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66 % vom Ø
Aufholpotenzial
⚡ Speicher-Vorreiter

Gemeinde in Brandenburg · Dahme-Spreewald

Photovoltaik in Schönefeld

34 % unter Bundesdurchschnitt

959 Anlagen mit 19,2 MW – Daten, Trends und Vergleich

Schönefeld, Landkreis Dahme-Spreewald in Brandenburg kommt mit Stand 2026-08-28 auf 959 Solaranlagen und 19,2 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 19.154 Einwohner sind das 1,00 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Schönefeld liegt damit 34 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 37 Regionen in diesem Umfeld belegt Schönefeld damit Platz 30 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,9 MW, das entspricht etwa 5 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 59 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 20 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,00

kW
▼ -34 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

59,3

%

569 Speicher bei 959 Anlagen

Installiert

19,2 MW

Zubau 12 Mon.

0,9 MW

+5 %

Solaranlagen

959

Einwohner

19.154

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Schönefeld?

Segmentierter PV-Zubau in Schönefeld — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Schönefeld setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-15 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -15 %
  • Heimsegment▼ -42 %
  • Gewerbe▼ -91 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Schönefeld: 929 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01020September 2025: 15 kW, Vorjahr 12 kWOktober 2025: 7 kW, Vorjahr 7 kWNovember 2025: 4 kWDezember 2025: 5 kW, Vorjahr 2 kWJanuar 2026: 2 kW, Vorjahr 2 kWFebruar 2026: 7 kW, Vorjahr 10 kWMärz 2026: 15 kW, Vorjahr 14 kWApril 2026: 16 kW, Vorjahr 20 kWMai 2026: 13 kW, Vorjahr 9 kWJuni 2026: 8 kW, Vorjahr 20 kWJuli 2026: 11 kW, Vorjahr 16 kWAugust 2026: 4 kW, Vorjahr 15 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
055109September 2025: 12 kW, Vorjahr 72 kWOktober 2025: 28 kW, Vorjahr 79 kWNovember 2025: 85 kW, Vorjahr 109 kWDezember 2025: 45 kW, Vorjahr 103 kWJanuar 2026: 5 kW, Vorjahr 69 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 30 kWMärz 2026: 63 kW, Vorjahr 51 kWApril 2026: 39 kW, Vorjahr 24 kWMai 2026: 100 kW, Vorjahr 83 kWJuni 2026: 28 kW, Vorjahr 53 kWJuli 2026: 58 kW, Vorjahr 89 kWAugust 2026: 24 kW, Vorjahr 72 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
08592kSeptember 2025: 0 kWOktober 2025: 276 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 1.718 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 1.569 kWMärz 2026: 60 kW, Vorjahr 565 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
71 106 kW -15 %
Heimsegment
2–30 kWp
50 487 kW -42 %
Gewerbe
>30 kWp
2 336 kW -91 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 123 929 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Schönefeld zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Schönefeld, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Schönefeld 99 Speicher mit zusammen 720 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,3 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-37 %
Anlagen
64
Kapazität
267 kWh
Ø/Anlage
4,2 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-13 %
Anlagen
34
Kapazität
419 kWh
Ø/Anlage
12,3 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
34 kWh
Ø/Anlage
34 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
99
Kapazität
720 kWh
Ø/Anlage
7,3 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Schönefeld im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Schönefeld 1,00 kW
Ø Dahme-Spreewald 3,21 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Schönefeld hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Schönefeld auf?

Mit einer Speicherquote von 59 % gehört Schönefeld zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 569 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Aktuell erzeugen 959 Solaranlagen in Schönefeld eine Leistung von 19,2 MW. Gemessen am Bundesdurchschnitt gibt es hier noch erhebliche Ausbaureserven – jedes neue Dach und jede Freifläche kann die Bilanz verbessern.

Einordnung

Schönefeld belegt aktuell Platz 30 von 37 im Landkreis Dahme-Spreewald. Die untere Tabellenhälfte zeigt: Hier ist Raum für Fortschritte. Bundesweit betrachtet liegt Schönefeld mit 1,00 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Dahme-Spreewald

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Schönefeld?

1252915831

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Schönefeld — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Schönefeld gibt es laut solarzubau.de aktuell 959 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 19,2 MW. Das entspricht 1,00 kW pro Einwohner.
569 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 59,3 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Schönefeld [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-schoenefeld/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Schönefeld installiert?

In Schönefeld sind 19,2 MW PV-Leistung in 959 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 30 von 37 im Landkreis Dahme-Spreewald. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 19.154 Einwohner entspricht der Bestand 1,00 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Schönefeld im Vergleich da?

Mit 1,00 kW pro Einwohner liegt Schönefeld unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Dahme-Spreewald belegt Schönefeld Platz 30 von 37. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Schönefeld?

In Schönefeld sind 569 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 59,3 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Schönefeld?

In den letzten 12 Monaten wurden in Schönefeld 0,9 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 123 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 5 Prozent – rund 5 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Schönefeld?

Schönefeld liegt im Landkreis Dahme-Spreewald im Bundesland Brandenburg. Im Landkreis Dahme-Spreewald gibt es insgesamt 37 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Schönefeld?

In Schönefeld entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 50 neuen Anlagen und 487 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 2 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Schönefeld?

In Schönefeld wurden in den letzten 12 Monaten 71 Balkonkraftwerke registriert (106 kW). Das sind -15 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Schönefeld?

In Schönefeld wurden in den letzten 12 Monaten 123 neue Solaranlagen mit insgesamt 929 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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