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165 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Bayern · Erding

Photovoltaik in Sankt Wolfgang

65 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 781 Anlagen mit 11,4 MW Gesamtleistung

Sankt Wolfgang, Landkreis Erding in Bayern verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 11,4 MW, verteilt auf 781 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 4.557 Einwohner sind das 2,50 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Sankt Wolfgang liegt damit 65 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 26 Regionen in diesem Umfeld belegt Sankt Wolfgang damit Platz 13 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,5 MW, das entspricht etwa 4 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 45 % und eine mittlere Anlagengröße von 15 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,50

kW
▲ +65 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

44,8

%

350 Speicher bei 781 Anlagen

Installiert

11,4 MW

Zubau 12 Mon.

0,5 MW

+4 %

Solaranlagen

781

Einwohner

4.557

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Sankt Wolfgang?

Segmentierter PV-Zubau in Sankt Wolfgang — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Sankt Wolfgang trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+2 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +2 %
  • Heimsegment▼ -29 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Sankt Wolfgang: 507 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
036September 2025: 3 kW, Vorjahr 2 kWOktober 2025: 2 kW, Vorjahr 2 kWNovember 2025: 2 kW, Vorjahr 1 kWDezember 2025: 1 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 1 kWFebruar 2026: 2 kW, Vorjahr 2 kWMärz 2026: 1 kWApril 2026: 1 kW, Vorjahr 6 kWMai 2026: 6 kW, Vorjahr 1 kWJuni 2026: 3 kW, Vorjahr 3 kWJuli 2026: 3 kW, Vorjahr 3 kWAugust 2026: 4 kW, Vorjahr 6 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
069137September 2025: 31 kW, Vorjahr 20 kWOktober 2025: 13 kW, Vorjahr 127 kWNovember 2025: 51 kW, Vorjahr 137 kWDezember 2025: 47 kW, Vorjahr 27 kWJanuar 2026: 51 kW, Vorjahr 47 kWFebruar 2026: 25 kW, Vorjahr 14 kWMärz 2026: 27 kW, Vorjahr 14 kWApril 2026: 21 kW, Vorjahr 29 kWMai 2026: 54 kW, Vorjahr 55 kWJuni 2026: 36 kW, Vorjahr 11 kWJuli 2026: 63 kW, Vorjahr 116 kWAugust 2026: 24 kW, Vorjahr 30 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
01937September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 37 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
18 27 kW +2 %
Heimsegment
2–30 kWp
36 443 kW -29 %
Gewerbe
>30 kWp
1 37 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 55 507 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Sankt Wolfgang zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Sankt Wolfgang, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Sankt Wolfgang 46 Speicher mit zusammen 537 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 11,7 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-20 %
Anlagen
24
Kapazität
135 kWh
Ø/Anlage
5,6 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-28 %
Anlagen
20
Kapazität
273 kWh
Ø/Anlage
13,7 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
2
Kapazität
128 kWh
Ø/Anlage
64 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
46
Kapazität
537 kWh
Ø/Anlage
11,7 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Sankt Wolfgang im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Sankt Wolfgang 2,50 kW
Ø Erding 2,48 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Sankt Wolfgang erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Sankt Wolfgang auf?

Mit einer Speicherquote von 45 % gehört Sankt Wolfgang zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 350 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Sankt Wolfgang zählt zu den solarstärkeren Regionen in Bayern: 781 Anlagen, 11,4 MW Leistung und 2,50 kW pro Kopf sprechen eine klare Sprache.

Einordnung

Im Landkreis Erding belegt Sankt Wolfgang Platz 13 von 26 – ein Wert im landesüblichen Mittelfeld. Auch bundesweit sticht die Region hervor: 2,50 kW pro Einwohner setzen Sankt Wolfgang deutlich von der Mehrheit der Kommunen ab.

Gemeinden im Landkreis Erding

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Sankt Wolfgang?

84427

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Sankt Wolfgang — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Sankt Wolfgang gibt es laut solarzubau.de aktuell 781 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 11,4 MW. Das entspricht 2,50 kW pro Einwohner.
350 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 44,8 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Sankt Wolfgang [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-sankt-wolfgang/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Sankt Wolfgang installiert?

In Sankt Wolfgang sind 11,4 MW PV-Leistung in 781 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 13 von 26 im Landkreis Erding. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 4.557 Einwohner entspricht der Bestand 2,50 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Sankt Wolfgang im Vergleich da?

Mit 2,50 kW pro Einwohner liegt Sankt Wolfgang über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Erding belegt Sankt Wolfgang Platz 13 von 26. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Sankt Wolfgang?

In Sankt Wolfgang sind 350 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 44,8 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Sankt Wolfgang?

In den letzten 12 Monaten wurden in Sankt Wolfgang 0,5 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 55 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 4 Prozent – rund 4 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Sankt Wolfgang?

Sankt Wolfgang liegt im Landkreis Erding im Bundesland Bayern. Im Landkreis Erding gibt es insgesamt 26 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Sankt Wolfgang?

In Sankt Wolfgang entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 36 neuen Anlagen und 443 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Sankt Wolfgang?

In Sankt Wolfgang wurden in den letzten 12 Monaten 18 Balkonkraftwerke registriert (27 kW). Das sind +2 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Sankt Wolfgang?

In Sankt Wolfgang wurden in den letzten 12 Monaten 55 neue Solaranlagen mit insgesamt 507 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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