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53 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Bayern · Aschaffenburg

Photovoltaik in Waldaschaff

47 % unter Bundesdurchschnitt

354 Anlagen mit 3,3 MW – Daten, Trends und Vergleich

Waldaschaff, Landkreis Aschaffenburg in Bayern kommt mit Stand 2026-08-28 auf 354 Solaranlagen und 3,3 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 4.106 Einwohner sind das 0,81 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Waldaschaff liegt damit 47 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 32 Regionen in diesem Umfeld belegt Waldaschaff damit Platz 25 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,2 MW, das entspricht etwa 7 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 41 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 9,4 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,81

kW
▼ -47 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

41,0

%

145 Speicher bei 354 Anlagen

Installiert

3,3 MW

Zubau 12 Mon.

0,2 MW

+7 %

Solaranlagen

354

Einwohner

4.106

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Waldaschaff?

Segmentierter PV-Zubau in Waldaschaff — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Balkonkraftwerk-Anlagen sind der Gewinner in Waldaschaff: +197 % gegenüber dem Vorjahr.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+197 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +197 %
  • Heimsegment▼ -34 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Waldaschaff: 234 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0510September 2025: 8 kW, Vorjahr 8 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 1 kWNovember 2025: 4 kWDezember 2025: 1 kWJanuar 2026: 1 kW, Vorjahr 1 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 1 kWMärz 2026: 5 kW, Vorjahr 1 kWApril 2026: 10 kW, Vorjahr 2 kWMai 2026: 8 kWJuni 2026: 9 kWJuli 2026: 6 kW, Vorjahr 5 kWAugust 2026: 6 kW, Vorjahr 1 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
02550September 2025: 8 kW, Vorjahr 5 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 21 kWNovember 2025: 49 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 30 kWJanuar 2026: 28 kW, Vorjahr 35 kWFebruar 2026: 15 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 28 kW, Vorjahr 19 kWMai 2026: 28 kW, Vorjahr 47 kWJuni 2026: 21 kW, Vorjahr 50 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 33 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 28 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
050100September 2025: 0 kW, Vorjahr 100 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
0612September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 12 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
40 57 kW +197 %
Heimsegment
2–30 kWp
17 176 kW -34 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 57 234 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Waldaschaff zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Waldaschaff, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Waldaschaff 31 Speicher mit zusammen 213 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 6,9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +3 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+3 %
Anlagen
23
Kapazität
114 kWh
Ø/Anlage
5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-50 %
Anlagen
8
Kapazität
99 kWh
Ø/Anlage
12,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
31
Kapazität
213 kWh
Ø/Anlage
6,9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Waldaschaff im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Waldaschaff 0,81 kW
Ø Aschaffenburg 1,22 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Waldaschaff hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Waldaschaff auf?

Mit einer Speicherquote von 41 % gehört Waldaschaff zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 145 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Mit 0,81 kW pro Kopf liegt Waldaschaff noch unter dem Bundesschnitt. 354 Anlagen und 3,3 MW Leistung markieren den aktuellen Stand – mit spürbarem Nachholpotenzial.

Einordnung

Waldaschaff rangiert auf Platz 25 von 32 im Landkreis Aschaffenburg – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit betrachtet liegt Waldaschaff mit 0,81 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Aschaffenburg

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Waldaschaff?

63857

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Waldaschaff — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Waldaschaff gibt es laut solarzubau.de aktuell 354 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 3,3 MW. Das entspricht 0,81 kW pro Einwohner.
145 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 41,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Waldaschaff [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-waldaschaff/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Waldaschaff installiert?

In Waldaschaff sind 3,3 MW PV-Leistung in 354 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 25 von 32 im Landkreis Aschaffenburg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 4.106 Einwohner entspricht der Bestand 0,81 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Waldaschaff im Vergleich da?

Mit 0,81 kW pro Einwohner liegt Waldaschaff unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Aschaffenburg belegt Waldaschaff Platz 25 von 32. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Waldaschaff?

In Waldaschaff sind 145 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 41,0 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Waldaschaff?

In den letzten 12 Monaten wurden in Waldaschaff 0,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 57 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 7 Prozent – rund 7 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Waldaschaff?

Waldaschaff liegt im Landkreis Aschaffenburg im Bundesland Bayern. Im Landkreis Aschaffenburg gibt es insgesamt 32 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Waldaschaff?

In Waldaschaff entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 17 neuen Anlagen und 176 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 40 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Waldaschaff?

In Waldaschaff wurden in den letzten 12 Monaten 40 Balkonkraftwerke registriert (57 kW). Das sind +197 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Waldaschaff?

In Waldaschaff wurden in den letzten 12 Monaten 57 neue Solaranlagen mit insgesamt 234 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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