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57 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Baden-Württemberg · Breisgau-Hochschwarzwald

Photovoltaik in Pfaffenweiler

43 % unter Bundesdurchschnitt

301 Anlagen mit 2,3 MW – Daten, Trends und Vergleich

Pfaffenweiler, Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald in Baden-Württemberg verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 2,3 MW, verteilt auf 301 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 2.604 Einwohner sind das 0,87 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Pfaffenweiler liegt damit 43 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 50 Regionen in diesem Umfeld belegt Pfaffenweiler damit Platz 45 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,2 MW, das entspricht etwa 10 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 49 % und eine mittlere Anlagengröße von 7,5 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,87

kW
▼ -43 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

48,5

%

146 Speicher bei 301 Anlagen

Installiert

2,3 MW

Zubau 12 Mon.

0,2 MW

+10 %

Solaranlagen

301

Einwohner

2.604

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Pfaffenweiler?

Segmentierter PV-Zubau in Pfaffenweiler — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Pfaffenweiler trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
16 21 kW +7 %
Heimsegment
2–30 kWp
16 196 kW -40 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 32 217 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Pfaffenweiler zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Pfaffenweiler, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Pfaffenweiler 25 Speicher mit zusammen 268 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10,7 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-28 %
Anlagen
14
Kapazität
87 kWh
Ø/Anlage
6,2 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-13 %
Anlagen
10
Kapazität
141 kWh
Ø/Anlage
14,1 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
40 kWh
Ø/Anlage
40 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
25
Kapazität
268 kWh
Ø/Anlage
10,7 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Pfaffenweiler im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Pfaffenweiler 0,87 kW
Ø Breisgau-Hochschwarzwald 1,45 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Pfaffenweiler hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Pfaffenweiler auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 49 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 146 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Pfaffenweiler setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

In Pfaffenweiler stehen bislang 301 Solaranlagen mit insgesamt 2,3 MW. Das liegt noch unter dem Bundesdurchschnitt, zeigt aber zugleich das Potenzial, das in der Region steckt.

Einordnung

Pfaffenweiler rangiert auf Platz 45 von 50 im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

Gemeinden im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald

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Welche Postleitzahl gehört zu Pfaffenweiler?

79292

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Pfaffenweiler — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Pfaffenweiler gibt es laut solarzubau.de aktuell 301 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 2,3 MW. Das entspricht 0,87 kW pro Einwohner.
146 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 48,5 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Pfaffenweiler [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-pfaffenweiler/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Pfaffenweiler installiert?

In Pfaffenweiler sind 2,3 MW PV-Leistung in 301 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 45 von 50 im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 2.604 Einwohner entspricht der Bestand 0,87 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Pfaffenweiler im Vergleich da?

Mit 0,87 kW pro Einwohner liegt Pfaffenweiler unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald belegt Pfaffenweiler Platz 45 von 50. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Pfaffenweiler?

In Pfaffenweiler sind 146 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 48,5 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Pfaffenweiler?

In den letzten 12 Monaten wurden in Pfaffenweiler 0,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 32 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 10 Prozent – rund 10 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Pfaffenweiler?

Pfaffenweiler liegt im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald gibt es insgesamt 50 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Pfaffenweiler?

In Pfaffenweiler entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 16 neuen Anlagen und 196 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 16 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Pfaffenweiler?

In Pfaffenweiler wurden in den letzten 12 Monaten 16 Balkonkraftwerke registriert (21 kW). Das sind +7 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Pfaffenweiler?

In Pfaffenweiler wurden in den letzten 12 Monaten 32 neue Solaranlagen mit insgesamt 217 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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