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36 % vom Ø
Aufholpotenzial
⚡ Speicher-Vorreiter

Gemeinde in Schleswig-Holstein · Stormarn

Photovoltaik in Reinbek

64 % unter Bundesdurchschnitt

1.436 Anlagen mit 15,6 MW – Daten, Trends und Vergleich

Reinbek, Landkreis Stormarn (Schleswig-Holstein) zählt mit Stand 2026-08-28 1.436 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 15,6 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 28.274 Einwohner sind das 0,55 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Reinbek liegt damit 64 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 50 Regionen in diesem Umfeld belegt Reinbek damit Platz 46 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 2,2 MW, das entspricht etwa 14 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 53 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 11 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,55

kW
▼ -64 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

52,9

%

759 Speicher bei 1.436 Anlagen

Installiert

15,6 MW

Zubau 12 Mon.

2,2 MW

+14 %

Solaranlagen

1.436

Einwohner

28.274

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Reinbek?

Segmentierter PV-Zubau in Reinbek — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Reinbek wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+3 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +3 %
  • Heimsegment▼ -14 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Reinbek: 2.177 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01428September 2025: 15 kW, Vorjahr 20 kWOktober 2025: 17 kW, Vorjahr 9 kWNovember 2025: 7 kW, Vorjahr 5 kWDezember 2025: 4 kW, Vorjahr 5 kWJanuar 2026: 3 kW, Vorjahr 7 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 7 kWMärz 2026: 27 kW, Vorjahr 19 kWApril 2026: 12 kW, Vorjahr 18 kWMai 2026: 28 kW, Vorjahr 19 kWJuni 2026: 22 kW, Vorjahr 24 kWJuli 2026: 22 kW, Vorjahr 20 kWAugust 2026: 18 kW, Vorjahr 18 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0109217September 2025: 85 kW, Vorjahr 142 kWOktober 2025: 60 kW, Vorjahr 217 kWNovember 2025: 87 kW, Vorjahr 109 kWDezember 2025: 121 kW, Vorjahr 74 kWJanuar 2026: 28 kW, Vorjahr 86 kWFebruar 2026: 15 kW, Vorjahr 108 kWMärz 2026: 86 kW, Vorjahr 92 kWApril 2026: 72 kW, Vorjahr 83 kWMai 2026: 153 kW, Vorjahr 89 kWJuni 2026: 160 kW, Vorjahr 107 kWJuli 2026: 210 kW, Vorjahr 112 kWAugust 2026: 78 kW, Vorjahr 127 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0375749September 2025: 0 kWOktober 2025: 100 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 714 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 749 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 187 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 100 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 32 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
126 176 kW +3 %
Heimsegment
2–30 kWp
114 1,2 MW -14 %
Gewerbe
>30 kWp
4 846 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 245 2,2 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Reinbek zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Reinbek, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Reinbek 188 Speicher mit zusammen 1,5 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,2 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +16 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+8 %
Anlagen
134
Kapazität
676 kWh
Ø/Anlage
5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+16 %
Anlagen
52
Kapazität
764 kWh
Ø/Anlage
14,7 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
90 kWh
Ø/Anlage
90 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
188
Kapazität
1,5 MWh
Ø/Anlage
8,2 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Reinbek im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Reinbek 0,55 kW
Ø Stormarn 0,75 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Reinbek hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Reinbek auf?

Mit einer Speicherquote von 53 % gehört Reinbek zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 759 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

15,6 MW Solarleistung aus 1.436 Anlagen – Reinbek hat beim PV-Ausbau noch Luft nach oben. Die Voraussetzungen für einen stärkeren Zubau sind in Schleswig-Holstein gegeben.

Einordnung

Reinbek rangiert auf Platz 46 von 50 im Landkreis Stormarn – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit betrachtet liegt Reinbek mit 0,55 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Stormarn

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Reinbek?

21465

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Reinbek — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Reinbek gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.436 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 15,6 MW. Das entspricht 0,55 kW pro Einwohner.
759 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 52,9 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Reinbek [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-reinbek/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Reinbek installiert?

In Reinbek sind 15,6 MW PV-Leistung in 1.436 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 46 von 50 im Landkreis Stormarn. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 28.274 Einwohner entspricht der Bestand 0,55 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Reinbek im Vergleich da?

Mit 0,55 kW pro Einwohner liegt Reinbek unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Stormarn belegt Reinbek Platz 46 von 50. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Reinbek?

In Reinbek sind 759 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 52,9 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Reinbek?

In den letzten 12 Monaten wurden in Reinbek 2,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 245 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 14 Prozent – rund 14 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Reinbek?

Reinbek liegt im Landkreis Stormarn im Bundesland Schleswig-Holstein. Im Landkreis Stormarn gibt es insgesamt 50 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Reinbek?

In Reinbek entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 114 neuen Anlagen und 1,2 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 4 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Reinbek?

In Reinbek wurden in den letzten 12 Monaten 126 Balkonkraftwerke registriert (176 kW). Das sind +3 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Reinbek?

In Reinbek wurden in den letzten 12 Monaten 245 neue Solaranlagen mit insgesamt 2,2 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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