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59 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Saarland · Saarpfalz-Kreis

Photovoltaik in St. Ingbert

Solaranlagen
2.715 Anlagen
Installierte Leistung
32,6 MW installiert
Leistung pro Einwohner
0,92 kW pro Kopf

41 % unter Bundesdurchschnitt

2.715 Anlagen mit 32,6 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in St. Ingbert?

St. Ingbert, Landkreis Saarpfalz-Kreis (Saarland) zählt mit Stand 2026-10-27 2.715 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 32,6 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 35.453 Einwohner sind das 0,92 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – St. Ingbert liegt damit 41 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 7 Regionen in diesem Umfeld belegt St. Ingbert damit Platz 7 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 4,9 MW, das entspricht etwa 15 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 51 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 12 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,92

kW
▼ -41 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

51,0

%

1.386 Speicher bei 2.715 Anlagen

Installiert

32,6 MW

Zubau 12 Mon.

4,9 MW

+15 %

Solaranlagen

2.715

Einwohner

35.453

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in St. Ingbert?

Segmentierter PV-Zubau in St. Ingbert — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In St. Ingbert wächst das Gewerbe-Segment am stärksten (+450 % vs. Vorjahr). Heimsegment bleibt der Zubau-Motor.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Gewerbe-Anlagen am stärksten zu (+450 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +6 %
  • Heimsegment▲ +9 %
  • Gewerbe▲ +450 %
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in St. Ingbert: 4.947 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
02753November 2025: 15 kW, Vorjahr 9 kWDezember 2025: 13 kW, Vorjahr 7 kWJanuar 2026: 7 kW, Vorjahr 17 kWFebruar 2026: 12 kW, Vorjahr 9 kWMärz 2026: 26 kW, Vorjahr 27 kWApril 2026: 34 kW, Vorjahr 49 kWMai 2026: 47 kW, Vorjahr 53 kWJuni 2026: 46 kW, Vorjahr 36 kWJuli 2026: 46 kW, Vorjahr 43 kWAugust 2026: 33 kW, Vorjahr 25 kWSeptember 2026: 35 kW, Vorjahr 15 kWOktober 2026: 15 kW, Vorjahr 18 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
0174348November 2025: 167 kW, Vorjahr 207 kWDezember 2025: 107 kW, Vorjahr 55 kWJanuar 2026: 231 kW, Vorjahr 207 kWFebruar 2026: 158 kW, Vorjahr 210 kWMärz 2026: 216 kW, Vorjahr 140 kWApril 2026: 226 kW, Vorjahr 155 kWMai 2026: 165 kW, Vorjahr 183 kWJuni 2026: 173 kW, Vorjahr 178 kWJuli 2026: 298 kW, Vorjahr 206 kWAugust 2026: 220 kW, Vorjahr 207 kWSeptember 2026: 299 kW, Vorjahr 348 kWOktober 2026: 164 kW, Vorjahr 128 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
06481kNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 85 kWJanuar 2026: 340 kW, Vorjahr 170 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 96 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 137 kWJuni 2026: 1.296 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 421 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
048November 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 8 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
222 327 kW +6 %
Heimsegment
2–30 kWp
222 2,4 MW +9 %
Gewerbe
>30 kWp
9 2,2 MW +450 %
Freifläche
Freifläche
1 8 kW —
Gesamt 457 4,9 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in St. Ingbert zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in St. Ingbert, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in St. Ingbert 375 Speicher mit zusammen 3 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +40 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+13 %
Anlagen
244
Kapazität
1,3 MWh
Ø/Anlage
5,1 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+40 %
Anlagen
126
Kapazität
1,6 MWh
Ø/Anlage
12,7 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
2
Kapazität
80 kWh
Ø/Anlage
40 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
375
Kapazität
3 MWh
Ø/Anlage
7,9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht St. Ingbert im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

St. Ingbert 0,92 kW
Ø Saarpfalz-Kreis 1,15 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

St. Ingbert hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an St. Ingbert auf?

Mit einer Speicherquote von 51 % gehört St. Ingbert zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 1.386 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

St. Ingbert zählt bislang 2.715 Solaranlagen mit 32,6 MW Gesamtleistung. Verglichen mit dem Bundesdurchschnitt ist hier noch deutlich Ausbaupotenzial vorhanden.

Einordnung

St. Ingbert rangiert auf Platz 7 von 7 im Landkreis Saarpfalz-Kreis – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit betrachtet liegt St. Ingbert mit 0,92 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Saarpfalz-Kreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in St. Ingbert: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

12,0 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

51 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

457 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

In einer Mittelstadt wie St. Ingbert prägen Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und Gewerbedächer in ähnlichen Anteilen die Dachlandschaft: 67 % der registrierten Anlagen sind Heimanlagen mit 2 bis 30 kWp, im Mittel 9,6 kWp. Gewerbeanlagen über 30 kWp stellen 43 % der Leistung, Hallen- und Betriebsdächer tragen den Ausbau hier stärker als Wohnhäuser. Mit einer Speicherquote von 51 % liegt St. Ingbert weit über dem Bundeswert von rund 40 %; wer hier eine Anlage plant, rechnet in der Regel von Anfang an mit Batterie.

140 Watt je Einwohner in zwölf Monaten: St. Ingbert baut langsamer aus als der Bund (33 % darunter) und liegt unter dem Tempo des Saarlandes; 457 Anlagen mit 4,9 MW kamen hinzu. Gegenüber den zwölf Monaten davor hat sich der Zubau um 68 % beschleunigt.

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahl gehört zu St. Ingbert?

66386

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in St. Ingbert — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In St. Ingbert gibt es laut solarzubau.de aktuell 2.715 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 32,6 MW. Das entspricht 0,92 kW pro Einwohner.
1.386 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 51,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau St. Ingbert [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-st-ingbert/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in St. Ingbert installiert?

In St. Ingbert sind 32,6 MW PV-Leistung in 2.715 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 7 von 7 im Landkreis Saarpfalz-Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 35.453 Einwohner entspricht der Bestand 0,92 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht St. Ingbert im Vergleich da?

Mit 0,92 kW pro Einwohner liegt St. Ingbert unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Saarpfalz-Kreis belegt St. Ingbert Platz 7 von 7. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in St. Ingbert?

In St. Ingbert sind 1.386 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 51,0 % bezogen auf die Solaranlagen. In St. Ingbert ist der Speicher damit die Regel und nicht die Ergänzung; die Quote liegt rund 11 Prozentpunkte über dem Bundeswert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in St. Ingbert?

In den letzten 12 Monaten wurden in St. Ingbert 4,9 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 457 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 140 Watt in zwölf Monaten, rund 33 % weniger als der Bundesdurchschnitt und weniger als Saarland insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 15 Prozent – rund 15 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in St. Ingbert üblich?

Eine typische Dachanlage in St. Ingbert hat 9,6 kWp; das ist der Durchschnitt der 1.821 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 67 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Mittelstadt wie St. Ingbert stehen dahinter überwiegend Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und Gewerbedächer in ähnlichen Anteilen. Gewerbeanlagen über 30 kWp kommen auf 43 % der Leistung; für Betriebe sind Anlagen im Bereich von 50 bis 300 kWp hier üblich. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 810 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört St. Ingbert?

St. Ingbert liegt im Landkreis Saarpfalz-Kreis im Bundesland Saarland. Im Landkreis Saarpfalz-Kreis gibt es insgesamt 7 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in St. Ingbert?

In St. Ingbert entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 222 neuen Anlagen und 2,4 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 9 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in St. Ingbert?

In St. Ingbert wurden in den letzten 12 Monaten 222 Balkonkraftwerke registriert (327 kW). Das sind +6 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in St. Ingbert?

In St. Ingbert wurden in den letzten 12 Monaten 1 Freiflächenanlagen zugebaut (8 kW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in St. Ingbert?

In St. Ingbert wurden in den letzten 12 Monaten 457 neue Solaranlagen mit insgesamt 4,9 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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