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37 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Bayern · Rosenheim

Photovoltaik in Rosenheim

Solaranlagen
3.137 Anlagen
Installierte Leistung
37,4 MW installiert
Leistung pro Einwohner
0,57 kW pro Kopf

63 % unter Bundesdurchschnitt

3.137 Anlagen mit 37,4 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in Rosenheim?

Rosenheim, kreisfreie Stadt in Bayern verzeichnet mit Stand 2026-10-27 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 37,4 MW, verteilt auf 3.137 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 65.274 Einwohner sind das 0,57 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Rosenheim liegt damit 63 % unter dem Bundeswert. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 3,5 MW, das entspricht etwa 9 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 48 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 12 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,57

kW
▼ -63 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

48,5

%

1.520 Speicher bei 3.137 Anlagen

Installiert

37,4 MW

Zubau 12 Mon.

3,5 MW

+9 %

Solaranlagen

3.137

Einwohner

65.274

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Rosenheim?

Segmentierter PV-Zubau in Rosenheim — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Rosenheim wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+9 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +9 %
  • Heimsegment▼ -17 %
  • Gewerbe▼ -21 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Rosenheim: 3.522 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
02142November 2025: 16 kW, Vorjahr 9 kWDezember 2025: 15 kW, Vorjahr 8 kWJanuar 2026: 7 kW, Vorjahr 12 kWFebruar 2026: 8 kW, Vorjahr 11 kWMärz 2026: 15 kW, Vorjahr 20 kWApril 2026: 30 kW, Vorjahr 29 kWMai 2026: 23 kW, Vorjahr 35 kWJuni 2026: 36 kW, Vorjahr 36 kWJuli 2026: 21 kW, Vorjahr 29 kWAugust 2026: 18 kW, Vorjahr 24 kWSeptember 2026: 42 kW, Vorjahr 14 kWOktober 2026: 33 kW, Vorjahr 14 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
0197394November 2025: 212 kW, Vorjahr 275 kWDezember 2025: 102 kW, Vorjahr 336 kWJanuar 2026: 24 kW, Vorjahr 282 kWFebruar 2026: 138 kW, Vorjahr 110 kWMärz 2026: 159 kW, Vorjahr 179 kWApril 2026: 247 kW, Vorjahr 138 kWMai 2026: 199 kW, Vorjahr 224 kWJuni 2026: 357 kW, Vorjahr 196 kWJuli 2026: 394 kW, Vorjahr 359 kWAugust 2026: 171 kW, Vorjahr 212 kWSeptember 2026: 241 kW, Vorjahr 286 kWOktober 2026: 111 kW, Vorjahr 236 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
0241482November 2025: 40 kW, Vorjahr 177 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 185 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 180 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 87 kWMärz 2026: 37 kW, Vorjahr 43 kWApril 2026: 32 kW, Vorjahr 102 kWMai 2026: 167 kW, Vorjahr 100 kWJuni 2026: 147 kWJuli 2026: 482 kW, Vorjahr 88 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 100 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 86 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
227 262 kW +9 %
Heimsegment
2–30 kWp
207 2,4 MW -17 %
Gewerbe
>30 kWp
8 905 kW -21 %
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 442 3,5 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Rosenheim zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Rosenheim, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Rosenheim 306 Speicher mit zusammen 2,6 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,6 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +21 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-12 %
Anlagen
187
Kapazität
910 kWh
Ø/Anlage
4,9 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+21 %
Anlagen
115
Kapazität
1,6 MWh
Ø/Anlage
13,8 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
4
Kapazität
138 kWh
Ø/Anlage
34,5 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
306
Kapazität
2,6 MWh
Ø/Anlage
8,6 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Rosenheim im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Rosenheim 0,57 kW
Ø Rosenheim 0,57 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Rosenheim hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Rosenheim auf?

Mit einer Speicherquote von 48 % gehört Rosenheim zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 1.520 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

37,4 MW Solarleistung aus 3.137 Anlagen – Rosenheim hat beim PV-Ausbau noch Luft nach oben. Die Voraussetzungen für einen stärkeren Zubau sind in Bayern gegeben.

Einordnung

Rosenheim liegt im Bundesland Bayern. Das vollständige Ranking aller Regionen finden Sie auf der Bundesland-Seite.

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Solaranlage planen in Rosenheim: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

11,9 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

48 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

442 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

In einer Mittelstadt wie Rosenheim prägen Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und Gewerbedächer in ähnlichen Anteilen die Dachlandschaft: 71 % der registrierten Anlagen sind Heimanlagen mit 2 bis 30 kWp, im Mittel 10,1 kWp. 769 Balkonkraftwerke sind registriert, 227 davon kamen in den letzten zwölf Monaten hinzu; für Mieter und Eigentumswohnungen ist das der übliche Einstieg. 48 % der Anlagen laufen mit Batteriespeicher, das entspricht etwa dem bundesüblichen Bild. Die Entscheidung für oder gegen Speicher fällt hier nach Verbrauchsprofil, nicht nach Ortsüblichkeit.

Mit 54 Watt je Einwohner in zwölf Monaten (442 Anlagen, 3,5 MW) gehört Rosenheim zu den ausbauschwachen Orten, deutlich unter Bundesschnitt und unter dem Tempo Bayerns. Gegenüber den zwölf Monaten davor ist der Zubau um 17 % zurückgegangen.

In Bayern gilt eine Solarpflicht bei gewerblichen und industriellen Neubauten. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahlen gehören zu Rosenheim?

83022830248302683059

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Rosenheim — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Rosenheim gibt es laut solarzubau.de aktuell 3.137 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 37,4 MW. Das entspricht 0,57 kW pro Einwohner.
1.520 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 48,5 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Rosenheim [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-rosenheim/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Rosenheim installiert?

In Rosenheim sind 37,4 MW PV-Leistung in 3.137 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 65.274 Einwohner entspricht der Bestand 0,57 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Rosenheim im Vergleich da?

Mit 0,57 kW pro Einwohner liegt Rosenheim unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Rosenheim?

In Rosenheim sind 1.520 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 48,5 % bezogen auf die Solaranlagen. Rosenheim liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Rosenheim?

In den letzten 12 Monaten wurden in Rosenheim 3,5 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 442 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 54 Watt in zwölf Monaten, ein Bruchteil des Bundesdurchschnitts und weniger als Bayern insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 9 Prozent – rund 9 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Rosenheim üblich?

Eine typische Dachanlage in Rosenheim hat 10,1 kWp; das ist der Durchschnitt der 2.235 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 71 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Mittelstadt wie Rosenheim stehen dahinter überwiegend Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und Gewerbedächer in ähnlichen Anteilen. Gewerbeanlagen über 30 kWp kommen auf 37 % der Leistung; für Betriebe sind Anlagen im Bereich von 50 bis 300 kWp hier üblich. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 769 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Ist Rosenheim eine kreisfreie Stadt?

Rosenheim ist eine kreisfreie Stadt in Bayern. Kreisfreie Städte nehmen die Aufgaben eines Landkreises selbst wahr und gehören keinem Kreis an. Für die Auswertung des Solarausbaus bedeutet das: Die Stadt bildet ihre eigene Vergleichsgruppe, ein Ranking innerhalb eines Landkreises gibt es nicht. Verglichen wird stattdessen mit den übrigen Regionen in Bayern und mit dem Bundesdurchschnitt. Auf dieser Seite finden sich deshalb dieselben Kennzahlen wie für eine Gemeinde – Bestand, Leistung pro Kopf, Speicherquote und Zubau der letzten zwölf Monate –, nur ohne kreisinternen Vergleich.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Rosenheim?

In Rosenheim entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 207 neuen Anlagen und 2,4 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 8 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Rosenheim?

In Rosenheim wurden in den letzten 12 Monaten 227 Balkonkraftwerke registriert (262 kW). Das sind +9 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Rosenheim?

In Rosenheim wurden in den letzten 12 Monaten 442 neue Solaranlagen mit insgesamt 3,5 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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