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114 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Bayern · Ebersberg

Photovoltaik in Pliening

Nah am Bundesdurchschnitt

728 Anlagen mit 10,2 MW – Daten, Trends und Vergleich

Pliening, Landkreis Ebersberg in Bayern verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 10,2 MW, verteilt auf 728 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 5.910 Einwohner sind das 1,73 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Pliening liegt damit 14 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 21 Regionen in diesem Umfeld belegt Pliening damit Platz 10 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,6 MW, das entspricht etwa 6 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 47 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 14 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,73

kW
▲ +14 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

47,3

%

344 Speicher bei 728 Anlagen

Installiert

10,2 MW

Zubau 12 Mon.

0,6 MW

+6 %

Solaranlagen

728

Einwohner

5.910

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Pliening?

Segmentierter PV-Zubau in Pliening — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Balkonkraftwerk-Anlagen sind der Gewinner in Pliening: +145 % gegenüber dem Vorjahr.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+145 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +145 %
  • Heimsegment▼ -3 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Pliening: 582 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0612September 2025: 3 kW, Vorjahr 4 kWOktober 2025: 10 kWNovember 2025: 3 kW, Vorjahr 1 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 3 kWJanuar 2026: 3 kW, Vorjahr 1 kWFebruar 2026: 2 kW, Vorjahr 1 kWMärz 2026: 12 kW, Vorjahr 5 kWApril 2026: 5 kWMai 2026: 7 kW, Vorjahr 5 kWJuni 2026: 3 kW, Vorjahr 3 kWJuli 2026: 11 kW, Vorjahr 1 kWAugust 2026: 3 kW, Vorjahr 2 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
055110September 2025: 40 kW, Vorjahr 39 kWOktober 2025: 44 kW, Vorjahr 71 kWNovember 2025: 31 kW, Vorjahr 25 kWDezember 2025: 45 kW, Vorjahr 75 kWJanuar 2026: 91 kW, Vorjahr 37 kWFebruar 2026: 45 kW, Vorjahr 110 kWMärz 2026: 58 kW, Vorjahr 21 kWApril 2026: 41 kW, Vorjahr 23 kWMai 2026: 59 kW, Vorjahr 54 kWJuni 2026: 30 kW, Vorjahr 20 kWJuli 2026: 19 kW, Vorjahr 32 kWAugust 2026: 19 kW, Vorjahr 30 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
050100September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 100 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
42 61 kW +145 %
Heimsegment
2–30 kWp
51 521 kW -3 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 93 582 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Pliening zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Pliening, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Pliening 67 Speicher mit zusammen 601 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +21 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+6 %
Anlagen
42
Kapazität
237 kWh
Ø/Anlage
5,6 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+21 %
Anlagen
25
Kapazität
364 kWh
Ø/Anlage
14,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
67
Kapazität
601 kWh
Ø/Anlage
9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Pliening im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Pliening 1,73 kW
Ø Ebersberg 1,61 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Pliening liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Pliening auf?

Mit einer Speicherquote von 47 % gehört Pliening zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 344 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

In Pliening sind 728 PV-Anlagen mit zusammen 10,2 MW installiert. Die Region bewegt sich damit im bundesweiten Mittelfeld – mit Raum nach oben.

Einordnung

Pliening belegt aktuell Platz 10 von 21 im Landkreis Ebersberg. Mit zusätzlichem Zubau kann die Region weiter aufsteigen. Deutschlandweit eingeordnet schneidet Pliening mit 1,73 kW pro Einwohner leicht überdurchschnittlich ab.

Gemeinden im Landkreis Ebersberg

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Welche Postleitzahlen gehören zu Pliening?

8557085652

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Pliening — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Pliening gibt es laut solarzubau.de aktuell 728 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 10,2 MW. Das entspricht 1,73 kW pro Einwohner.
344 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 47,3 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Pliening [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-pliening/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Pliening installiert?

In Pliening sind 10,2 MW PV-Leistung in 728 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 10 von 21 im Landkreis Ebersberg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 5.910 Einwohner entspricht der Bestand 1,73 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Pliening im Vergleich da?

Mit 1,73 kW pro Einwohner liegt Pliening über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Ebersberg belegt Pliening Platz 10 von 21. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Pliening?

In Pliening sind 344 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 47,3 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Pliening?

In den letzten 12 Monaten wurden in Pliening 0,6 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 93 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 6 Prozent – rund 6 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Pliening?

Pliening liegt im Landkreis Ebersberg im Bundesland Bayern. Im Landkreis Ebersberg gibt es insgesamt 21 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Pliening?

In Pliening entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 51 neuen Anlagen und 521 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 42 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Pliening?

In Pliening wurden in den letzten 12 Monaten 42 Balkonkraftwerke registriert (61 kW). Das sind +145 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Pliening?

In Pliening wurden in den letzten 12 Monaten 93 neue Solaranlagen mit insgesamt 582 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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