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199 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Brandenburg · Oder-Spree

Photovoltaik in Spreenhagen

99 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 386 Anlagen mit 10,3 MW Gesamtleistung

Spreenhagen, Landkreis Oder-Spree in Brandenburg kommt mit Stand 2026-08-28 auf 386 Solaranlagen und 10,3 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 3.417 Einwohner sind das 3,02 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Spreenhagen liegt damit 99 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 37 Regionen in diesem Umfeld belegt Spreenhagen damit Platz 10 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,8 MW, das entspricht etwa 8 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 47 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 27 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

3,02

kW
▲ +99 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

47,4

%

183 Speicher bei 386 Anlagen

Installiert

10,3 MW

Zubau 12 Mon.

0,8 MW

+8 %

Solaranlagen

386

Einwohner

3.417

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Spreenhagen?

Segmentierter PV-Zubau in Spreenhagen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Spreenhagen wird vom Gewerbe-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-11 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -11 %
  • Heimsegment▼ -39 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Spreenhagen: 818 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0612September 2025: 5 kW, Vorjahr 2 kWOktober 2025: 3 kW, Vorjahr 1 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 5 kW, Vorjahr 1 kWJanuar 2026: 2 kW, Vorjahr 1 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 6 kWMärz 2026: 2 kW, Vorjahr 6 kWApril 2026: 8 kW, Vorjahr 7 kWMai 2026: 11 kW, Vorjahr 8 kWJuni 2026: 5 kW, Vorjahr 5 kWJuli 2026: 5 kW, Vorjahr 7 kWAugust 2026: 3 kW, Vorjahr 12 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
03672September 2025: 40 kW, Vorjahr 60 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 49 kWNovember 2025: 27 kWDezember 2025: 36 kW, Vorjahr 19 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 72 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 30 kWMärz 2026: 60 kW, Vorjahr 18 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 30 kWMai 2026: 8 kW, Vorjahr 27 kWJuni 2026: 13 kWJuli 2026: 6 kW, Vorjahr 19 kWAugust 2026: 18 kW, Vorjahr 16 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0153306September 2025: 113 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 306 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 139 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
33 49 kW -11 %
Heimsegment
2–30 kWp
20 209 kW -39 %
Gewerbe
>30 kWp
3 558 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 57 818 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Spreenhagen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Spreenhagen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Spreenhagen 35 Speicher mit zusammen 292 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,3 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-41 %
Anlagen
21
Kapazität
100 kWh
Ø/Anlage
4,8 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-13 %
Anlagen
12
Kapazität
152 kWh
Ø/Anlage
12,7 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
34 kWh
Ø/Anlage
34 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
35
Kapazität
292 kWh
Ø/Anlage
8,3 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Spreenhagen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Spreenhagen 3,02 kW
Ø Oder-Spree 2,20 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Spreenhagen erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Spreenhagen auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 47 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 183 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Spreenhagen setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

Beim Solarausbau hat Spreenhagen die Nase vorn: Die PV-Leistung pro Kopf übersteigt den Bundesdurchschnitt um das 2,0-Fache. Hinter den 10,3 MW Gesamtleistung stehen 386 Anlagen – von der privaten Dachanlage bis zum gewerblichen Solarkraftwerk.

Einordnung

Spreenhagen belegt aktuell Platz 10 von 37 im Landkreis Oder-Spree. Mit zusätzlichem Zubau kann die Region weiter aufsteigen. 3,02 kW pro Kopf heben Spreenhagen auch im bundesweiten Vergleich klar von der Masse ab.

Gemeinden im Landkreis Oder-Spree

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Spreenhagen?

15528

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Spreenhagen — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Spreenhagen gibt es laut solarzubau.de aktuell 386 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 10,3 MW. Das entspricht 3,02 kW pro Einwohner.
183 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 47,4 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Spreenhagen [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-spreenhagen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Spreenhagen installiert?

In Spreenhagen sind 10,3 MW PV-Leistung in 386 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 10 von 37 im Landkreis Oder-Spree. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 3.417 Einwohner entspricht der Bestand 3,02 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Spreenhagen im Vergleich da?

Mit 3,02 kW pro Einwohner liegt Spreenhagen über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Oder-Spree belegt Spreenhagen Platz 10 von 37. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Spreenhagen?

In Spreenhagen sind 183 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 47,4 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Spreenhagen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Spreenhagen 0,8 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 57 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 8 Prozent – rund 8 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Spreenhagen?

Spreenhagen liegt im Landkreis Oder-Spree im Bundesland Brandenburg. Im Landkreis Oder-Spree gibt es insgesamt 37 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Spreenhagen?

In Spreenhagen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 3 neuen Anlagen und 558 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 20 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Spreenhagen?

In Spreenhagen wurden in den letzten 12 Monaten 33 Balkonkraftwerke registriert (49 kW). Das sind -11 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Spreenhagen?

In Spreenhagen wurden in den letzten 12 Monaten 57 neue Solaranlagen mit insgesamt 818 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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