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73 % vom Ø
Aufholpotenzial
⚡ Speicher-Vorreiter

Gemeinde in Brandenburg · Havelland

Photovoltaik in Schönwalde-Glien

27 % unter Bundesdurchschnitt

1.093 Anlagen mit 11,6 MW – Daten, Trends und Vergleich

Schönwalde-Glien, Landkreis Havelland in Brandenburg kommt mit Stand 2026-08-28 auf 1.093 Solaranlagen und 11,6 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 10.523 Einwohnern entspricht das 1,10 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Schönwalde-Glien liegt damit 27 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 23 von 25 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 2,1 MW neue Leistung hinzu – rund 18 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 59 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 11 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,10

kW
▼ -27 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

59,0

%

645 Speicher bei 1.093 Anlagen

Installiert

11,6 MW

Zubau 12 Mon.

2,1 MW

+18 %

Solaranlagen

1.093

Einwohner

10.523

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Schönwalde-Glien?

Segmentierter PV-Zubau in Schönwalde-Glien — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Schönwalde-Glien wird vom Gewerbe-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Heimsegment (-31 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -44 %
  • Heimsegment▼ -31 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Schönwalde-Glien: 2.126 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01122September 2025: 11 kW, Vorjahr 6 kWOktober 2025: 5 kW, Vorjahr 6 kWNovember 2025: 2 kW, Vorjahr 5 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 5 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 6 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 9 kWMärz 2026: 7 kW, Vorjahr 17 kWApril 2026: 13 kW, Vorjahr 22 kWMai 2026: 7 kW, Vorjahr 7 kWJuni 2026: 13 kW, Vorjahr 17 kWJuli 2026: 14 kW, Vorjahr 16 kWAugust 2026: 5 kW, Vorjahr 21 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
067134September 2025: 28 kW, Vorjahr 96 kWOktober 2025: 57 kW, Vorjahr 129 kWNovember 2025: 80 kW, Vorjahr 134 kWDezember 2025: 40 kW, Vorjahr 84 kWJanuar 2026: 52 kW, Vorjahr 73 kWFebruar 2026: 55 kW, Vorjahr 46 kWMärz 2026: 132 kW, Vorjahr 81 kWApril 2026: 28 kW, Vorjahr 75 kWMai 2026: 64 kW, Vorjahr 73 kWJuni 2026: 125 kW, Vorjahr 70 kWJuli 2026: 95 kW, Vorjahr 108 kWAugust 2026: 9 kW, Vorjahr 134 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
06431kSeptember 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 1.285 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
49 77 kW -44 %
Heimsegment
2–30 kWp
95 763 kW -31 %
Gewerbe
>30 kWp
1 1,3 MW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 147 2,1 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Schönwalde-Glien zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Schönwalde-Glien, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Schönwalde-Glien 103 Speicher mit zusammen 841 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,2 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-31 %
Anlagen
64
Kapazität
309 kWh
Ø/Anlage
4,8 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-26 %
Anlagen
39
Kapazität
532 kWh
Ø/Anlage
13,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
103
Kapazität
841 kWh
Ø/Anlage
8,2 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Schönwalde-Glien im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Schönwalde-Glien 1,10 kW
Ø Havelland 4,21 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Schönwalde-Glien hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Schönwalde-Glien auf?

Auffällig hoch: 59 % aller Solaranlagen in Schönwalde-Glien laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

In Schönwalde-Glien stehen bislang 1.093 Solaranlagen mit insgesamt 11,6 MW. Das liegt noch unter dem Bundesdurchschnitt, zeigt aber zugleich das Potenzial, das in der Region steckt.

Einordnung

Platz 23 von 25 im Landkreis Havelland: Schönwalde-Glien liegt unter dem Landesdurchschnitt, mit klarem Aufholpotenzial nach oben. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 1,10 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Gemeinden im Landkreis Havelland

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Schönwalde-Glien?

14621

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Schönwalde-Glien — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Schönwalde-Glien gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.093 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 11,6 MW. Das entspricht 1,10 kW pro Einwohner.
645 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 59,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Schönwalde-Glien [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-schoenwalde-glien/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Schönwalde-Glien installiert?

In Schönwalde-Glien sind 11,6 MW PV-Leistung in 1.093 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 23 von 25 im Landkreis Havelland. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 10.523 Einwohner entspricht der Bestand 1,10 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Schönwalde-Glien im Vergleich da?

Mit 1,10 kW pro Einwohner liegt Schönwalde-Glien unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Havelland belegt Schönwalde-Glien Platz 23 von 25. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Schönwalde-Glien?

In Schönwalde-Glien sind 645 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 59,0 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Schönwalde-Glien?

In den letzten 12 Monaten wurden in Schönwalde-Glien 2,1 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 147 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 18 Prozent – rund 18 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Schönwalde-Glien?

Schönwalde-Glien liegt im Landkreis Havelland im Bundesland Brandenburg. Im Landkreis Havelland gibt es insgesamt 25 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Schönwalde-Glien?

In Schönwalde-Glien entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 1 neuen Anlagen und 1,3 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 95 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Schönwalde-Glien?

In Schönwalde-Glien wurden in den letzten 12 Monaten 49 Balkonkraftwerke registriert (77 kW). Das sind -44 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Schönwalde-Glien?

In Schönwalde-Glien wurden in den letzten 12 Monaten 147 neue Solaranlagen mit insgesamt 2,1 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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