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Aufholpotenzial
⚡ Speicher-Vorreiter

Gemeinde in Schleswig-Holstein · Stormarn

Photovoltaik in Oststeinbek

62 % unter Bundesdurchschnitt

424 Anlagen mit 5,1 MW – Daten, Trends und Vergleich

Oststeinbek, Landkreis Stormarn (Schleswig-Holstein) zählt mit Stand 2026-08-28 424 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 5,1 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 8.961 Einwohnern entspricht das 0,57 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Oststeinbek liegt damit 62 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 42 von 50 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,0 MW neue Leistung hinzu – rund 19 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 54 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 12 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,57

kW
▼ -62 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

54,5

%

231 Speicher bei 424 Anlagen

Installiert

5,1 MW

Zubau 12 Mon.

1,0 MW

+19 %

Solaranlagen

424

Einwohner

8.961

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Oststeinbek?

Segmentierter PV-Zubau in Oststeinbek — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Oststeinbek setzt weiter auf Gewerbe — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-1 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -1 %
  • Heimsegment▼ -26 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Oststeinbek: 983 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0510September 2025: 4 kW, Vorjahr 3 kWOktober 2025: 7 kW, Vorjahr 2 kWNovember 2025: 2 kW, Vorjahr 2 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 1 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 3 kWMärz 2026: 10 kW, Vorjahr 7 kWApril 2026: 3 kW, Vorjahr 9 kWMai 2026: 10 kW, Vorjahr 7 kWJuni 2026: 9 kW, Vorjahr 7 kWJuli 2026: 7 kW, Vorjahr 6 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 4 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
04488September 2025: 6 kW, Vorjahr 34 kWOktober 2025: 68 kW, Vorjahr 29 kWNovember 2025: 14 kW, Vorjahr 88 kWDezember 2025: 23 kW, Vorjahr 76 kWJanuar 2026: 16 kW, Vorjahr 75 kWFebruar 2026: 45 kW, Vorjahr 30 kWMärz 2026: 11 kW, Vorjahr 14 kWApril 2026: 16 kW, Vorjahr 9 kWMai 2026: 19 kW, Vorjahr 53 kWJuni 2026: 77 kW, Vorjahr 25 kWJuli 2026: 31 kW, Vorjahr 12 kWAugust 2026: 44 kW, Vorjahr 58 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0237473September 2025: 0 kWOktober 2025: 473 kWNovember 2025: 88 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 95 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 65 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 207 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
33 51 kW -1 %
Heimsegment
2–30 kWp
34 371 kW -26 %
Gewerbe
>30 kWp
3 561 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 70 983 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Oststeinbek zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Oststeinbek, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Oststeinbek 52 Speicher mit zusammen 428 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,2 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +4 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+4 %
Anlagen
35
Kapazität
184 kWh
Ø/Anlage
5,3 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-9 %
Anlagen
17
Kapazität
244 kWh
Ø/Anlage
14,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
52
Kapazität
428 kWh
Ø/Anlage
8,2 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Oststeinbek im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Oststeinbek 0,57 kW
Ø Stormarn 0,75 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Oststeinbek hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Oststeinbek auf?

231 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Oststeinbek – eine Quote von 54 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

Aktuell erzeugen 424 Solaranlagen in Oststeinbek eine Leistung von 5,1 MW. Gemessen am Bundesdurchschnitt gibt es hier noch erhebliche Ausbaureserven – jedes neue Dach und jede Freifläche kann die Bilanz verbessern.

Einordnung

Platz 42 von 50 im Landkreis Stormarn: Oststeinbek liegt unter dem Landesdurchschnitt, mit klarem Aufholpotenzial nach oben. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 0,57 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Gemeinden im Landkreis Stormarn

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Oststeinbek?

2150922113

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Oststeinbek — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Oststeinbek gibt es laut solarzubau.de aktuell 424 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 5,1 MW. Das entspricht 0,57 kW pro Einwohner.
231 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 54,5 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Oststeinbek [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-oststeinbek/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Oststeinbek installiert?

In Oststeinbek sind 5,1 MW PV-Leistung in 424 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 42 von 50 im Landkreis Stormarn. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 8.961 Einwohner entspricht der Bestand 0,57 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Oststeinbek im Vergleich da?

Mit 0,57 kW pro Einwohner liegt Oststeinbek unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Stormarn belegt Oststeinbek Platz 42 von 50. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Oststeinbek?

In Oststeinbek sind 231 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 54,5 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Oststeinbek?

In den letzten 12 Monaten wurden in Oststeinbek 1,0 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 70 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 19 Prozent – rund 19 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Oststeinbek?

Oststeinbek liegt im Landkreis Stormarn im Bundesland Schleswig-Holstein. Im Landkreis Stormarn gibt es insgesamt 50 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Oststeinbek?

In Oststeinbek entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 3 neuen Anlagen und 561 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 34 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Oststeinbek?

In Oststeinbek wurden in den letzten 12 Monaten 33 Balkonkraftwerke registriert (51 kW). Das sind -1 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Oststeinbek?

In Oststeinbek wurden in den letzten 12 Monaten 70 neue Solaranlagen mit insgesamt 983 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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