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199 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Bayern · Altötting

Photovoltaik in Töging a. Inn

99 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 1.206 Anlagen mit 28,7 MW Gesamtleistung

Töging a. Inn, Landkreis Altötting in Bayern kommt mit Stand 2026-08-28 auf 1.206 Solaranlagen und 28,7 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 9.496 Einwohnern entspricht das 3,02 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Töging a. Inn liegt damit 99 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 20 von 24 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 2,3 MW neue Leistung hinzu – rund 8 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 39 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 24 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

3,03

kW
▲ +99 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

38,9

%

469 Speicher bei 1.206 Anlagen

Installiert

28,7 MW

Zubau 12 Mon.

2,3 MW

+8 %

Solaranlagen

1.206

Einwohner

9.496

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Töging a. Inn?

Segmentierter PV-Zubau in Töging a. Inn — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der Zubau in Töging a. Inn verschiebt sich: Balkonkraftwerk legt um 34 % zu — der stärkste Treiber im Segment-Mix.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+34 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +34 %
  • Heimsegment▼ -11 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Töging a. Inn: 2.298 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0510September 2025: 10 kW, Vorjahr 4 kWOktober 2025: 3 kW, Vorjahr 4 kWNovember 2025: 3 kW, Vorjahr 8 kWDezember 2025: 6 kW, Vorjahr 3 kWJanuar 2026: 2 kW, Vorjahr 2 kWFebruar 2026: 4 kWMärz 2026: 8 kW, Vorjahr 4 kWApril 2026: 6 kW, Vorjahr 5 kWMai 2026: 7 kW, Vorjahr 6 kWJuni 2026: 10 kW, Vorjahr 2 kWJuli 2026: 7 kW, Vorjahr 8 kWAugust 2026: 9 kW, Vorjahr 8 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
063125September 2025: 40 kW, Vorjahr 76 kWOktober 2025: 119 kW, Vorjahr 27 kWNovember 2025: 39 kW, Vorjahr 81 kWDezember 2025: 35 kW, Vorjahr 65 kWJanuar 2026: 80 kW, Vorjahr 100 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 125 kWMärz 2026: 97 kW, Vorjahr 66 kWApril 2026: 97 kW, Vorjahr 75 kWMai 2026: 50 kW, Vorjahr 38 kWJuni 2026: 11 kW, Vorjahr 27 kWJuli 2026: 56 kW, Vorjahr 74 kWAugust 2026: 46 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
05251kSeptember 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 504 kW, Vorjahr 240 kWFebruar 2026: 1.049 kW, Vorjahr 973 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
53 74 kW +34 %
Heimsegment
2–30 kWp
55 670 kW -11 %
Gewerbe
>30 kWp
3 1,6 MW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 112 2,3 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Töging a. Inn zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Töging a. Inn, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Töging a. Inn 90 Speicher mit zusammen 821 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,1 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +20 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+0 %
Anlagen
47
Kapazität
241 kWh
Ø/Anlage
5,1 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+20 %
Anlagen
41
Kapazität
534 kWh
Ø/Anlage
13 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
33 kWh
Ø/Anlage
33 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
90
Kapazität
821 kWh
Ø/Anlage
9,1 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Töging a. Inn im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Töging a. Inn 3,03 kW
Ø Altötting 3,84 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Töging a. Inn erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Töging a. Inn auf?

Auffällig hoch: 39 % aller Solaranlagen in Töging a. Inn laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Beim Solarausbau hat Töging a. Inn die Nase vorn: Die PV-Leistung pro Kopf übersteigt den Bundesdurchschnitt um das 2,0-Fache. Hinter den 28,7 MW Gesamtleistung stehen 1.206 Anlagen – von der privaten Dachanlage bis zum gewerblichen Solarkraftwerk.

Einordnung

Töging a. Inn positioniert sich im Landkreis Altötting auf Platz 20 von 24 – ein Wert über dem Landesmittel. Bundesweit betrachtet gehört Töging a. Inn mit 3,02 kW pro Einwohner zu den solarstärkeren Kommunen Deutschlands.

Gemeinden im Landkreis Altötting

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Töging a. Inn?

84513

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Töging a. Inn — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Töging a. Inn gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.206 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 28,7 MW. Das entspricht 3,03 kW pro Einwohner.
469 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 38,9 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Töging a. Inn [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-toeging-a-inn/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Töging a. Inn installiert?

In Töging a. Inn sind 28,7 MW PV-Leistung in 1.206 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 20 von 24 im Landkreis Altötting. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 9.496 Einwohner entspricht der Bestand 3,02 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Töging a. Inn im Vergleich da?

Mit 3,03 kW pro Einwohner liegt Töging a. Inn über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Altötting belegt Töging a. Inn Platz 20 von 24. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Töging a. Inn?

In Töging a. Inn sind 469 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 38,9 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Töging a. Inn?

In den letzten 12 Monaten wurden in Töging a. Inn 2,3 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 112 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 8 Prozent – rund 8 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Töging a. Inn?

Töging a. Inn liegt im Landkreis Altötting im Bundesland Bayern. Im Landkreis Altötting gibt es insgesamt 24 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Töging a. Inn?

In Töging a. Inn entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 3 neuen Anlagen und 1,6 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 55 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Töging a. Inn?

In Töging a. Inn wurden in den letzten 12 Monaten 53 Balkonkraftwerke registriert (74 kW). Das sind +34 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Töging a. Inn?

In Töging a. Inn wurden in den letzten 12 Monaten 112 neue Solaranlagen mit insgesamt 2,3 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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