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46 % vom Ø
Aufholpotenzial
⚡ Speicher-Vorreiter

Gemeinde in Hessen · Rheingau-Taunus-Kreis

Photovoltaik in Schlangenbad

54 % unter Bundesdurchschnitt

530 Anlagen mit 4,2 MW – Daten, Trends und Vergleich

Schlangenbad, Landkreis Rheingau-Taunus-Kreis in Hessen verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 4,2 MW, verteilt auf 530 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 5.967 Einwohner sind das 0,70 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Schlangenbad liegt damit 54 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 17 Regionen in diesem Umfeld belegt Schlangenbad damit Platz 9 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,6 MW, das entspricht etwa 14 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 56 % und eine mittlere Anlagengröße von 7,8 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,70

kW
▼ -54 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

56,0

%

297 Speicher bei 530 Anlagen

Installiert

4,2 MW

Zubau 12 Mon.

0,6 MW

+14 %

Solaranlagen

530

Einwohner

5.967

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Schlangenbad?

Segmentierter PV-Zubau in Schlangenbad — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Schlangenbad setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Heimsegment (-10 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -21 %
  • Heimsegment▼ -10 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Schlangenbad: 568 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0713September 2025: 3 kW, Vorjahr 3 kWOktober 2025: 4 kW, Vorjahr 4 kWNovember 2025: 3 kW, Vorjahr 1 kWDezember 2025: 3 kW, Vorjahr 1 kWJanuar 2026: 1 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 5 kWMärz 2026: 5 kW, Vorjahr 5 kWApril 2026: 6 kW, Vorjahr 13 kWMai 2026: 4 kW, Vorjahr 7 kWJuni 2026: 9 kW, Vorjahr 10 kWJuli 2026: 7 kW, Vorjahr 3 kWAugust 2026: 2 kW, Vorjahr 9 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
054108September 2025: 46 kW, Vorjahr 65 kWOktober 2025: 75 kW, Vorjahr 54 kWNovember 2025: 83 kW, Vorjahr 38 kWDezember 2025: 17 kW, Vorjahr 51 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 34 kWFebruar 2026: 34 kW, Vorjahr 17 kWMärz 2026: 31 kW, Vorjahr 38 kWApril 2026: 108 kW, Vorjahr 21 kWMai 2026: 15 kW, Vorjahr 25 kWJuni 2026: 50 kW, Vorjahr 62 kWJuli 2026: 38 kW, Vorjahr 93 kWAugust 2026: 23 kW, Vorjahr 81 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
05099September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 99 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
31 47 kW -21 %
Heimsegment
2–30 kWp
42 521 kW -10 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 74 568 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Schlangenbad zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Schlangenbad, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Schlangenbad 57 Speicher mit zusammen 478 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,4 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-1 %
Anlagen
38
Kapazität
224 kWh
Ø/Anlage
5,9 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-38 %
Anlagen
19
Kapazität
254 kWh
Ø/Anlage
13,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
57
Kapazität
478 kWh
Ø/Anlage
8,4 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Schlangenbad im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Schlangenbad 0,70 kW
Ø Rheingau-Taunus-Kreis 0,74 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Schlangenbad hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Schlangenbad auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 56 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 297 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Schlangenbad setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

Aktuell erzeugen 530 Solaranlagen in Schlangenbad eine Leistung von 4,2 MW. Gemessen am Bundesdurchschnitt gibt es hier noch erhebliche Ausbaureserven – jedes neue Dach und jede Freifläche kann die Bilanz verbessern.

Einordnung

Schlangenbad belegt aktuell Platz 9 von 17 im Landkreis Rheingau-Taunus-Kreis. Mit zusätzlichem Zubau kann die Region weiter aufsteigen. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

Gemeinden im Landkreis Rheingau-Taunus-Kreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Schlangenbad?

65388

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Schlangenbad — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Schlangenbad gibt es laut solarzubau.de aktuell 530 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 4,2 MW. Das entspricht 0,70 kW pro Einwohner.
297 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 56,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Schlangenbad [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-schlangenbad/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Schlangenbad installiert?

In Schlangenbad sind 4,2 MW PV-Leistung in 530 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 9 von 17 im Landkreis Rheingau-Taunus-Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 5.967 Einwohner entspricht der Bestand 0,70 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Schlangenbad im Vergleich da?

Mit 0,70 kW pro Einwohner liegt Schlangenbad unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rheingau-Taunus-Kreis belegt Schlangenbad Platz 9 von 17. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Schlangenbad?

In Schlangenbad sind 297 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 56,0 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Schlangenbad?

In den letzten 12 Monaten wurden in Schlangenbad 0,6 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 74 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 14 Prozent – rund 14 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Schlangenbad?

Schlangenbad liegt im Landkreis Rheingau-Taunus-Kreis im Bundesland Hessen. Im Landkreis Rheingau-Taunus-Kreis gibt es insgesamt 17 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Schlangenbad?

In Schlangenbad entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 42 neuen Anlagen und 521 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 31 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Schlangenbad?

In Schlangenbad wurden in den letzten 12 Monaten 31 Balkonkraftwerke registriert (47 kW). Das sind -21 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Schlangenbad?

In Schlangenbad wurden in den letzten 12 Monaten 74 neue Solaranlagen mit insgesamt 568 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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