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166 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Bayern · Regensburg

Photovoltaik in Thalmassing

66 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 653 Anlagen mit 9,1 MW Gesamtleistung

Thalmassing, Landkreis Regensburg (Bayern) zählt mit Stand 2026-08-28 653 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 9,1 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 3.581 Einwohnern entspricht das 2,53 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Thalmassing liegt damit 66 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 26 von 41 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,5 MW neue Leistung hinzu – rund 6 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 37 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 14 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,53

kW
▲ +66 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

37,2

%

243 Speicher bei 653 Anlagen

Installiert

9,1 MW

Zubau 12 Mon.

0,5 MW

+6 %

Solaranlagen

653

Einwohner

3.581

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Thalmassing?

Segmentierter PV-Zubau in Thalmassing — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Balkonkraftwerk-Anlagen sind der Gewinner in Thalmassing: +68 % gegenüber dem Vorjahr.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+68 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +68 %
  • Heimsegment▼ -35 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Thalmassing: 546 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
035September 2025: 0 kW, Vorjahr 1 kWOktober 2025: 4 kWNovember 2025: 4 kW, Vorjahr 3 kWDezember 2025: 1 kW, Vorjahr 1 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 1 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 3 kWApril 2026: 4 kW, Vorjahr 5 kWMai 2026: 2 kW, Vorjahr 1 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 1 kWJuli 2026: 5 kW, Vorjahr 1 kWAugust 2026: 3 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
053105September 2025: 23 kW, Vorjahr 27 kWOktober 2025: 35 kW, Vorjahr 94 kWNovember 2025: 32 kW, Vorjahr 67 kWDezember 2025: 9 kW, Vorjahr 101 kWJanuar 2026: 105 kW, Vorjahr 45 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 35 kWMärz 2026: 41 kW, Vorjahr 25 kWApril 2026: 38 kW, Vorjahr 39 kWMai 2026: 64 kW, Vorjahr 51 kWJuni 2026: 30 kW, Vorjahr 50 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 41 kWAugust 2026: 36 kW, Vorjahr 58 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
097194September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 100 kWJanuar 2026: 97 kW, Vorjahr 194 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 88 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
16 25 kW +68 %
Heimsegment
2–30 kWp
35 413 kW -35 %
Gewerbe
>30 kWp
1 97 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 53 546 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Thalmassing zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Thalmassing, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Thalmassing 37 Speicher mit zusammen 350 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,5 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-43 %
Anlagen
18
Kapazität
113 kWh
Ø/Anlage
6,3 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-22 %
Anlagen
18
Kapazität
227 kWh
Ø/Anlage
12,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
37
Kapazität
350 kWh
Ø/Anlage
9,5 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Thalmassing im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Thalmassing 2,53 kW
Ø Regensburg 4,23 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Thalmassing erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Thalmassing auf?

243 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Thalmassing – eine Quote von 37 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

Thalmassing erzeugt 1,7-mal so viel Solarstrom pro Kopf wie der deutsche Durchschnitt. 653 Anlagen liefern zusammen 9,1 MW und positionieren die Region weit vorn in Bayern.

Einordnung

Thalmassing bewegt sich mit Platz 26 von 41 nah am Landesschnitt des Landkreises Regensburg. Bundesweit betrachtet gehört Thalmassing mit 2,53 kW pro Einwohner zu den solarstärkeren Kommunen Deutschlands.

Gemeinden im Landkreis Regensburg

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Welche Postleitzahl gehört zu Thalmassing?

93107

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Thalmassing — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Thalmassing gibt es laut solarzubau.de aktuell 653 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 9,1 MW. Das entspricht 2,53 kW pro Einwohner.
243 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 37,2 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Thalmassing [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-thalmassing/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Thalmassing installiert?

In Thalmassing sind 9,1 MW PV-Leistung in 653 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 26 von 41 im Landkreis Regensburg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 3.581 Einwohner entspricht der Bestand 2,53 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Thalmassing im Vergleich da?

Mit 2,53 kW pro Einwohner liegt Thalmassing über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Regensburg belegt Thalmassing Platz 26 von 41. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Thalmassing?

In Thalmassing sind 243 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 37,2 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Thalmassing?

In den letzten 12 Monaten wurden in Thalmassing 0,5 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 53 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 6 Prozent – rund 6 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Thalmassing?

Thalmassing liegt im Landkreis Regensburg im Bundesland Bayern. Im Landkreis Regensburg gibt es insgesamt 41 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Thalmassing?

In Thalmassing entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 35 neuen Anlagen und 413 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Thalmassing?

In Thalmassing wurden in den letzten 12 Monaten 16 Balkonkraftwerke registriert (25 kW). Das sind +68 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Thalmassing?

In Thalmassing wurden in den letzten 12 Monaten 53 neue Solaranlagen mit insgesamt 546 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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