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175 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Sachsen-Anhalt · Mansfeld-Südharz

Photovoltaik in Südharz

75 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 690 Anlagen mit 23,5 MW Gesamtleistung

Südharz, Landkreis Mansfeld-Südharz (Sachsen-Anhalt) zählt mit Stand 2026-08-28 690 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 23,5 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 8.829 Einwohner sind das 2,67 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Südharz liegt damit 75 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 22 Regionen in diesem Umfeld belegt Südharz damit Platz 12 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,5 MW, das entspricht etwa 2 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 40 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 34 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,67

kW
▲ +75 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

40,3

%

278 Speicher bei 690 Anlagen

Installiert

23,5 MW

Zubau 12 Mon.

0,5 MW

+2 %

Solaranlagen

690

Einwohner

8.829

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Südharz?

Segmentierter PV-Zubau in Südharz — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Südharz setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+14 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +14 %
  • Heimsegment▼ -9 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Südharz: 526 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0815September 2025: 9 kW, Vorjahr 9 kWOktober 2025: 6 kW, Vorjahr 2 kWNovember 2025: 5 kW, Vorjahr 3 kWDezember 2025: 3 kW, Vorjahr 4 kWJanuar 2026: 1 kWFebruar 2026: 3 kW, Vorjahr 8 kWMärz 2026: 11 kW, Vorjahr 3 kWApril 2026: 12 kW, Vorjahr 9 kWMai 2026: 12 kW, Vorjahr 7 kWJuni 2026: 9 kW, Vorjahr 8 kWJuli 2026: 9 kW, Vorjahr 15 kWAugust 2026: 11 kW, Vorjahr 11 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
03875September 2025: 27 kW, Vorjahr 66 kWOktober 2025: 44 kW, Vorjahr 10 kWNovember 2025: 62 kW, Vorjahr 22 kWDezember 2025: 43 kW, Vorjahr 70 kWJanuar 2026: 16 kW, Vorjahr 64 kWFebruar 2026: 39 kWMärz 2026: 13 kW, Vorjahr 34 kWApril 2026: 26 kW, Vorjahr 46 kWMai 2026: 23 kW, Vorjahr 65 kWJuni 2026: 50 kW, Vorjahr 17 kWJuli 2026: 75 kW, Vorjahr 59 kWAugust 2026: 14 kW, Vorjahr 20 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
07451kSeptember 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 1.489 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
61 91 kW +14 %
Heimsegment
2–30 kWp
43 432 kW -9 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 106 526 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Südharz zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Südharz, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Südharz 72 Speicher mit zusammen 549 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,6 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +89 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+89 %
Anlagen
49
Kapazität
237 kWh
Ø/Anlage
4,8 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+38 %
Anlagen
21
Kapazität
276 kWh
Ø/Anlage
13,1 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
33 kWh
Ø/Anlage
33 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
72
Kapazität
549 kWh
Ø/Anlage
7,6 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Südharz im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Südharz 2,67 kW
Ø Mansfeld-Südharz 4,31 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Südharz erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Südharz auf?

Mit einer Speicherquote von 40 % gehört Südharz zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 278 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

1,8-fach über dem Bundesmittel: So stark fällt die PV-Leistung pro Einwohner in Südharz aus. Insgesamt 690 Anlagen mit 23,5 MW machen das möglich.

Einordnung

Im Landkreis Mansfeld-Südharz belegt Südharz Platz 12 von 22 – ein Wert im landesüblichen Mittelfeld. Auch bundesweit sticht die Region hervor: 2,67 kW pro Einwohner setzen Südharz deutlich von der Mehrheit der Kommunen ab.

Gemeinden im Landkreis Mansfeld-Südharz

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Südharz?

0649306536

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Südharz — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Südharz gibt es laut solarzubau.de aktuell 690 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 23,5 MW. Das entspricht 2,67 kW pro Einwohner.
278 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 40,3 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Südharz [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-suedharz/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Südharz installiert?

In Südharz sind 23,5 MW PV-Leistung in 690 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 12 von 22 im Landkreis Mansfeld-Südharz. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 8.829 Einwohner entspricht der Bestand 2,67 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Südharz im Vergleich da?

Mit 2,67 kW pro Einwohner liegt Südharz über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Mansfeld-Südharz belegt Südharz Platz 12 von 22. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Südharz?

In Südharz sind 278 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 40,3 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Südharz?

In den letzten 12 Monaten wurden in Südharz 0,5 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 106 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 2 Prozent – rund 2 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Südharz?

Südharz liegt im Landkreis Mansfeld-Südharz im Bundesland Sachsen-Anhalt. Im Landkreis Mansfeld-Südharz gibt es insgesamt 22 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Südharz?

In Südharz entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 43 neuen Anlagen und 432 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 61 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Südharz?

In Südharz wurden in den letzten 12 Monaten 61 Balkonkraftwerke registriert (91 kW). Das sind +14 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Südharz?

In Südharz wurden in den letzten 12 Monaten 106 neue Solaranlagen mit insgesamt 526 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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