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304 % vom Ø
Solar-Vorreiter
↑ Aufsteiger

Gemeinde in Bayern · Kitzingen

Photovoltaik in Prichsenstadt

3,0× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Prichsenstadt, Landkreis Kitzingen in Bayern verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 14,0 MW, verteilt auf 645 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 3.032 Einwohner sind das 4,62 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Prichsenstadt liegt damit ein Vielfaches des bundesweiten Durchschnitts (3,0-fach) – meist ein Zeichen für eine oder mehrere große Freiflächenanlagen bei vergleichsweise wenigen Einwohnern. Im Vergleich der 31 Regionen in diesem Umfeld belegt Prichsenstadt damit Platz 11 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 2,6 MW, das entspricht etwa 18 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 42 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 22 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

4,62

kW
▲ +204 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

41,9

%

270 Speicher bei 645 Anlagen

Installiert

14,0 MW

Zubau 12 Mon.

2,6 MW

+18 %

Solaranlagen

645

Einwohner

3.032

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Prichsenstadt?

Segmentierter PV-Zubau in Prichsenstadt — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Prichsenstadt trägt das Gewerbe-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
9 13 kW -39 %
Heimsegment
2–30 kWp
22 289 kW -57 %
Gewerbe
>30 kWp
1 2,3 MW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 32 2,6 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Prichsenstadt zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Prichsenstadt, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Prichsenstadt wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Prichsenstadt im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Prichsenstadt 4,62 kW
Ø Kitzingen 4,71 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Prichsenstadt erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Prichsenstadt auf?

4,62 kW pro Kopf – das reicht rechnerisch, um einen großen Teil des lokalen Stromverbrauchs abzudecken. Prichsenstadt zeigt, wie dezentrale Solarversorgung in der Praxis funktioniert.

Überblick

Prichsenstadt gehört zu den Spitzenreitern beim Solarausbau in Deutschland. Pro Einwohner sind hier 4,62 kW Photovoltaik-Leistung installiert – mehr als doppelt so viel wie im bundesweiten Mittel. 645 Anlagen erzeugen zusammen 14,0 MW und machen die Region zu einem Zugpferd der Energiewende in Bayern.

Einordnung

Mit Platz 11 von 31 und 78 % Vorsprung auf den Landesdurchschnitt zählt Prichsenstadt zu den Vorreitern im Landkreis Kitzingen. Auch bundesweit sticht die Region hervor: 4,62 kW pro Einwohner setzen Prichsenstadt deutlich von der Mehrheit der Kommunen ab.

Gemeinden im Landkreis Kitzingen

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Prichsenstadt?

97357

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Prichsenstadt — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Prichsenstadt gibt es laut solarzubau.de aktuell 645 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 14,0 MW. Das entspricht 4,62 kW pro Einwohner.
270 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 41,9 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Prichsenstadt [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-prichsenstadt/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Prichsenstadt installiert?

In Prichsenstadt sind 14,0 MW PV-Leistung in 645 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 11 von 31 im Landkreis Kitzingen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 3.032 Einwohner entspricht der Bestand 4,62 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Prichsenstadt im Vergleich da?

Mit 4,62 kW pro Einwohner liegt Prichsenstadt über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Kitzingen belegt Prichsenstadt Platz 11 von 31. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Prichsenstadt?

In Prichsenstadt sind 270 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 41,9 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Prichsenstadt?

In den letzten 12 Monaten wurden in Prichsenstadt 2,6 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 32 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 18 Prozent – rund 18 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Prichsenstadt?

Prichsenstadt liegt im Landkreis Kitzingen im Bundesland Bayern. Im Landkreis Kitzingen gibt es insgesamt 31 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Prichsenstadt?

In Prichsenstadt entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 1 neuen Anlagen und 2,3 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 22 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Prichsenstadt?

In Prichsenstadt wurden in den letzten 12 Monaten 9 Balkonkraftwerke registriert (13 kW). Das sind -39 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Prichsenstadt?

In Prichsenstadt wurden in den letzten 12 Monaten 32 neue Solaranlagen mit insgesamt 2,6 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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