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148 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Bayern · Neu-Ulm

Photovoltaik in Vöhringen

48 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 1.816 Anlagen mit 31,5 MW Gesamtleistung

Vöhringen, Landkreis Neu-Ulm in Bayern kommt mit Stand 2026-08-28 auf 1.816 Solaranlagen und 31,5 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 14.044 Einwohnern entspricht das 2,24 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Vöhringen liegt damit 48 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 10 von 17 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,6 MW neue Leistung hinzu – rund 5 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 41 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 17 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,24

kW
▲ +48 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

40,5

%

736 Speicher bei 1.816 Anlagen

Installiert

31,5 MW

Zubau 12 Mon.

1,6 MW

+5 %

Solaranlagen

1.816

Einwohner

14.044

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Vöhringen?

Segmentierter PV-Zubau in Vöhringen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Vöhringen setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-34 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -34 %
  • Heimsegment▼ -34 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Vöhringen: 1.630 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01121September 2025: 9 kW, Vorjahr 7 kWOktober 2025: 5 kW, Vorjahr 10 kWNovember 2025: 3 kW, Vorjahr 7 kWDezember 2025: 2 kW, Vorjahr 4 kWJanuar 2026: 1 kW, Vorjahr 9 kWFebruar 2026: 4 kW, Vorjahr 11 kWMärz 2026: 3 kW, Vorjahr 20 kWApril 2026: 16 kW, Vorjahr 12 kWMai 2026: 11 kW, Vorjahr 21 kWJuni 2026: 11 kW, Vorjahr 6 kWJuli 2026: 10 kW, Vorjahr 21 kWAugust 2026: 16 kW, Vorjahr 11 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0196391September 2025: 55 kW, Vorjahr 79 kWOktober 2025: 60 kW, Vorjahr 264 kWNovember 2025: 39 kW, Vorjahr 391 kWDezember 2025: 36 kW, Vorjahr 98 kWJanuar 2026: 38 kW, Vorjahr 64 kWFebruar 2026: 82 kW, Vorjahr 134 kWMärz 2026: 229 kW, Vorjahr 107 kWApril 2026: 109 kW, Vorjahr 126 kWMai 2026: 98 kW, Vorjahr 156 kWJuni 2026: 57 kW, Vorjahr 90 kWJuli 2026: 163 kW, Vorjahr 53 kWAugust 2026: 102 kW, Vorjahr 44 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
080160September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 74 kWDezember 2025: 160 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 76 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 95 kWApril 2026: 142 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 100 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
05001kSeptember 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 1.000 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
71 91 kW -34 %
Heimsegment
2–30 kWp
87 1,1 MW -34 %
Gewerbe
>30 kWp
5 470 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 164 1,6 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Vöhringen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Vöhringen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Vöhringen 134 Speicher mit zusammen 42,9 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 319,9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +11 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-3 %
Anlagen
86
Kapazität
455 kWh
Ø/Anlage
5,3 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+11 %
Anlagen
43
Kapazität
567 kWh
Ø/Anlage
13,2 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
4
Kapazität
193 kWh
Ø/Anlage
48,3 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
134
Kapazität
42,9 MWh
Ø/Anlage
319,9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Vöhringen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Vöhringen 2,24 kW
Ø Neu-Ulm 2,06 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Vöhringen liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Vöhringen auf?

Auffällig hoch: 41 % aller Solaranlagen in Vöhringen laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Mit 2,24 kW pro Einwohner liegt Vöhringen spürbar über dem Bundesdurchschnitt. 1.816 Anlagen und 31,5 MW Leistung untermauern diesen Vorsprung.

Einordnung

Im Vergleich innerhalb des Landkreises Neu-Ulm steht Vöhringen auf Platz 10 von 17. Bei gezieltem Ausbau ist ein besseres Ranking erreichbar. Im bundesweiten Vergleich liegt die PV-Leistung pro Kopf über dem Durchschnitt – Vöhringen nutzt sein Solarpotenzial bereits gut.

Gemeinden im Landkreis Neu-Ulm

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Vöhringen?

89269

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Vöhringen — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Vöhringen gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.816 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 31,5 MW. Das entspricht 2,24 kW pro Einwohner.
736 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 40,5 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Vöhringen [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-voehringen-by/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Vöhringen installiert?

In Vöhringen sind 31,5 MW PV-Leistung in 1.816 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 10 von 17 im Landkreis Neu-Ulm. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 14.044 Einwohner entspricht der Bestand 2,24 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Vöhringen im Vergleich da?

Mit 2,24 kW pro Einwohner liegt Vöhringen über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Neu-Ulm belegt Vöhringen Platz 10 von 17. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Vöhringen?

In Vöhringen sind 736 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 40,5 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Vöhringen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Vöhringen 1,6 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 164 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 5 Prozent – rund 5 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Vöhringen?

Vöhringen liegt im Landkreis Neu-Ulm im Bundesland Bayern. Im Landkreis Neu-Ulm gibt es insgesamt 17 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Vöhringen?

In Vöhringen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 87 neuen Anlagen und 1,1 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 5 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Vöhringen?

In Vöhringen wurden in den letzten 12 Monaten 71 Balkonkraftwerke registriert (91 kW). Das sind -34 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Vöhringen?

In Vöhringen wurden in den letzten 12 Monaten 164 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,6 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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