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106 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Baden-Württemberg · Rottweil

Photovoltaik in Schramberg

Nah am Bundesdurchschnitt

2.065 Anlagen mit 33,2 MW – Daten, Trends und Vergleich

Schramberg, Landkreis Rottweil in Baden-Württemberg kommt mit Stand 2026-08-28 auf 2.065 Solaranlagen und 33,2 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 20.610 Einwohner sind das 1,61 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Schramberg liegt damit 6 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 21 Regionen in diesem Umfeld belegt Schramberg damit Platz 16 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,6 MW, das entspricht etwa 5 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 40 % und eine mittlere Anlagengröße von 16 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,61

kW
▲ +6 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

39,8

%

822 Speicher bei 2.065 Anlagen

Installiert

33,2 MW

Zubau 12 Mon.

1,6 MW

+5 %

Solaranlagen

2.065

Einwohner

20.610

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Schramberg?

Segmentierter PV-Zubau in Schramberg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Schramberg wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-7 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -7 %
  • Heimsegment▼ -26 %
  • Gewerbe▼ -75 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Schramberg: 1.554 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01121September 2025: 18 kW, Vorjahr 7 kWOktober 2025: 10 kW, Vorjahr 9 kWNovember 2025: 1 kW, Vorjahr 11 kWDezember 2025: 3 kW, Vorjahr 3 kWJanuar 2026: 4 kW, Vorjahr 3 kWFebruar 2026: 2 kW, Vorjahr 8 kWMärz 2026: 13 kW, Vorjahr 16 kWApril 2026: 17 kW, Vorjahr 14 kWMai 2026: 15 kW, Vorjahr 21 kWJuni 2026: 11 kW, Vorjahr 14 kWJuli 2026: 17 kW, Vorjahr 10 kWAugust 2026: 10 kW, Vorjahr 15 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0109217September 2025: 172 kW, Vorjahr 71 kWOktober 2025: 190 kW, Vorjahr 217 kWNovember 2025: 83 kW, Vorjahr 112 kWDezember 2025: 19 kW, Vorjahr 178 kWJanuar 2026: 145 kW, Vorjahr 164 kWFebruar 2026: 56 kW, Vorjahr 21 kWMärz 2026: 116 kW, Vorjahr 54 kWApril 2026: 78 kW, Vorjahr 183 kWMai 2026: 76 kW, Vorjahr 213 kWJuni 2026: 113 kW, Vorjahr 199 kWJuli 2026: 120 kW, Vorjahr 107 kWAugust 2026: 28 kW, Vorjahr 95 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0143285September 2025: 0 kW, Vorjahr 91 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 240 kWNovember 2025: 37 kWDezember 2025: 81 kWJanuar 2026: 41 kW, Vorjahr 180 kWFebruar 2026: 37 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 45 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 285 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 61 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 36 kWAugust 2026: 37 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
01122September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 22 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
92 121 kW -7 %
Heimsegment
2–30 kWp
103 1,2 MW -26 %
Gewerbe
>30 kWp
5 234 kW -75 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 202 1,6 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Schramberg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Schramberg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Schramberg 164 Speicher mit zusammen 1,6 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,5 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +1 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+1 %
Anlagen
97
Kapazität
526 kWh
Ø/Anlage
5,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-3 %
Anlagen
63
Kapazität
923 kWh
Ø/Anlage
14,7 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
3
Kapazität
101 kWh
Ø/Anlage
33,7 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
164
Kapazität
1,6 MWh
Ø/Anlage
9,5 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Schramberg im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Schramberg 1,61 kW
Ø Rottweil 2,31 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Schramberg liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Schramberg auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 40 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 822 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Schramberg setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

33,2 MW aus 2.065 Anlagen: Schramberg liegt beim Solarausbau nah am deutschen Durchschnitt. Für Baden-Württemberg ist das ein typischer Wert, der weiteres Wachstum ermöglicht.

Einordnung

Im Ranking des Landkreises Rottweil steht Schramberg auf Platz 16 von 21 und liegt damit über dem Landesdurchschnitt. Deutschlandweit eingeordnet schneidet Schramberg mit 1,61 kW pro Einwohner leicht überdurchschnittlich ab.

Gemeinden im Landkreis Rottweil

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Welche Postleitzahlen gehören zu Schramberg?

78132781447865578713

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Schramberg — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Schramberg gibt es laut solarzubau.de aktuell 2.065 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 33,2 MW. Das entspricht 1,61 kW pro Einwohner.
822 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 39,8 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Schramberg [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-schramberg/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Schramberg installiert?

In Schramberg sind 33,2 MW PV-Leistung in 2.065 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 16 von 21 im Landkreis Rottweil. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 20.610 Einwohner entspricht der Bestand 1,61 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Schramberg im Vergleich da?

Mit 1,61 kW pro Einwohner liegt Schramberg über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rottweil belegt Schramberg Platz 16 von 21. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Schramberg?

In Schramberg sind 822 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 39,8 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Schramberg?

In den letzten 12 Monaten wurden in Schramberg 1,6 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 202 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 5 Prozent – rund 5 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Schramberg?

Schramberg liegt im Landkreis Rottweil im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Rottweil gibt es insgesamt 21 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Schramberg?

In Schramberg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 103 neuen Anlagen und 1,2 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 5 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Schramberg?

In Schramberg wurden in den letzten 12 Monaten 92 Balkonkraftwerke registriert (121 kW). Das sind -7 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Schramberg?

In Schramberg wurden in den letzten 12 Monaten 202 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,6 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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