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162 % vom Ø
Überdurchschnittlich
⚡ Speicher-Vorreiter

Gemeinde in Bayern · Kitzingen

Photovoltaik in Sulzfeld a. Main

62 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 137 Anlagen mit 3,1 MW Gesamtleistung

Sulzfeld a. Main, Landkreis Kitzingen in Bayern kommt mit Stand 2026-08-28 auf 137 Solaranlagen und 3,1 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 1.242 Einwohnern entspricht das 2,47 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Sulzfeld a. Main liegt damit 62 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 21 von 31 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,1 MW neue Leistung hinzu – rund 4 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 57 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 22 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,47

kW
▲ +62 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

56,9

%

78 Speicher bei 137 Anlagen

Installiert

3,1 MW

Zubau 12 Mon.

0,1 MW

+4 %

Solaranlagen

137

Einwohner

1.242

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Sulzfeld a. Main?

Segmentierter PV-Zubau in Sulzfeld a. Main — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Sulzfeld a. Main setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
5 9 kW -19 %
Heimsegment
2–30 kWp
8 122 kW -8 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 13 131 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Sulzfeld a. Main zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Sulzfeld a. Main, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Sulzfeld a. Main wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Sulzfeld a. Main im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Sulzfeld a. Main 2,47 kW
Ø Kitzingen 4,71 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Sulzfeld a. Main erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Sulzfeld a. Main auf?

Auffällig hoch: 57 % aller Solaranlagen in Sulzfeld a. Main laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Sulzfeld a. Main zählt zu den solarstärkeren Regionen in Bayern: 137 Anlagen, 3,1 MW Leistung und 2,47 kW pro Kopf sprechen eine klare Sprache.

Einordnung

Platz 21 von 31 im Landkreis Kitzingen: Sulzfeld a. Main liegt nah am Durchschnitt des Bundeslandes. Im deutschlandweiten Vergleich liegt Sulzfeld a. Main mit 2,47 kW pro Kopf klar vorn – ein Wert, den die meisten Kommunen nicht erreichen.

Gemeinden im Landkreis Kitzingen

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Sulzfeld a. Main?

97320

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Sulzfeld a. Main — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Sulzfeld a. Main gibt es laut solarzubau.de aktuell 137 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 3,1 MW. Das entspricht 2,47 kW pro Einwohner.
78 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 56,9 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Sulzfeld a. Main [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-sulzfeld-a-main/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Sulzfeld a. Main installiert?

In Sulzfeld a. Main sind 3,1 MW PV-Leistung in 137 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 21 von 31 im Landkreis Kitzingen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 1.242 Einwohner entspricht der Bestand 2,47 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Sulzfeld a. Main im Vergleich da?

Mit 2,47 kW pro Einwohner liegt Sulzfeld a. Main über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Kitzingen belegt Sulzfeld a. Main Platz 21 von 31. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Sulzfeld a. Main?

In Sulzfeld a. Main sind 78 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 56,9 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Sulzfeld a. Main?

In den letzten 12 Monaten wurden in Sulzfeld a. Main 0,1 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 13 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 4 Prozent – rund 4 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Sulzfeld a. Main?

Sulzfeld a. Main liegt im Landkreis Kitzingen im Bundesland Bayern. Im Landkreis Kitzingen gibt es insgesamt 31 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Sulzfeld a. Main?

In Sulzfeld a. Main entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 8 neuen Anlagen und 122 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 5 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Sulzfeld a. Main?

In Sulzfeld a. Main wurden in den letzten 12 Monaten 5 Balkonkraftwerke registriert (9 kW). Das sind -19 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Sulzfeld a. Main?

In Sulzfeld a. Main wurden in den letzten 12 Monaten 13 neue Solaranlagen mit insgesamt 131 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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