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60 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Hessen · Marburg-Biedenkopf

Photovoltaik in Stadtallendorf

40 % unter Bundesdurchschnitt

1.380 Anlagen mit 19,4 MW – Daten, Trends und Vergleich

Stadtallendorf, Landkreis Marburg-Biedenkopf in Hessen kommt mit Stand 2026-08-28 auf 1.380 Solaranlagen und 19,4 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 21.425 Einwohnern entspricht das 0,91 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Stadtallendorf liegt damit 40 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 21 von 22 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,2 MW neue Leistung hinzu – rund 6 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 36 % und eine mittlere Anlagengröße von 14 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,91

kW
▼ -40 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

35,5

%

490 Speicher bei 1.380 Anlagen

Installiert

19,4 MW

Zubau 12 Mon.

1,2 MW

+6 %

Solaranlagen

1.380

Einwohner

21.425

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Stadtallendorf?

Segmentierter PV-Zubau in Stadtallendorf — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Stadtallendorf trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-12 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -12 %
  • Heimsegment▼ -52 %
  • Gewerbe▼ -60 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Stadtallendorf: 1.150 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01224September 2025: 13 kW, Vorjahr 9 kWOktober 2025: 10 kW, Vorjahr 4 kWNovember 2025: 1 kW, Vorjahr 1 kWDezember 2025: 5 kW, Vorjahr 6 kWJanuar 2026: 6 kW, Vorjahr 1 kWFebruar 2026: 2 kW, Vorjahr 7 kWMärz 2026: 17 kW, Vorjahr 18 kWApril 2026: 20 kW, Vorjahr 24 kWMai 2026: 6 kW, Vorjahr 16 kWJuni 2026: 9 kW, Vorjahr 13 kWJuli 2026: 10 kW, Vorjahr 12 kWAugust 2026: 16 kW, Vorjahr 21 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0108216September 2025: 62 kW, Vorjahr 121 kWOktober 2025: 78 kW, Vorjahr 156 kWNovember 2025: 75 kW, Vorjahr 124 kWDezember 2025: 41 kW, Vorjahr 148 kWJanuar 2026: 91 kW, Vorjahr 216 kWFebruar 2026: 25 kW, Vorjahr 126 kWMärz 2026: 47 kW, Vorjahr 91 kWApril 2026: 54 kW, Vorjahr 58 kWMai 2026: 21 kW, Vorjahr 73 kWJuni 2026: 26 kW, Vorjahr 49 kWJuli 2026: 78 kW, Vorjahr 52 kWAugust 2026: 22 kW, Vorjahr 67 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0250499September 2025: 0 kW, Vorjahr 178 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 85 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 237 kWFebruar 2026: 61 kW, Vorjahr 60 kWMärz 2026: 99 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 499 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 159 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
79 115 kW -12 %
Heimsegment
2–30 kWp
45 620 kW -52 %
Gewerbe
>30 kWp
3 397 kW -60 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 128 1,2 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Stadtallendorf zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Stadtallendorf, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Stadtallendorf 96 Speicher mit zusammen 833 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,7 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-36 %
Anlagen
56
Kapazität
240 kWh
Ø/Anlage
4,3 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-9 %
Anlagen
38
Kapazität
527 kWh
Ø/Anlage
13,9 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
55 kWh
Ø/Anlage
55 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
96
Kapazität
833 kWh
Ø/Anlage
8,7 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Stadtallendorf im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Stadtallendorf 0,91 kW
Ø Marburg-Biedenkopf 1,36 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Stadtallendorf hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Stadtallendorf auf?

Auffällig hoch: 36 % aller Solaranlagen in Stadtallendorf laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

In Stadtallendorf stehen bislang 1.380 Solaranlagen mit insgesamt 19,4 MW. Das liegt noch unter dem Bundesdurchschnitt, zeigt aber zugleich das Potenzial, das in der Region steckt.

Einordnung

Stadtallendorf bewegt sich mit Platz 21 von 22 nah am Landesschnitt des Landkreises Marburg-Biedenkopf. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 0,91 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Gemeinden im Landkreis Marburg-Biedenkopf

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Stadtallendorf?

35260

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Stadtallendorf — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Stadtallendorf gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.380 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 19,4 MW. Das entspricht 0,91 kW pro Einwohner.
490 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 35,5 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Stadtallendorf [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-stadtallendorf/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Stadtallendorf installiert?

In Stadtallendorf sind 19,4 MW PV-Leistung in 1.380 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 21 von 22 im Landkreis Marburg-Biedenkopf. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 21.425 Einwohner entspricht der Bestand 0,91 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Stadtallendorf im Vergleich da?

Mit 0,91 kW pro Einwohner liegt Stadtallendorf unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Marburg-Biedenkopf belegt Stadtallendorf Platz 21 von 22. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Stadtallendorf?

In Stadtallendorf sind 490 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 35,5 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Stadtallendorf?

In den letzten 12 Monaten wurden in Stadtallendorf 1,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 128 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 6 Prozent – rund 6 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Stadtallendorf?

Stadtallendorf liegt im Landkreis Marburg-Biedenkopf im Bundesland Hessen. Im Landkreis Marburg-Biedenkopf gibt es insgesamt 22 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Stadtallendorf?

In Stadtallendorf entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 45 neuen Anlagen und 620 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 3 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Stadtallendorf?

In Stadtallendorf wurden in den letzten 12 Monaten 79 Balkonkraftwerke registriert (115 kW). Das sind -12 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Stadtallendorf?

In Stadtallendorf wurden in den letzten 12 Monaten 128 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,2 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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