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58 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Saarland · Saarpfalz-Kreis

Photovoltaik in St. Ingbert

42 % unter Bundesdurchschnitt

2.617 Anlagen mit 31,3 MW – Daten, Trends und Vergleich

St. Ingbert, Landkreis Saarpfalz-Kreis (Saarland) zählt mit Stand 2026-08-28 2.617 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 31,3 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 35.453 Einwohner sind das 0,88 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – St. Ingbert liegt damit 42 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 7 Regionen in diesem Umfeld belegt St. Ingbert damit Platz 7 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 4,2 MW, das entspricht etwa 14 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 50 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 12 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,88

kW
▼ -42 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

49,6

%

1.299 Speicher bei 2.617 Anlagen

Installiert

31,3 MW

Zubau 12 Mon.

4,2 MW

+14 %

Solaranlagen

2.617

Einwohner

35.453

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in St. Ingbert?

Segmentierter PV-Zubau in St. Ingbert — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In St. Ingbert wächst das Gewerbe-Segment am stärksten (+281 % vs. Vorjahr). Heimsegment bleibt der Zubau-Motor.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Gewerbe-Anlagen am stärksten zu (+281 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -3 %
  • Heimsegment▲ +10 %
  • Gewerbe▲ +281 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in St. Ingbert: 4.232 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
02753September 2025: 16 kW, Vorjahr 23 kWOktober 2025: 18 kW, Vorjahr 14 kWNovember 2025: 15 kW, Vorjahr 9 kWDezember 2025: 13 kW, Vorjahr 7 kWJanuar 2026: 7 kW, Vorjahr 17 kWFebruar 2026: 12 kW, Vorjahr 9 kWMärz 2026: 26 kW, Vorjahr 27 kWApril 2026: 34 kW, Vorjahr 49 kWMai 2026: 47 kW, Vorjahr 53 kWJuni 2026: 46 kW, Vorjahr 36 kWJuli 2026: 43 kW, Vorjahr 43 kWAugust 2026: 29 kW, Vorjahr 25 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0174348September 2025: 348 kW, Vorjahr 171 kWOktober 2025: 128 kW, Vorjahr 158 kWNovember 2025: 167 kW, Vorjahr 197 kWDezember 2025: 107 kW, Vorjahr 55 kWJanuar 2026: 231 kW, Vorjahr 207 kWFebruar 2026: 158 kW, Vorjahr 210 kWMärz 2026: 216 kW, Vorjahr 140 kWApril 2026: 226 kW, Vorjahr 155 kWMai 2026: 165 kW, Vorjahr 183 kWJuni 2026: 158 kW, Vorjahr 178 kWJuli 2026: 270 kW, Vorjahr 206 kWAugust 2026: 108 kW, Vorjahr 207 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
05931kSeptember 2025: 0 kW, Vorjahr 34 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 85 kWJanuar 2026: 340 kW, Vorjahr 170 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 96 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 137 kWJuni 2026: 1.186 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
208 304 kW -3 %
Heimsegment
2–30 kWp
206 2,3 MW +10 %
Gewerbe
>30 kWp
4 1,6 MW +281 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 424 4,2 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in St. Ingbert zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in St. Ingbert, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in St. Ingbert 342 Speicher mit zusammen 2,6 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,7 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +31 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+15 %
Anlagen
227
Kapazität
1,2 MWh
Ø/Anlage
5,3 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+31 %
Anlagen
111
Kapazität
1,4 MWh
Ø/Anlage
12,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
342
Kapazität
2,6 MWh
Ø/Anlage
7,7 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht St. Ingbert im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

St. Ingbert 0,88 kW
Ø Saarpfalz-Kreis 1,12 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

St. Ingbert hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an St. Ingbert auf?

Mit einer Speicherquote von 50 % gehört St. Ingbert zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 1.299 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

St. Ingbert zählt bislang 2.617 Solaranlagen mit 31,3 MW Gesamtleistung. Verglichen mit dem Bundesdurchschnitt ist hier noch deutlich Ausbaupotenzial vorhanden.

Einordnung

St. Ingbert rangiert auf Platz 7 von 7 im Landkreis Saarpfalz-Kreis – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit betrachtet liegt St. Ingbert mit 0,88 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Saarpfalz-Kreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu St. Ingbert?

66386

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in St. Ingbert — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In St. Ingbert gibt es laut solarzubau.de aktuell 2.617 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 31,3 MW. Das entspricht 0,88 kW pro Einwohner.
1.299 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 49,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau St. Ingbert [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-st-ingbert/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in St. Ingbert installiert?

In St. Ingbert sind 31,3 MW PV-Leistung in 2.617 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 7 von 7 im Landkreis Saarpfalz-Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 35.453 Einwohner entspricht der Bestand 0,88 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht St. Ingbert im Vergleich da?

Mit 0,88 kW pro Einwohner liegt St. Ingbert unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Saarpfalz-Kreis belegt St. Ingbert Platz 7 von 7. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in St. Ingbert?

In St. Ingbert sind 1.299 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 49,6 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in St. Ingbert?

In den letzten 12 Monaten wurden in St. Ingbert 4,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 424 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 14 Prozent – rund 14 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört St. Ingbert?

St. Ingbert liegt im Landkreis Saarpfalz-Kreis im Bundesland Saarland. Im Landkreis Saarpfalz-Kreis gibt es insgesamt 7 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in St. Ingbert?

In St. Ingbert entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 206 neuen Anlagen und 2,3 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 4 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in St. Ingbert?

In St. Ingbert wurden in den letzten 12 Monaten 208 Balkonkraftwerke registriert (304 kW). Das sind -3 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in St. Ingbert?

In St. Ingbert wurden in den letzten 12 Monaten 424 neue Solaranlagen mit insgesamt 4,2 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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