Zum Inhalt springen
Solarzubau Deutschland Logo
36 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Thüringen · Saale-Holzland-Kreis

Photovoltaik in Stadtroda

64 % unter Bundesdurchschnitt

433 Anlagen mit 3,7 MW – Daten, Trends und Vergleich

Stadtroda, Landkreis Saale-Holzland-Kreis (Thüringen) zählt mit Stand 2026-08-28 433 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 3,7 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 6.785 Einwohner sind das 0,55 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Stadtroda liegt damit 64 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 50 Regionen in diesem Umfeld belegt Stadtroda damit Platz 46 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,3 MW, das entspricht etwa 8 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 48 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 8,6 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,55

kW
▼ -64 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

48,5

%

210 Speicher bei 433 Anlagen

Installiert

3,7 MW

Zubau 12 Mon.

0,3 MW

+8 %

Solaranlagen

433

Einwohner

6.785

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Stadtroda?

Segmentierter PV-Zubau in Stadtroda — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Stadtroda wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-26 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -26 %
  • Heimsegment▼ -33 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Stadtroda: 280 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0611September 2025: 0 kW, Vorjahr 6 kWOktober 2025: 1 kW, Vorjahr 1 kWNovember 2025: 6 kW, Vorjahr 4 kWDezember 2025: 2 kW, Vorjahr 6 kWJanuar 2026: 3 kW, Vorjahr 1 kWFebruar 2026: 1 kW, Vorjahr 4 kWMärz 2026: 5 kW, Vorjahr 2 kWApril 2026: 2 kW, Vorjahr 6 kWMai 2026: 6 kW, Vorjahr 11 kWJuni 2026: 2 kW, Vorjahr 3 kWJuli 2026: 7 kW, Vorjahr 5 kWAugust 2026: 4 kW, Vorjahr 3 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
03161September 2025: 28 kW, Vorjahr 59 kWOktober 2025: 16 kW, Vorjahr 16 kWNovember 2025: 10 kW, Vorjahr 59 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 61 kWJanuar 2026: 33 kW, Vorjahr 38 kWFebruar 2026: 7 kW, Vorjahr 11 kWMärz 2026: 17 kW, Vorjahr 8 kWApril 2026: 50 kW, Vorjahr 38 kWMai 2026: 13 kW, Vorjahr 19 kWJuni 2026: 11 kW, Vorjahr 10 kWJuli 2026: 39 kW, Vorjahr 23 kWAugust 2026: 11 kW, Vorjahr 8 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe — kein Zubau in den letzten 24 Monaten
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
29 39 kW -26 %
Heimsegment
2–30 kWp
26 234 kW -33 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 56 280 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Stadtroda zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Stadtroda, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Stadtroda 38 Speicher mit zusammen 317 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,3 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-19 %
Anlagen
23
Kapazität
113 kWh
Ø/Anlage
4,9 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-4 %
Anlagen
14
Kapazität
200 kWh
Ø/Anlage
14,3 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
38
Kapazität
317 kWh
Ø/Anlage
8,3 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Stadtroda im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Stadtroda 0,55 kW
Ø Saale-Holzland-Kreis 2,22 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Stadtroda hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Stadtroda auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 48 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 210 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Stadtroda setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

Mit 0,55 kW pro Kopf liegt Stadtroda noch unter dem Bundesschnitt. 433 Anlagen und 3,7 MW Leistung markieren den aktuellen Stand – mit spürbarem Nachholpotenzial.

Einordnung

Stadtroda belegt aktuell Platz 46 von 50 im Landkreis Saale-Holzland-Kreis. Die untere Tabellenhälfte zeigt: Hier ist Raum für Fortschritte. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

Gemeinden im Landkreis Saale-Holzland-Kreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

Stadtroda vergleichen

Wie steht deine Gemeinde im direkten Duell?

Zum Vergleichstool →

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

Ähnliche Gemeinden in Thüringen

Teile diesen Vergleich:X / TwitterLinkedIn

Welche Postleitzahl gehört zu Stadtroda?

07646

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Stadtroda — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Stadtroda gibt es laut solarzubau.de aktuell 433 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 3,7 MW. Das entspricht 0,55 kW pro Einwohner.
210 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 48,5 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Stadtroda [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-stadtroda/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Stadtroda installiert?

In Stadtroda sind 3,7 MW PV-Leistung in 433 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 46 von 50 im Landkreis Saale-Holzland-Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 6.785 Einwohner entspricht der Bestand 0,55 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Stadtroda im Vergleich da?

Mit 0,55 kW pro Einwohner liegt Stadtroda unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Saale-Holzland-Kreis belegt Stadtroda Platz 46 von 50. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Stadtroda?

In Stadtroda sind 210 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 48,5 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Stadtroda?

In den letzten 12 Monaten wurden in Stadtroda 0,3 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 56 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 8 Prozent – rund 8 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Stadtroda?

Stadtroda liegt im Landkreis Saale-Holzland-Kreis im Bundesland Thüringen. Im Landkreis Saale-Holzland-Kreis gibt es insgesamt 50 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Stadtroda?

In Stadtroda entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 26 neuen Anlagen und 234 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 29 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Stadtroda?

In Stadtroda wurden in den letzten 12 Monaten 29 Balkonkraftwerke registriert (39 kW). Das sind -26 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Stadtroda?

In Stadtroda wurden in den letzten 12 Monaten 56 neue Solaranlagen mit insgesamt 280 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

Stimmt hier eine Zahl nicht? Fehler melden — die Mail ist bereits mit Seite und Datenstand vorbereitet.