Zum Inhalt springen
Solarzubau Deutschland Logo
235 % vom Ø
Solar-Vorreiter

Gemeinde in Bayern · Straubing-Bogen

Photovoltaik in Sankt Englmar

Solaranlagen
346 Anlagen
Installierte Leistung
6,7 MW installiert
Leistung pro Einwohner
3,67 kW pro Kopf

2,4× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Wie viele Solaranlagen gibt es in Sankt Englmar?

Sankt Englmar, Landkreis Straubing-Bogen (Bayern) zählt mit Stand 2026-10-27 346 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 6,7 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 1.827 Einwohnern entspricht das 3,67 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Sankt Englmar liegt damit 135 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 25 von 37 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,3 MW neue Leistung hinzu – rund 4 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 25 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 19 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

3,67

kW
▲ +135 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

25,1

%

87 Speicher bei 346 Anlagen

Installiert

6,7 MW

Zubau 12 Mon.

0,3 MW

+4 %

Solaranlagen

346

Einwohner

1.827

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Sankt Englmar?

Segmentierter PV-Zubau in Sankt Englmar — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Heimsegment-Anlagen sind der Gewinner in Sankt Englmar: +22 % gegenüber dem Vorjahr.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
8 9 kW -52 %
Heimsegment
2–30 kWp
14 196 kW +22 %
Gewerbe
>30 kWp
1 76 kW —
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 23 281 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Sankt Englmar zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Sankt Englmar, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Sankt Englmar wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Sankt Englmar im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Sankt Englmar 3,67 kW
Ø Straubing-Bogen 8,73 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Sankt Englmar hat pro Kopf deutlich mehr Solarleistung installiert als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Sankt Englmar auf?

0,3 MW Neuzubau in den letzten zwölf Monaten: Sankt Englmar baut den Solarbestand von mittlerweile 346 Anlagen weiter aus.

Überblick

Mehr als das Doppelte des Bundesdurchschnitts: In Sankt Englmar kommen auf jeden Einwohner 3,67 kW Solarleistung. 346 Anlagen mit insgesamt 6,7 MW zeigen, wie weit die Energiewende hier bereits fortgeschritten ist.

Einordnung

Sankt Englmar belegt Platz 25 von 37 im Landkreis Straubing-Bogen – leicht oberhalb des Landesmittels. Im deutschlandweiten Vergleich liegt Sankt Englmar mit 3,67 kW pro Kopf klar vorn – ein Wert, den die meisten Kommunen nicht erreichen.

Gemeinden im Landkreis Straubing-Bogen

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

Sankt Englmar vergleichen

Wie steht deine Gemeinde im direkten Duell?

Zum Vergleichstool →

Solaranlage planen in Sankt Englmar: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

19,4 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

25 %

etwa bundesüblich

Neu in 12 Monaten

23 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Sankt Englmar ist eine Landgemeinde; den Bestand prägen Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude. 81 % der Anlagen liegen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, eine typische Dachanlage hat hier 13,5 kWp. Mit 33 Steckersolargeräten (8 neu in zwölf Monaten) ist das Balkonkraftwerk auch in Sankt Englmar angekommen, typischerweise dort, wo kein eigenes Dach zur Verfügung steht. Nur 25 % der Anlagen in Sankt Englmar haben einen Speicher, deutlich weniger als im Bund (rund 40 %). Das liegt meist an einem älteren Bestand aus der Volleinspeisungszeit, nicht an den Dächern.

Der Zubau in Sankt Englmar läuft gebremst: 23 neue Anlagen mit 0,3 MW in zwölf Monaten sind 154 Watt je Einwohner, rund 26 % unter dem Bundeswert und unter dem Tempo Bayerns. Gegenüber den zwölf Monaten davor ist der Zubau um 81 % zurückgegangen.

In Bayern gilt eine Solarpflicht bei gewerblichen und industriellen Neubauten. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

Ähnliche Gemeinden in Bayern

Teile diesen Vergleich:X / TwitterLinkedIn

Welche Postleitzahl gehört zu Sankt Englmar?

94379

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Sankt Englmar — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Sankt Englmar gibt es laut solarzubau.de aktuell 346 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 6,7 MW. Das entspricht 3,67 kW pro Einwohner.
87 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 25,1 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Sankt Englmar [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-sankt-englmar/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Sankt Englmar installiert?

In Sankt Englmar sind 6,7 MW PV-Leistung in 346 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 25 von 37 im Landkreis Straubing-Bogen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 1.827 Einwohner entspricht der Bestand 3,67 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Sankt Englmar im Vergleich da?

Mit 3,67 kW pro Einwohner liegt Sankt Englmar über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Straubing-Bogen belegt Sankt Englmar Platz 25 von 37. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Sankt Englmar?

In Sankt Englmar sind 87 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 25,1 % bezogen auf die Solaranlagen. Sankt Englmar liegt damit spürbar unter dem Bundeswert, was typisch für Orte mit vielen älteren Volleinspeiseanlagen ist. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Sankt Englmar?

In den letzten 12 Monaten wurden in Sankt Englmar 0,3 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 23 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 154 Watt in zwölf Monaten, rund 26 % weniger als der Bundesdurchschnitt und weniger als Bayern insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 4 Prozent – rund 4 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Sankt Englmar üblich?

Eine typische Dachanlage in Sankt Englmar hat 13,5 kWp; das ist der Durchschnitt der 281 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 81 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Landgemeinde wie Sankt Englmar stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 33 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Sankt Englmar?

Sankt Englmar liegt im Landkreis Straubing-Bogen im Bundesland Bayern. Im Landkreis Straubing-Bogen gibt es insgesamt 37 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Sankt Englmar?

In Sankt Englmar entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 14 neuen Anlagen und 196 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Sankt Englmar?

In Sankt Englmar wurden in den letzten 12 Monaten 8 Balkonkraftwerke registriert (9 kW). Das sind -52 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Sankt Englmar?

In Sankt Englmar wurden in den letzten 12 Monaten 23 neue Solaranlagen mit insgesamt 281 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

Stimmt hier eine Zahl nicht? Fehler melden — die Mail ist bereits mit Seite und Datenstand vorbereitet.