
04998September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 98 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
45 67 kW -3 %
Heimsegment
2–30 kWp
39 495 kW +14 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 84 562 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Wehretal zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Wehretal, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Wehretal 73 Speicher mit zusammen 561 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,7 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +27 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+27 %
Anlagen
48
Kapazität
230 kWh
Ø/Anlage
4,8 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+18 %
Anlagen
25
Kapazität
332 kWh
Ø/Anlage
13,3 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
73
Kapazität
561 kWh
Ø/Anlage
7,7 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Wehretal im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Wehretal 1,13 kW
Ø Werra-Meißner-Kreis 1,53 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Wehretal hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Wehretal auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 41 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 267 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Wehretal setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

5,5 MW Solarleistung aus 653 Anlagen – Wehretal hat beim PV-Ausbau noch Luft nach oben. Die Voraussetzungen für einen stärkeren Zubau sind in Hessen gegeben.

Einordnung

Im Ranking des Landkreises Werra-Meißner-Kreis steht Wehretal auf Platz 11 von 16 und liegt damit über dem Landesdurchschnitt. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

Gemeinden im Landkreis Werra-Meißner-Kreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

Wehretal vergleichen

Wie steht deine Gemeinde im direkten Duell?

Zum Vergleichstool →

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

Ähnliche Gemeinden in Hessen

Teile diesen Vergleich:X / TwitterLinkedIn

Welche Postleitzahl gehört zu Wehretal?

37287

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Wehretal — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Wehretal gibt es laut solarzubau.de aktuell 653 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 5,5 MW. Das entspricht 1,13 kW pro Einwohner.
267 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 40,9 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Wehretal [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-wehretal/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Wehretal installiert?

In Wehretal sind 5,5 MW PV-Leistung in 653 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 11 von 16 im Landkreis Werra-Meißner-Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 4.883 Einwohner entspricht der Bestand 1,13 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Wehretal im Vergleich da?

Mit 1,13 kW pro Einwohner liegt Wehretal unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Werra-Meißner-Kreis belegt Wehretal Platz 11 von 16. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Wehretal?

In Wehretal sind 267 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 40,9 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Wehretal?

In den letzten 12 Monaten wurden in Wehretal 0,6 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 84 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 10 Prozent – rund 10 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Wehretal?

Wehretal liegt im Landkreis Werra-Meißner-Kreis im Bundesland Hessen. Im Landkreis Werra-Meißner-Kreis gibt es insgesamt 16 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Wehretal?

In Wehretal entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 39 neuen Anlagen und 495 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 45 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Wehretal?

In Wehretal wurden in den letzten 12 Monaten 45 Balkonkraftwerke registriert (67 kW). Das sind -3 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Wehretal?

In Wehretal wurden in den letzten 12 Monaten 84 neue Solaranlagen mit insgesamt 562 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

Stimmt hier eine Zahl nicht? Fehler melden — die Mail ist bereits mit Seite und Datenstand vorbereitet.