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104 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Baden-Württemberg · Enzkreis

Photovoltaik in Ötisheim

Nah am Bundesdurchschnitt

658 Anlagen mit 7,5 MW – Daten, Trends und Vergleich

Ötisheim, Landkreis Enzkreis (Baden-Württemberg) zählt mit Stand 2026-08-28 658 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 7,5 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 4.761 Einwohnern entspricht das 1,58 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Ötisheim liegt damit 4 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 9 von 28 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,6 MW neue Leistung hinzu – rund 8 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 45 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 11 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,58

kW
▲ +4 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

44,8

%

295 Speicher bei 658 Anlagen

Installiert

7,5 MW

Zubau 12 Mon.

0,6 MW

+8 %

Solaranlagen

658

Einwohner

4.761

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Ötisheim?

Segmentierter PV-Zubau in Ötisheim — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Ötisheim wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-15 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -15 %
  • Heimsegment▼ -32 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Ötisheim: 623 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
048September 2025: 2 kW, Vorjahr 6 kWOktober 2025: 4 kW, Vorjahr 4 kWNovember 2025: 2 kW, Vorjahr 3 kWDezember 2025: 2 kW, Vorjahr 4 kWJanuar 2026: 4 kW, Vorjahr 1 kWFebruar 2026: 3 kW, Vorjahr 5 kWMärz 2026: 8 kW, Vorjahr 6 kWApril 2026: 5 kW, Vorjahr 8 kWMai 2026: 1 kW, Vorjahr 3 kWJuni 2026: 4 kW, Vorjahr 2 kWJuli 2026: 8 kW, Vorjahr 5 kWAugust 2026: 3 kW, Vorjahr 5 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
04793September 2025: 46 kW, Vorjahr 63 kWOktober 2025: 77 kW, Vorjahr 86 kWNovember 2025: 7 kW, Vorjahr 55 kWDezember 2025: 20 kW, Vorjahr 52 kWJanuar 2026: 59 kW, Vorjahr 63 kWFebruar 2026: 32 kW, Vorjahr 13 kWMärz 2026: 43 kW, Vorjahr 89 kWApril 2026: 93 kW, Vorjahr 75 kWMai 2026: 42 kW, Vorjahr 65 kWJuni 2026: 44 kW, Vorjahr 58 kWJuli 2026: 24 kW, Vorjahr 60 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 38 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0259517September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 517 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 47 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 44 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 37 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
29 44 kW -15 %
Heimsegment
2–30 kWp
43 486 kW -32 %
Gewerbe
>30 kWp
2 81 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 75 623 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Ötisheim zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Ötisheim, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Ötisheim 71 Speicher mit zusammen 622 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,8 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +49 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+49 %
Anlagen
44
Kapazität
247 kWh
Ø/Anlage
5,6 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-24 %
Anlagen
25
Kapazität
299 kWh
Ø/Anlage
12 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
67 kWh
Ø/Anlage
67 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
71
Kapazität
622 kWh
Ø/Anlage
8,8 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Ötisheim im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Ötisheim 1,58 kW
Ø Enzkreis 1,41 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Ötisheim liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Ötisheim auf?

295 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Ötisheim – eine Quote von 45 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

658 Solaranlagen erzeugen in Ötisheim eine Gesamtleistung von 7,5 MW. Pro Kopf entspricht das in etwa dem deutschen Durchschnitt – eine solide Ausgangslage für weiteres Wachstum.

Einordnung

Ötisheim belegt Platz 9 von 28 im Landkreis Enzkreis – leicht oberhalb des Landesmittels. Im bundesweiten Vergleich liegt die PV-Leistung pro Kopf über dem Durchschnitt – Ötisheim nutzt sein Solarpotenzial bereits gut.

Gemeinden im Landkreis Enzkreis

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Welche Postleitzahl gehört zu Ötisheim?

75443

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Ötisheim — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Ötisheim gibt es laut solarzubau.de aktuell 658 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 7,5 MW. Das entspricht 1,58 kW pro Einwohner.
295 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 44,8 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Ötisheim [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-oetisheim/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Ötisheim installiert?

In Ötisheim sind 7,5 MW PV-Leistung in 658 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 9 von 28 im Landkreis Enzkreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 4.761 Einwohner entspricht der Bestand 1,58 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Ötisheim im Vergleich da?

Mit 1,58 kW pro Einwohner liegt Ötisheim über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Enzkreis belegt Ötisheim Platz 9 von 28. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Ötisheim?

In Ötisheim sind 295 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 44,8 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Ötisheim?

In den letzten 12 Monaten wurden in Ötisheim 0,6 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 75 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 8 Prozent – rund 8 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Ötisheim?

Ötisheim liegt im Landkreis Enzkreis im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Enzkreis gibt es insgesamt 28 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Ötisheim?

In Ötisheim entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 43 neuen Anlagen und 486 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 2 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Ötisheim?

In Ötisheim wurden in den letzten 12 Monaten 29 Balkonkraftwerke registriert (44 kW). Das sind -15 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Ötisheim?

In Ötisheim wurden in den letzten 12 Monaten 75 neue Solaranlagen mit insgesamt 623 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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