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164 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Höxter

Photovoltaik in Warburg

64 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 3.477 Anlagen mit 57,9 MW Gesamtleistung

Warburg, Landkreis Höxter in Nordrhein-Westfalen kommt mit Stand 2026-08-28 auf 3.477 Solaranlagen und 57,9 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 23.252 Einwohner sind das 2,49 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Warburg liegt damit 64 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 10 Regionen in diesem Umfeld belegt Warburg damit Platz 6 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 2,6 MW, das entspricht etwa 4 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 33 % und eine mittlere Anlagengröße von 17 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,49

kW
▲ +64 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

33,2

%

1.153 Speicher bei 3.477 Anlagen

Installiert

57,9 MW

Zubau 12 Mon.

2,6 MW

+4 %

Solaranlagen

3.477

Einwohner

23.252

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Warburg?

Segmentierter PV-Zubau in Warburg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Warburg trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-2 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -2 %
  • Heimsegment▼ -34 %
  • Gewerbe▼ -61 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Warburg: 2.600 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
02141September 2025: 15 kW, Vorjahr 7 kWOktober 2025: 7 kW, Vorjahr 18 kWNovember 2025: 9 kW, Vorjahr 5 kWDezember 2025: 9 kW, Vorjahr 3 kWJanuar 2026: 1 kW, Vorjahr 5 kWFebruar 2026: 8 kW, Vorjahr 11 kWMärz 2026: 17 kW, Vorjahr 24 kWApril 2026: 41 kW, Vorjahr 14 kWMai 2026: 22 kW, Vorjahr 33 kWJuni 2026: 30 kW, Vorjahr 19 kWJuli 2026: 19 kW, Vorjahr 37 kWAugust 2026: 9 kW, Vorjahr 15 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0152304September 2025: 188 kW, Vorjahr 170 kWOktober 2025: 113 kW, Vorjahr 171 kWNovember 2025: 234 kW, Vorjahr 286 kWDezember 2025: 56 kW, Vorjahr 304 kWJanuar 2026: 110 kW, Vorjahr 239 kWFebruar 2026: 66 kW, Vorjahr 255 kWMärz 2026: 214 kW, Vorjahr 215 kWApril 2026: 114 kW, Vorjahr 127 kWMai 2026: 79 kW, Vorjahr 185 kWJuni 2026: 200 kW, Vorjahr 173 kWJuli 2026: 202 kW, Vorjahr 245 kWAugust 2026: 124 kW, Vorjahr 206 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0233466September 2025: 42 kW, Vorjahr 138 kWOktober 2025: 99 kW, Vorjahr 282 kWNovember 2025: 99 kW, Vorjahr 247 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 52 kW, Vorjahr 466 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 54 kWMärz 2026: 99 kWApril 2026: 59 kW, Vorjahr 38 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 350 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 262 kW, Vorjahr 211 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 61 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
0418836September 2025: 0 kW, Vorjahr 250 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 836 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
134 188 kW -2 %
Heimsegment
2–30 kWp
144 1,7 MW -34 %
Gewerbe
>30 kWp
9 712 kW -61 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 287 2,6 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Warburg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Warburg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Warburg 223 Speicher mit zusammen 2,1 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,3 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +7 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-16 %
Anlagen
136
Kapazität
735 kWh
Ø/Anlage
5,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+7 %
Anlagen
83
Kapazität
1,1 MWh
Ø/Anlage
13,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
-56 %
Anlagen
4
Kapazität
223 kWh
Ø/Anlage
55,8 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
223
Kapazität
2,1 MWh
Ø/Anlage
9,3 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Warburg im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Warburg 2,49 kW
Ø Höxter 2,53 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Warburg erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Warburg auf?

Mit einer Speicherquote von 33 % gehört Warburg zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 1.153 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Warburg zählt zu den solarstärkeren Regionen in Nordrhein-Westfalen: 3.477 Anlagen, 57,9 MW Leistung und 2,49 kW pro Kopf sprechen eine klare Sprache.

Einordnung

Mit Platz 6 von 10 und 188 % Vorsprung auf den Landesdurchschnitt zählt Warburg zu den Vorreitern im Landkreis Höxter. Auch bundesweit sticht die Region hervor: 2,49 kW pro Einwohner setzen Warburg deutlich von der Mehrheit der Kommunen ab.

Gemeinden im Landkreis Höxter

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Warburg?

33165343963441434474

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Warburg — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Warburg gibt es laut solarzubau.de aktuell 3.477 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 57,9 MW. Das entspricht 2,49 kW pro Einwohner.
1.153 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 33,2 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Warburg [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-warburg/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Warburg installiert?

In Warburg sind 57,9 MW PV-Leistung in 3.477 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 6 von 10 im Landkreis Höxter. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 23.252 Einwohner entspricht der Bestand 2,49 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Warburg im Vergleich da?

Mit 2,49 kW pro Einwohner liegt Warburg über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Höxter belegt Warburg Platz 6 von 10. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Warburg?

In Warburg sind 1.153 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 33,2 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Warburg?

In den letzten 12 Monaten wurden in Warburg 2,6 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 287 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 4 Prozent – rund 4 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Warburg?

Warburg liegt im Landkreis Höxter im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Höxter gibt es insgesamt 10 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Warburg?

In Warburg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 144 neuen Anlagen und 1,7 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 9 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Warburg?

In Warburg wurden in den letzten 12 Monaten 134 Balkonkraftwerke registriert (188 kW). Das sind -2 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Warburg?

In Warburg wurden in den letzten 12 Monaten 287 neue Solaranlagen mit insgesamt 2,6 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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