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59 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Baden-Württemberg · Karlsruhe

Photovoltaik in Pfinztal

41 % unter Bundesdurchschnitt

1.793 Anlagen mit 16,2 MW – Daten, Trends und Vergleich

Pfinztal, Landkreis Karlsruhe in Baden-Württemberg kommt mit Stand 2026-08-28 auf 1.793 Solaranlagen und 16,2 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 18.178 Einwohner sind das 0,89 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Pfinztal liegt damit 41 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 32 Regionen in diesem Umfeld belegt Pfinztal damit Platz 31 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,8 MW, das entspricht etwa 11 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 50 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 9,0 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,89

kW
▼ -41 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

49,6

%

889 Speicher bei 1.793 Anlagen

Installiert

16,2 MW

Zubau 12 Mon.

1,8 MW

+11 %

Solaranlagen

1.793

Einwohner

18.178

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Pfinztal?

Segmentierter PV-Zubau in Pfinztal — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Pfinztal trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+15 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +15 %
  • Heimsegment▼ -20 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Pfinztal: 1.752 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01427September 2025: 11 kW, Vorjahr 4 kWOktober 2025: 5 kW, Vorjahr 3 kWNovember 2025: 8 kW, Vorjahr 7 kWDezember 2025: 4 kW, Vorjahr 5 kWJanuar 2026: 11 kW, Vorjahr 11 kWFebruar 2026: 9 kW, Vorjahr 7 kWMärz 2026: 25 kW, Vorjahr 10 kWApril 2026: 17 kW, Vorjahr 27 kWMai 2026: 19 kW, Vorjahr 14 kWJuni 2026: 18 kW, Vorjahr 16 kWJuli 2026: 14 kW, Vorjahr 15 kWAugust 2026: 14 kW, Vorjahr 15 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0111222September 2025: 168 kW, Vorjahr 204 kWOktober 2025: 107 kW, Vorjahr 219 kWNovember 2025: 141 kW, Vorjahr 172 kWDezember 2025: 79 kW, Vorjahr 164 kWJanuar 2026: 126 kW, Vorjahr 126 kWFebruar 2026: 38 kW, Vorjahr 222 kWMärz 2026: 105 kW, Vorjahr 129 kWApril 2026: 146 kW, Vorjahr 132 kWMai 2026: 201 kW, Vorjahr 144 kWJuni 2026: 120 kW, Vorjahr 117 kWJuli 2026: 157 kW, Vorjahr 176 kWAugust 2026: 152 kW, Vorjahr 131 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0114227September 2025: 56 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 227 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 45 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
114 155 kW +15 %
Heimsegment
2–30 kWp
134 1,5 MW -20 %
Gewerbe
>30 kWp
1 56 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 250 1,8 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Pfinztal zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Pfinztal, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Pfinztal 200 Speicher mit zusammen 1,7 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,6 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-3 %
Anlagen
126
Kapazität
650 kWh
Ø/Anlage
5,2 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-5 %
Anlagen
71
Kapazität
930 kWh
Ø/Anlage
13,1 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
2
Kapazität
134 kWh
Ø/Anlage
67 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
200
Kapazität
1,7 MWh
Ø/Anlage
8,6 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Pfinztal im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Pfinztal 0,89 kW
Ø Karlsruhe 1,34 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Pfinztal hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Pfinztal auf?

Mit einer Speicherquote von 50 % gehört Pfinztal zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 889 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Mit 0,89 kW pro Kopf liegt Pfinztal noch unter dem Bundesschnitt. 1.793 Anlagen und 16,2 MW Leistung markieren den aktuellen Stand – mit spürbarem Nachholpotenzial.

Einordnung

Pfinztal rangiert auf Platz 31 von 32 im Landkreis Karlsruhe – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit betrachtet liegt Pfinztal mit 0,89 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Karlsruhe

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Welche Postleitzahl gehört zu Pfinztal?

76327

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Pfinztal — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Pfinztal gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.793 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 16,2 MW. Das entspricht 0,89 kW pro Einwohner.
889 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 49,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Pfinztal [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-pfinztal/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Pfinztal installiert?

In Pfinztal sind 16,2 MW PV-Leistung in 1.793 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 31 von 32 im Landkreis Karlsruhe. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 18.178 Einwohner entspricht der Bestand 0,89 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Pfinztal im Vergleich da?

Mit 0,89 kW pro Einwohner liegt Pfinztal unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Karlsruhe belegt Pfinztal Platz 31 von 32. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Pfinztal?

In Pfinztal sind 889 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 49,6 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Pfinztal?

In den letzten 12 Monaten wurden in Pfinztal 1,8 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 250 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 11 Prozent – rund 11 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Pfinztal?

Pfinztal liegt im Landkreis Karlsruhe im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Karlsruhe gibt es insgesamt 32 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Pfinztal?

In Pfinztal entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 134 neuen Anlagen und 1,5 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 114 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Pfinztal?

In Pfinztal wurden in den letzten 12 Monaten 114 Balkonkraftwerke registriert (155 kW). Das sind +15 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Pfinztal?

In Pfinztal wurden in den letzten 12 Monaten 250 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,8 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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