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138 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Sachsen · Erzgebirgskreis

Photovoltaik in Raschau-Markersbach

38 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 332 Anlagen mit 9,9 MW Gesamtleistung

Raschau-Markersbach, Landkreis Erzgebirgskreis (Sachsen) zählt mit Stand 2026-08-28 332 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 9,9 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 4.730 Einwohnern entspricht das 2,09 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Raschau-Markersbach liegt damit 38 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 6 von 59 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,3 MW neue Leistung hinzu – rund 3 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 34 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 30 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,09

kW
▲ +38 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

34,0

%

113 Speicher bei 332 Anlagen

Installiert

9,9 MW

Zubau 12 Mon.

0,3 MW

+3 %

Solaranlagen

332

Einwohner

4.730

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Raschau-Markersbach?

Segmentierter PV-Zubau in Raschau-Markersbach — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Raschau-Markersbach setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Heimsegment-Anlagen am stärksten zu (+16 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +5 %
  • Heimsegment▲ +16 %
  • Gewerbe▼ -67 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Raschau-Markersbach: 311 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
048September 2025: 7 kW, Vorjahr 3 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 1 kWNovember 2025: 6 kW, Vorjahr 1 kWDezember 2025: 4 kW, Vorjahr 2 kWJanuar 2026: 4 kW, Vorjahr 2 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 4 kW, Vorjahr 2 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 8 kWMai 2026: 7 kW, Vorjahr 2 kWJuni 2026: 3 kW, Vorjahr 1 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 5 kWAugust 2026: 1 kW, Vorjahr 7 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
02243September 2025: 26 kW, Vorjahr 24 kWOktober 2025: 4 kW, Vorjahr 5 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 28 kWJanuar 2026: 20 kWFebruar 2026: 12 kW, Vorjahr 43 kWMärz 2026: 8 kWApril 2026: 19 kW, Vorjahr 27 kWMai 2026: 4 kWJuni 2026: 5 kW, Vorjahr 22 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 14 kWAugust 2026: 41 kW, Vorjahr 9 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
093185September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 109 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 185 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 51 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 99 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
31 35 kW +5 %
Heimsegment
2–30 kWp
19 167 kW +16 %
Gewerbe
>30 kWp
1 109 kW -67 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 51 311 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Raschau-Markersbach zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Raschau-Markersbach, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Raschau-Markersbach 34 Speicher mit zusammen 294 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,6 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +89 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+85 %
Anlagen
23
Kapazität
106 kWh
Ø/Anlage
4,6 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+89 %
Anlagen
11
Kapazität
187 kWh
Ø/Anlage
17 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
34
Kapazität
294 kWh
Ø/Anlage
8,6 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Raschau-Markersbach im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Raschau-Markersbach 2,09 kW
Ø Erzgebirgskreis 0,89 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Raschau-Markersbach liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Raschau-Markersbach auf?

Auffällig hoch: 34 % aller Solaranlagen in Raschau-Markersbach laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

332 Solaranlagen, 9,9 MW Gesamtleistung: Raschau-Markersbach schneidet beim PV-Ausbau besser ab als der Großteil der deutschen Kommunen. Die Region in Sachsen nutzt ihr Solarpotenzial aktiv.

Einordnung

Raschau-Markersbach belegt Platz 6 von 59 im Landkreis Erzgebirgskreis – leicht oberhalb des Landesmittels. Im bundesweiten Vergleich liegt die PV-Leistung pro Kopf über dem Durchschnitt – Raschau-Markersbach nutzt sein Solarpotenzial bereits gut.

Gemeinden im Landkreis Erzgebirgskreis

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Welche Postleitzahl gehört zu Raschau-Markersbach?

08352

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Raschau-Markersbach — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Raschau-Markersbach gibt es laut solarzubau.de aktuell 332 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 9,9 MW. Das entspricht 2,09 kW pro Einwohner.
113 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 34,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Raschau-Markersbach [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-raschau-markersbach/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Raschau-Markersbach installiert?

In Raschau-Markersbach sind 9,9 MW PV-Leistung in 332 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 6 von 59 im Landkreis Erzgebirgskreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 4.730 Einwohner entspricht der Bestand 2,09 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Raschau-Markersbach im Vergleich da?

Mit 2,09 kW pro Einwohner liegt Raschau-Markersbach über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Erzgebirgskreis belegt Raschau-Markersbach Platz 6 von 59. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Raschau-Markersbach?

In Raschau-Markersbach sind 113 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 34,0 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Raschau-Markersbach?

In den letzten 12 Monaten wurden in Raschau-Markersbach 0,3 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 51 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 3 Prozent – rund 3 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Raschau-Markersbach?

Raschau-Markersbach liegt im Landkreis Erzgebirgskreis im Bundesland Sachsen. Im Landkreis Erzgebirgskreis gibt es insgesamt 59 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Raschau-Markersbach?

In Raschau-Markersbach entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 19 neuen Anlagen und 167 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Raschau-Markersbach?

In Raschau-Markersbach wurden in den letzten 12 Monaten 31 Balkonkraftwerke registriert (35 kW). Das sind +5 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Raschau-Markersbach?

In Raschau-Markersbach wurden in den letzten 12 Monaten 51 neue Solaranlagen mit insgesamt 311 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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