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Aufholpotenzial
⚡ Speicher-Vorreiter

Gemeinde in Rheinland-Pfalz · Bad Kreuznach

Photovoltaik in Stromberg

54 % unter Bundesdurchschnitt

288 Anlagen mit 2,5 MW – Daten, Trends und Vergleich

Stromberg, Landkreis Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz kommt mit Stand 2026-08-28 auf 288 Solaranlagen und 2,5 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 3.514 Einwohnern entspricht das 0,70 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Stromberg liegt damit 54 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 74 von 76 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,3 MW neue Leistung hinzu – rund 14 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 53 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 8,5 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,70

kW
▼ -54 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

52,8

%

152 Speicher bei 288 Anlagen

Installiert

2,5 MW

Zubau 12 Mon.

0,3 MW

+14 %

Solaranlagen

288

Einwohner

3.514

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Stromberg?

Segmentierter PV-Zubau in Stromberg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Stromberg setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+2 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +2 %
  • Heimsegment▼ -21 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Stromberg: 336 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0510September 2025: 3 kW, Vorjahr 4 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 1 kWNovember 2025: 3 kW, Vorjahr 2 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 1 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 2 kW, Vorjahr 5 kWMärz 2026: 4 kW, Vorjahr 3 kWApril 2026: 10 kW, Vorjahr 10 kWMai 2026: 4 kW, Vorjahr 4 kWJuni 2026: 6 kW, Vorjahr 4 kWJuli 2026: 2 kW, Vorjahr 3 kWAugust 2026: 8 kW, Vorjahr 4 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
03569September 2025: 8 kW, Vorjahr 45 kWOktober 2025: 16 kW, Vorjahr 26 kWNovember 2025: 59 kW, Vorjahr 44 kWDezember 2025: 25 kW, Vorjahr 66 kWJanuar 2026: 69 kW, Vorjahr 22 kWFebruar 2026: 18 kW, Vorjahr 44 kWMärz 2026: 10 kW, Vorjahr 19 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 9 kW, Vorjahr 33 kWJuni 2026: 33 kW, Vorjahr 34 kWJuli 2026: 33 kW, Vorjahr 33 kWAugust 2026: 14 kW, Vorjahr 5 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe — kein Zubau in den letzten 24 Monaten
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
30 42 kW +2 %
Heimsegment
2–30 kWp
24 294 kW -21 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 54 336 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Stromberg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Stromberg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Stromberg 40 Speicher mit zusammen 329 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,2 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +24 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-8 %
Anlagen
22
Kapazität
99 kWh
Ø/Anlage
4,5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+24 %
Anlagen
18
Kapazität
231 kWh
Ø/Anlage
12,8 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
40
Kapazität
329 kWh
Ø/Anlage
8,2 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Stromberg im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Stromberg 0,70 kW
Ø Bad Kreuznach 1,64 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Stromberg hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Stromberg auf?

152 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Stromberg – eine Quote von 53 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

Aktuell erzeugen 288 Solaranlagen in Stromberg eine Leistung von 2,5 MW. Gemessen am Bundesdurchschnitt gibt es hier noch erhebliche Ausbaureserven – jedes neue Dach und jede Freifläche kann die Bilanz verbessern.

Einordnung

Platz 74 von 76 im Landkreis Bad Kreuznach: Stromberg liegt unter dem Landesdurchschnitt, mit klarem Aufholpotenzial nach oben. Im deutschlandweiten Vergleich besteht noch Aufholbedarf. Die gute Nachricht: Fallende Modulpreise machen den Einstieg in Solar so günstig wie nie.

Gemeinden im Landkreis Bad Kreuznach

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Stromberg?

55442

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Stromberg — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Stromberg gibt es laut solarzubau.de aktuell 288 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 2,5 MW. Das entspricht 0,70 kW pro Einwohner.
152 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 52,8 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Stromberg [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-stromberg/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Stromberg installiert?

In Stromberg sind 2,5 MW PV-Leistung in 288 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 74 von 76 im Landkreis Bad Kreuznach. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 3.514 Einwohner entspricht der Bestand 0,70 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Stromberg im Vergleich da?

Mit 0,70 kW pro Einwohner liegt Stromberg unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Bad Kreuznach belegt Stromberg Platz 74 von 76. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Stromberg?

In Stromberg sind 152 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 52,8 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Stromberg?

In den letzten 12 Monaten wurden in Stromberg 0,3 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 54 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 14 Prozent – rund 14 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Stromberg?

Stromberg liegt im Landkreis Bad Kreuznach im Bundesland Rheinland-Pfalz. Im Landkreis Bad Kreuznach gibt es insgesamt 76 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Stromberg?

In Stromberg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 24 neuen Anlagen und 294 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 30 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Stromberg?

In Stromberg wurden in den letzten 12 Monaten 30 Balkonkraftwerke registriert (42 kW). Das sind +2 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Stromberg?

In Stromberg wurden in den letzten 12 Monaten 54 neue Solaranlagen mit insgesamt 336 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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