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99 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt
⚡ Speicher-Vorreiter

Gemeinde in Baden-Württemberg · Rottweil

Photovoltaik in Schiltach

Nah am Bundesdurchschnitt

476 Anlagen mit 5,3 MW – Daten, Trends und Vergleich

Schiltach, Landkreis Rottweil in Baden-Württemberg kommt mit Stand 2026-08-28 auf 476 Solaranlagen und 5,3 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 3.517 Einwohnern entspricht das 1,51 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Schiltach liegt damit 1 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 19 von 21 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,5 MW neue Leistung hinzu – rund 9 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 53 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 11 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,51

kW
▼ -1 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

53,4

%

254 Speicher bei 476 Anlagen

Installiert

5,3 MW

Zubau 12 Mon.

0,5 MW

+9 %

Solaranlagen

476

Einwohner

3.517

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Schiltach?

Segmentierter PV-Zubau in Schiltach — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Schiltach wächst das Balkonkraftwerk-Segment am stärksten (+105 % vs. Vorjahr). Heimsegment bleibt der Zubau-Motor.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+105 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +105 %
  • Heimsegment▼ -17 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Schiltach: 470 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
036September 2025: 0 kW, Vorjahr 2 kWOktober 2025: 3 kWNovember 2025: 2 kW, Vorjahr 2 kWDezember 2025: 2 kW, Vorjahr 4 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 1 kWMärz 2026: 1 kW, Vorjahr 1 kWApril 2026: 2 kWMai 2026: 6 kW, Vorjahr 3 kWJuni 2026: 2 kWJuli 2026: 3 kWAugust 2026: 6 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
051101September 2025: 27 kW, Vorjahr 70 kWOktober 2025: 26 kW, Vorjahr 74 kWNovember 2025: 18 kW, Vorjahr 83 kWDezember 2025: 40 kW, Vorjahr 17 kWJanuar 2026: 10 kW, Vorjahr 7 kWFebruar 2026: 32 kW, Vorjahr 52 kWMärz 2026: 15 kW, Vorjahr 24 kWApril 2026: 67 kW, Vorjahr 37 kWMai 2026: 101 kW, Vorjahr 31 kWJuni 2026: 63 kW, Vorjahr 30 kWJuli 2026: 4 kW, Vorjahr 71 kWAugust 2026: 8 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0186371September 2025: 32 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 59 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 371 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
17 26 kW +105 %
Heimsegment
2–30 kWp
36 412 kW -17 %
Gewerbe
>30 kWp
1 32 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 54 470 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Schiltach zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Schiltach, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Schiltach 55 Speicher mit zusammen 559 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10,2 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +34 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+34 %
Anlagen
19
Kapazität
107 kWh
Ø/Anlage
5,6 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+14 %
Anlagen
36
Kapazität
452 kWh
Ø/Anlage
12,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
55
Kapazität
559 kWh
Ø/Anlage
10,2 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Schiltach im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Schiltach 1,51 kW
Ø Rottweil 2,31 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Schiltach liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Schiltach auf?

Auffällig hoch: 53 % aller Solaranlagen in Schiltach laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Schiltach liegt mit 476 Anlagen und 5,3 MW Gesamtleistung im bundesweiten Durchschnittsbereich – solide, mit Potenzial für die kommenden Jahre.

Einordnung

Platz 19 von 21 im Landkreis Rottweil: Schiltach liegt nah am Durchschnitt des Bundeslandes. Im deutschlandweiten Vergleich besteht noch Aufholbedarf. Die gute Nachricht: Fallende Modulpreise machen den Einstieg in Solar so günstig wie nie.

Gemeinden im Landkreis Rottweil

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Schiltach?

7770977761

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Schiltach — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Schiltach gibt es laut solarzubau.de aktuell 476 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 5,3 MW. Das entspricht 1,51 kW pro Einwohner.
254 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 53,4 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Schiltach [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-schiltach/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Schiltach installiert?

In Schiltach sind 5,3 MW PV-Leistung in 476 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 19 von 21 im Landkreis Rottweil. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 3.517 Einwohner entspricht der Bestand 1,51 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Schiltach im Vergleich da?

Mit 1,51 kW pro Einwohner liegt Schiltach unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rottweil belegt Schiltach Platz 19 von 21. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Schiltach?

In Schiltach sind 254 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 53,4 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Schiltach?

In den letzten 12 Monaten wurden in Schiltach 0,5 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 54 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 9 Prozent – rund 9 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Schiltach?

Schiltach liegt im Landkreis Rottweil im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Rottweil gibt es insgesamt 21 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Schiltach?

In Schiltach entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 36 neuen Anlagen und 412 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Schiltach?

In Schiltach wurden in den letzten 12 Monaten 17 Balkonkraftwerke registriert (26 kW). Das sind +105 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Schiltach?

In Schiltach wurden in den letzten 12 Monaten 54 neue Solaranlagen mit insgesamt 470 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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