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91 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Baden-Württemberg · Enzkreis

Photovoltaik in Ölbronn-Dürrn

Nah am Bundesdurchschnitt

467 Anlagen mit 4,8 MW – Daten, Trends und Vergleich

Ölbronn-Dürrn, Landkreis Enzkreis in Baden-Württemberg verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 4,8 MW, verteilt auf 467 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 3.483 Einwohner sind das 1,39 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Ölbronn-Dürrn liegt damit 9 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 28 Regionen in diesem Umfeld belegt Ölbronn-Dürrn damit Platz 13 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,5 MW, das entspricht etwa 11 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 45 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 10 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,39

kW
▼ -9 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

45,0

%

210 Speicher bei 467 Anlagen

Installiert

4,8 MW

Zubau 12 Mon.

0,5 MW

+11 %

Solaranlagen

467

Einwohner

3.483

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Ölbronn-Dürrn?

Segmentierter PV-Zubau in Ölbronn-Dürrn — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der Zubau in Ölbronn-Dürrn verschiebt sich: Heimsegment legt um 40 % zu — der stärkste Treiber im Segment-Mix.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Heimsegment-Anlagen am stärksten zu (+40 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -23 %
  • Heimsegment▲ +40 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Ölbronn-Dürrn: 546 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0510September 2025: 6 kW, Vorjahr 2 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 2 kWNovember 2025: 1 kWDezember 2025: 5 kW, Vorjahr 4 kWJanuar 2026: 2 kW, Vorjahr 3 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 2 kWMärz 2026: 5 kW, Vorjahr 2 kWApril 2026: 3 kW, Vorjahr 3 kWMai 2026: 3 kW, Vorjahr 4 kWJuni 2026: 2 kW, Vorjahr 8 kWJuli 2026: 6 kW, Vorjahr 10 kWAugust 2026: 4 kW, Vorjahr 9 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
03978September 2025: 56 kW, Vorjahr 22 kWOktober 2025: 22 kW, Vorjahr 18 kWNovember 2025: 22 kW, Vorjahr 16 kWDezember 2025: 78 kW, Vorjahr 50 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 61 kWFebruar 2026: 49 kW, Vorjahr 42 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 15 kWApril 2026: 35 kW, Vorjahr 47 kWMai 2026: 69 kWJuni 2026: 30 kW, Vorjahr 45 kWJuli 2026: 74 kWAugust 2026: 55 kW, Vorjahr 35 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
04998September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 98 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
25 36 kW -23 %
Heimsegment
2–30 kWp
37 492 kW +40 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 63 546 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Ölbronn-Dürrn zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Ölbronn-Dürrn, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Ölbronn-Dürrn 55 Speicher mit zusammen 484 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,8 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +105 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+7 %
Anlagen
31
Kapazität
165 kWh
Ø/Anlage
5,3 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+105 %
Anlagen
24
Kapazität
319 kWh
Ø/Anlage
13,3 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
55
Kapazität
484 kWh
Ø/Anlage
8,8 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Ölbronn-Dürrn im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Ölbronn-Dürrn 1,39 kW
Ø Enzkreis 1,41 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Ölbronn-Dürrn liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Ölbronn-Dürrn auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 45 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 210 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Ölbronn-Dürrn setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

In Ölbronn-Dürrn sind 467 PV-Anlagen mit zusammen 4,8 MW installiert. Die Region bewegt sich damit im bundesweiten Mittelfeld – mit Raum nach oben.

Einordnung

Ölbronn-Dürrn reiht sich auf Platz 13 von 28 im Landkreis Enzkreis ein – nahe am Landesdurchschnitt. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

Gemeinden im Landkreis Enzkreis

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Welche Postleitzahl gehört zu Ölbronn-Dürrn?

75248

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Ölbronn-Dürrn — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Ölbronn-Dürrn gibt es laut solarzubau.de aktuell 467 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 4,8 MW. Das entspricht 1,39 kW pro Einwohner.
210 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 45,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Ölbronn-Dürrn [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-oelbronn-duerrn/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Ölbronn-Dürrn installiert?

In Ölbronn-Dürrn sind 4,8 MW PV-Leistung in 467 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 13 von 28 im Landkreis Enzkreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 3.483 Einwohner entspricht der Bestand 1,39 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Ölbronn-Dürrn im Vergleich da?

Mit 1,39 kW pro Einwohner liegt Ölbronn-Dürrn unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Enzkreis belegt Ölbronn-Dürrn Platz 13 von 28. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Ölbronn-Dürrn?

In Ölbronn-Dürrn sind 210 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 45,0 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Ölbronn-Dürrn?

In den letzten 12 Monaten wurden in Ölbronn-Dürrn 0,5 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 63 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 11 Prozent – rund 11 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Ölbronn-Dürrn?

Ölbronn-Dürrn liegt im Landkreis Enzkreis im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Enzkreis gibt es insgesamt 28 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Ölbronn-Dürrn?

In Ölbronn-Dürrn entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 37 neuen Anlagen und 492 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 25 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Ölbronn-Dürrn?

In Ölbronn-Dürrn wurden in den letzten 12 Monaten 25 Balkonkraftwerke registriert (36 kW). Das sind -23 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Ölbronn-Dürrn?

In Ölbronn-Dürrn wurden in den letzten 12 Monaten 63 neue Solaranlagen mit insgesamt 546 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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