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74 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Baden-Württemberg · Böblingen

Photovoltaik in Rutesheim

26 % unter Bundesdurchschnitt

1.048 Anlagen mit 12,7 MW – Daten, Trends und Vergleich

Rutesheim, Landkreis Böblingen in Baden-Württemberg kommt mit Stand 2026-08-28 auf 1.048 Solaranlagen und 12,7 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 11.258 Einwohner sind das 1,13 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Rutesheim liegt damit 26 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 26 Regionen in diesem Umfeld belegt Rutesheim damit Platz 11 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,2 MW, das entspricht etwa 9 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 51 % und eine mittlere Anlagengröße von 12 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,13

kW
▼ -26 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

51,3

%

538 Speicher bei 1.048 Anlagen

Installiert

12,7 MW

Zubau 12 Mon.

1,2 MW

+9 %

Solaranlagen

1.048

Einwohner

11.258

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Rutesheim?

Segmentierter PV-Zubau in Rutesheim — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Rutesheim wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Heimsegment-Anlagen am stärksten zu (+2 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -6 %
  • Heimsegment▲ +2 %
  • Gewerbe▲ +0 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Rutesheim: 1.190 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0714September 2025: 2 kW, Vorjahr 9 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 4 kWNovember 2025: 4 kW, Vorjahr 5 kWDezember 2025: 3 kW, Vorjahr 5 kWJanuar 2026: 3 kW, Vorjahr 2 kWFebruar 2026: 8 kW, Vorjahr 4 kWMärz 2026: 7 kW, Vorjahr 6 kWApril 2026: 6 kW, Vorjahr 9 kWMai 2026: 11 kW, Vorjahr 3 kWJuni 2026: 5 kW, Vorjahr 14 kWJuli 2026: 13 kW, Vorjahr 7 kWAugust 2026: 7 kW, Vorjahr 6 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
076151September 2025: 82 kW, Vorjahr 54 kWOktober 2025: 54 kW, Vorjahr 149 kWNovember 2025: 45 kW, Vorjahr 142 kWDezember 2025: 110 kW, Vorjahr 63 kWJanuar 2026: 50 kW, Vorjahr 49 kWFebruar 2026: 43 kW, Vorjahr 82 kWMärz 2026: 66 kW, Vorjahr 69 kWApril 2026: 66 kW, Vorjahr 25 kWMai 2026: 5 kW, Vorjahr 34 kWJuni 2026: 151 kW, Vorjahr 37 kWJuli 2026: 91 kW, Vorjahr 35 kWAugust 2026: 36 kW, Vorjahr 42 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0112223September 2025: 0 kW, Vorjahr 31 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 40 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 60 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 99 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 223 kW, Vorjahr 192 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
50 69 kW -6 %
Heimsegment
2–30 kWp
69 799 kW +2 %
Gewerbe
>30 kWp
2 322 kW +0 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 121 1,2 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Rutesheim zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Rutesheim, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Rutesheim 95 Speicher mit zusammen 800 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,4 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-13 %
Anlagen
63
Kapazität
347 kWh
Ø/Anlage
5,5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-1 %
Anlagen
32
Kapazität
453 kWh
Ø/Anlage
14,2 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
95
Kapazität
800 kWh
Ø/Anlage
8,4 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Rutesheim im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Rutesheim 1,13 kW
Ø Böblingen 0,92 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Rutesheim hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Rutesheim auf?

Mit einer Speicherquote von 51 % gehört Rutesheim zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 538 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Aktuell erzeugen 1.048 Solaranlagen in Rutesheim eine Leistung von 12,7 MW. Gemessen am Bundesdurchschnitt gibt es hier noch erhebliche Ausbaureserven – jedes neue Dach und jede Freifläche kann die Bilanz verbessern.

Einordnung

Rutesheim belegt aktuell Platz 11 von 26 im Landkreis Böblingen. Mit zusätzlichem Zubau kann die Region weiter aufsteigen. Bundesweit betrachtet liegt Rutesheim mit 1,13 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Böblingen

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Welche Postleitzahlen gehören zu Rutesheim?

712777128771296

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Rutesheim — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Rutesheim gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.048 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 12,7 MW. Das entspricht 1,13 kW pro Einwohner.
538 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 51,3 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Rutesheim [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-rutesheim/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Rutesheim installiert?

In Rutesheim sind 12,7 MW PV-Leistung in 1.048 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 11 von 26 im Landkreis Böblingen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 11.258 Einwohner entspricht der Bestand 1,13 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Rutesheim im Vergleich da?

Mit 1,13 kW pro Einwohner liegt Rutesheim unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Böblingen belegt Rutesheim Platz 11 von 26. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Rutesheim?

In Rutesheim sind 538 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 51,3 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Rutesheim?

In den letzten 12 Monaten wurden in Rutesheim 1,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 121 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 9 Prozent – rund 9 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Rutesheim?

Rutesheim liegt im Landkreis Böblingen im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Böblingen gibt es insgesamt 26 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Rutesheim?

In Rutesheim entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 69 neuen Anlagen und 799 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 2 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Rutesheim?

In Rutesheim wurden in den letzten 12 Monaten 50 Balkonkraftwerke registriert (69 kW). Das sind -6 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Rutesheim?

In Rutesheim wurden in den letzten 12 Monaten 121 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,2 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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