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57 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Rheinland-Pfalz · Südwestpfalz

Photovoltaik in Rodalben

43 % unter Bundesdurchschnitt

557 Anlagen mit 5,6 MW – Daten, Trends und Vergleich

Rodalben, Landkreis Südwestpfalz in Rheinland-Pfalz kommt mit Stand 2026-08-28 auf 557 Solaranlagen und 5,6 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 6.378 Einwohnern entspricht das 0,87 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Rodalben liegt damit 43 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 63 von 68 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,5 MW neue Leistung hinzu – rund 9 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 39 % und eine mittlere Anlagengröße von 10,0 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,87

kW
▼ -43 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

38,8

%

216 Speicher bei 557 Anlagen

Installiert

5,6 MW

Zubau 12 Mon.

0,5 MW

+9 %

Solaranlagen

557

Einwohner

6.378

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Rodalben?

Segmentierter PV-Zubau in Rodalben — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Rodalben trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+20 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +20 %
  • Heimsegment▼ -21 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Rodalben: 506 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0815September 2025: 3 kW, Vorjahr 2 kWOktober 2025: 7 kW, Vorjahr 5 kWNovember 2025: 10 kW, Vorjahr 1 kWDezember 2025: 2 kWJanuar 2026: 4 kW, Vorjahr 3 kWFebruar 2026: 3 kW, Vorjahr 4 kWMärz 2026: 15 kW, Vorjahr 6 kWApril 2026: 11 kW, Vorjahr 7 kWMai 2026: 9 kW, Vorjahr 4 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 9 kWJuli 2026: 4 kW, Vorjahr 5 kWAugust 2026: 4 kW, Vorjahr 11 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
053106September 2025: 10 kW, Vorjahr 98 kWOktober 2025: 106 kW, Vorjahr 60 kWNovember 2025: 20 kW, Vorjahr 55 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 29 kWJanuar 2026: 23 kW, Vorjahr 101 kWFebruar 2026: 13 kW, Vorjahr 13 kWMärz 2026: 68 kW, Vorjahr 62 kWApril 2026: 17 kW, Vorjahr 13 kWMai 2026: 11 kW, Vorjahr 19 kWJuni 2026: 39 kW, Vorjahr 53 kWJuli 2026: 52 kW, Vorjahr 28 kWAugust 2026: 73 kW, Vorjahr 18 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0106212September 2025: 0 kW, Vorjahr 212 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
41 71 kW +20 %
Heimsegment
2–30 kWp
32 433 kW -21 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 75 506 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Rodalben zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Rodalben, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Rodalben 61 Speicher mit zusammen 571 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,4 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +70 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+0 %
Anlagen
32
Kapazität
132 kWh
Ø/Anlage
4,1 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+70 %
Anlagen
26
Kapazität
356 kWh
Ø/Anlage
13,7 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
2
Kapazität
81 kWh
Ø/Anlage
40,5 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
61
Kapazität
571 kWh
Ø/Anlage
9,4 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Rodalben im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Rodalben 0,87 kW
Ø Südwestpfalz 1,98 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Rodalben hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Rodalben auf?

Auffällig hoch: 39 % aller Solaranlagen in Rodalben laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Aktuell erzeugen 557 Solaranlagen in Rodalben eine Leistung von 5,6 MW. Gemessen am Bundesdurchschnitt gibt es hier noch erhebliche Ausbaureserven – jedes neue Dach und jede Freifläche kann die Bilanz verbessern.

Einordnung

Im Vergleich innerhalb des Landkreises Südwestpfalz steht Rodalben auf Platz 63 von 68. Bei gezieltem Ausbau ist ein besseres Ranking erreichbar. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 0,87 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Gemeinden im Landkreis Südwestpfalz

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Rodalben?

66976

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Rodalben — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Rodalben gibt es laut solarzubau.de aktuell 557 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 5,6 MW. Das entspricht 0,87 kW pro Einwohner.
216 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 38,8 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Rodalben [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-rodalben/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Rodalben installiert?

In Rodalben sind 5,6 MW PV-Leistung in 557 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 63 von 68 im Landkreis Südwestpfalz. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 6.378 Einwohner entspricht der Bestand 0,87 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Rodalben im Vergleich da?

Mit 0,87 kW pro Einwohner liegt Rodalben unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Südwestpfalz belegt Rodalben Platz 63 von 68. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Rodalben?

In Rodalben sind 216 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 38,8 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Rodalben?

In den letzten 12 Monaten wurden in Rodalben 0,5 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 75 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 9 Prozent – rund 9 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Rodalben?

Rodalben liegt im Landkreis Südwestpfalz im Bundesland Rheinland-Pfalz. Im Landkreis Südwestpfalz gibt es insgesamt 68 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Rodalben?

In Rodalben entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 32 neuen Anlagen und 433 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 41 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Rodalben?

In Rodalben wurden in den letzten 12 Monaten 41 Balkonkraftwerke registriert (71 kW). Das sind +20 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Rodalben?

In Rodalben wurden in den letzten 12 Monaten 75 neue Solaranlagen mit insgesamt 506 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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