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168 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Bayern · Cham

Photovoltaik in Roding

68 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 1.859 Anlagen mit 33,6 MW Gesamtleistung

Roding, Landkreis Cham (Bayern) zählt mit Stand 2026-08-28 1.859 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 33,6 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 13.157 Einwohnern entspricht das 2,56 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Roding liegt damit 68 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 30 von 39 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,4 MW neue Leistung hinzu – rund 4 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 36 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 18 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,56

kW
▲ +68 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

35,5

%

660 Speicher bei 1.859 Anlagen

Installiert

33,6 MW

Zubau 12 Mon.

1,4 MW

+4 %

Solaranlagen

1.859

Einwohner

13.157

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Roding?

Segmentierter PV-Zubau in Roding — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Balkonkraftwerk-Anlagen sind der Gewinner in Roding: +32 % gegenüber dem Vorjahr.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+32 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +32 %
  • Heimsegment▼ -40 %
  • Gewerbe▼ -88 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Roding: 1.371 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01224September 2025: 7 kW, Vorjahr 5 kWOktober 2025: 6 kW, Vorjahr 5 kWNovember 2025: 2 kW, Vorjahr 1 kWDezember 2025: 4 kW, Vorjahr 2 kWJanuar 2026: 7 kW, Vorjahr 2 kWFebruar 2026: 8 kW, Vorjahr 3 kWMärz 2026: 14 kW, Vorjahr 9 kWApril 2026: 19 kW, Vorjahr 7 kWMai 2026: 16 kW, Vorjahr 19 kWJuni 2026: 16 kW, Vorjahr 24 kWJuli 2026: 19 kW, Vorjahr 8 kWAugust 2026: 12 kW, Vorjahr 15 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0130260September 2025: 84 kW, Vorjahr 260 kWOktober 2025: 73 kW, Vorjahr 113 kWNovember 2025: 108 kW, Vorjahr 206 kWDezember 2025: 7 kW, Vorjahr 143 kWJanuar 2026: 60 kW, Vorjahr 172 kWFebruar 2026: 31 kW, Vorjahr 73 kWMärz 2026: 101 kW, Vorjahr 43 kWApril 2026: 107 kW, Vorjahr 78 kWMai 2026: 85 kW, Vorjahr 79 kWJuni 2026: 45 kW, Vorjahr 50 kWJuli 2026: 135 kW, Vorjahr 125 kWAugust 2026: 44 kW, Vorjahr 116 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
08392kSeptember 2025: 45 kW, Vorjahr 100 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 92 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 1.677 kWJanuar 2026: 110 kW, Vorjahr 856 kWFebruar 2026: 43 kWMärz 2026: 38 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 32 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 99 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
98 130 kW +32 %
Heimsegment
2–30 kWp
71 879 kW -40 %
Gewerbe
>30 kWp
6 335 kW -88 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 178 1,4 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Roding zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Roding, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Roding 128 Speicher mit zusammen 1,3 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,8 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +37 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+37 %
Anlagen
77
Kapazität
377 kWh
Ø/Anlage
4,9 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-8 %
Anlagen
44
Kapazität
619 kWh
Ø/Anlage
14,1 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
-44 %
Anlagen
4
Kapazität
228 kWh
Ø/Anlage
57 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
128
Kapazität
1,3 MWh
Ø/Anlage
9,8 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Roding im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Roding 2,56 kW
Ø Cham 3,57 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Roding erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Roding auf?

660 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Roding – eine Quote von 36 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

1,7-fach über dem Bundesmittel: So stark fällt die PV-Leistung pro Einwohner in Roding aus. Insgesamt 1.859 Anlagen mit 33,6 MW machen das möglich.

Einordnung

Roding bewegt sich mit Platz 30 von 39 nah am Landesschnitt des Landkreises Cham. Bundesweit betrachtet gehört Roding mit 2,56 kW pro Einwohner zu den solarstärkeren Kommunen Deutschlands.

Gemeinden im Landkreis Cham

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Welche Postleitzahlen gehören zu Roding?

9342693489

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Roding — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Roding gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.859 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 33,6 MW. Das entspricht 2,56 kW pro Einwohner.
660 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 35,5 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Roding [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-roding/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Roding installiert?

In Roding sind 33,6 MW PV-Leistung in 1.859 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 30 von 39 im Landkreis Cham. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 13.157 Einwohner entspricht der Bestand 2,56 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Roding im Vergleich da?

Mit 2,56 kW pro Einwohner liegt Roding über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Cham belegt Roding Platz 30 von 39. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Roding?

In Roding sind 660 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 35,5 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Roding?

In den letzten 12 Monaten wurden in Roding 1,4 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 178 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 4 Prozent – rund 4 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Roding?

Roding liegt im Landkreis Cham im Bundesland Bayern. Im Landkreis Cham gibt es insgesamt 39 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Roding?

In Roding entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 71 neuen Anlagen und 879 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 6 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Roding?

In Roding wurden in den letzten 12 Monaten 98 Balkonkraftwerke registriert (130 kW). Das sind +32 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Roding?

In Roding wurden in den letzten 12 Monaten 178 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,4 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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