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171 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Bayern · Weißenburg-Gunzenhausen

Photovoltaik in Pleinfeld

71 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 1.217 Anlagen mit 19,1 MW Gesamtleistung

Pleinfeld, Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen (Bayern) zählt mit Stand 2026-08-28 1.217 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 19,1 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 7.350 Einwohnern entspricht das 2,60 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Pleinfeld liegt damit 71 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 24 von 27 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,9 MW neue Leistung hinzu – rund 5 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 37 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 16 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,60

kW
▲ +71 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

37,3

%

454 Speicher bei 1.217 Anlagen

Installiert

19,1 MW

Zubau 12 Mon.

0,9 MW

+5 %

Solaranlagen

1.217

Einwohner

7.350

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Pleinfeld?

Segmentierter PV-Zubau in Pleinfeld — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Pleinfeld wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-12 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -12 %
  • Heimsegment▼ -33 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Pleinfeld: 869 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0917September 2025: 7 kW, Vorjahr 6 kWOktober 2025: 1 kW, Vorjahr 3 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 2 kWDezember 2025: 5 kW, Vorjahr 2 kWJanuar 2026: 8 kW, Vorjahr 1 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 3 kWMärz 2026: 1 kW, Vorjahr 7 kWApril 2026: 9 kW, Vorjahr 7 kWMai 2026: 11 kW, Vorjahr 8 kWJuni 2026: 15 kW, Vorjahr 7 kWJuli 2026: 5 kW, Vorjahr 17 kWAugust 2026: 5 kW, Vorjahr 13 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
064128September 2025: 86 kW, Vorjahr 68 kWOktober 2025: 59 kW, Vorjahr 86 kWNovember 2025: 60 kW, Vorjahr 35 kWDezember 2025: 27 kW, Vorjahr 101 kWJanuar 2026: 29 kW, Vorjahr 93 kWFebruar 2026: 7 kW, Vorjahr 43 kWMärz 2026: 106 kW, Vorjahr 32 kWApril 2026: 23 kW, Vorjahr 31 kWMai 2026: 31 kW, Vorjahr 73 kWJuni 2026: 56 kW, Vorjahr 128 kWJuli 2026: 39 kW, Vorjahr 94 kWAugust 2026: 17 kW, Vorjahr 25 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0133266September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 100 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 266 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
45 65 kW -12 %
Heimsegment
2–30 kWp
48 538 kW -33 %
Gewerbe
>30 kWp
1 266 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 94 869 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Pleinfeld zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Pleinfeld, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Pleinfeld 72 Speicher mit zusammen 647 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-1 %
Anlagen
41
Kapazität
219 kWh
Ø/Anlage
5,3 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-26 %
Anlagen
30
Kapazität
390 kWh
Ø/Anlage
13 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
38 kWh
Ø/Anlage
38 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
72
Kapazität
647 kWh
Ø/Anlage
9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Pleinfeld im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Pleinfeld 2,60 kW
Ø Weißenburg-Gunzenhausen 5,12 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Pleinfeld erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Pleinfeld auf?

Auffällig hoch: 37 % aller Solaranlagen in Pleinfeld laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Pleinfeld erzeugt 1,7-mal so viel Solarstrom pro Kopf wie der deutsche Durchschnitt. 1.217 Anlagen liefern zusammen 19,1 MW und positionieren die Region weit vorn in Bayern.

Einordnung

Platz 24 von 27 im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen: Pleinfeld liegt nah am Durchschnitt des Bundeslandes. Bundesweit betrachtet gehört Pleinfeld mit 2,60 kW pro Einwohner zu den solarstärkeren Kommunen Deutschlands.

Gemeinden im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Pleinfeld?

91785

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Pleinfeld — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Pleinfeld gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.217 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 19,1 MW. Das entspricht 2,60 kW pro Einwohner.
454 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 37,3 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Pleinfeld [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-pleinfeld/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Pleinfeld installiert?

In Pleinfeld sind 19,1 MW PV-Leistung in 1.217 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 24 von 27 im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 7.350 Einwohner entspricht der Bestand 2,60 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Pleinfeld im Vergleich da?

Mit 2,60 kW pro Einwohner liegt Pleinfeld über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen belegt Pleinfeld Platz 24 von 27. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Pleinfeld?

In Pleinfeld sind 454 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 37,3 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Pleinfeld?

In den letzten 12 Monaten wurden in Pleinfeld 0,9 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 94 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 5 Prozent – rund 5 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Pleinfeld?

Pleinfeld liegt im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen im Bundesland Bayern. Im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen gibt es insgesamt 27 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Pleinfeld?

In Pleinfeld entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 48 neuen Anlagen und 538 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Pleinfeld?

In Pleinfeld wurden in den letzten 12 Monaten 45 Balkonkraftwerke registriert (65 kW). Das sind -12 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Pleinfeld?

In Pleinfeld wurden in den letzten 12 Monaten 94 neue Solaranlagen mit insgesamt 869 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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