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230 % vom Ø
Solar-Vorreiter
↑ Aufsteiger

Gemeinde in Bayern · Mühldorf a. Inn

Photovoltaik in Obertaufkirchen

2,3× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Obertaufkirchen, Landkreis Mühldorf a. Inn in Bayern verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 9,5 MW, verteilt auf 569 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 2.723 Einwohner sind das 3,50 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Obertaufkirchen liegt damit 130 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 31 Regionen in diesem Umfeld belegt Obertaufkirchen damit Platz 19 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,5 MW, das entspricht etwa 15 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 34 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 17 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

3,50

kW
▲ +130 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

34,1

%

194 Speicher bei 569 Anlagen

Installiert

9,5 MW

Zubau 12 Mon.

1,5 MW

+15 %

Solaranlagen

569

Einwohner

2.723

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Obertaufkirchen?

Segmentierter PV-Zubau in Obertaufkirchen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Balkonkraftwerk-Anlagen sind der Gewinner in Obertaufkirchen: +136 % gegenüber dem Vorjahr.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
10 15 kW +136 %
Heimsegment
2–30 kWp
30 422 kW -19 %
Gewerbe
>30 kWp
1 38 kW
Freifläche
Freifläche
1 991 kW
Gesamt 42 1,5 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Obertaufkirchen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Obertaufkirchen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Obertaufkirchen 32 Speicher mit zusammen 1,3 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 40,9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +138 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+138 %
Anlagen
19
Kapazität
120 kWh
Ø/Anlage
6,3 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-38 %
Anlagen
12
Kapazität
172 kWh
Ø/Anlage
14,3 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Anlagen
1
Kapazität
1 MWh
Ø/Anlage
1.016 kWh
Gesamt
Anlagen
32
Kapazität
1,3 MWh
Ø/Anlage
40,9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Obertaufkirchen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Obertaufkirchen 3,50 kW
Ø Mühldorf a. Inn 3,21 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Obertaufkirchen erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Obertaufkirchen auf?

Mit einer Speicherquote von 34 % gehört Obertaufkirchen zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 194 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Mit 3,50 kW pro Kopf setzt Obertaufkirchen bundesweit Maßstäbe. Die 569 installierten PV-Anlagen liefern zusammen 9,5 MW – ein Vielfaches dessen, was vergleichbare Regionen in Bayern erreichen.

Einordnung

Platz 19 von 31: Obertaufkirchen liegt im Landkreis Mühldorf a. Inn spürbar über dem Landesdurchschnitt. Auch bundesweit sticht die Region hervor: 3,50 kW pro Einwohner setzen Obertaufkirchen deutlich von der Mehrheit der Kommunen ab.

Gemeinden im Landkreis Mühldorf a. Inn

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Welche Postleitzahl gehört zu Obertaufkirchen?

84419

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Obertaufkirchen — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Obertaufkirchen gibt es laut solarzubau.de aktuell 569 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 9,5 MW. Das entspricht 3,50 kW pro Einwohner.
194 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 34,1 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Obertaufkirchen [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-obertaufkirchen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Obertaufkirchen installiert?

In Obertaufkirchen sind 9,5 MW PV-Leistung in 569 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 19 von 31 im Landkreis Mühldorf a. Inn. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 2.723 Einwohner entspricht der Bestand 3,50 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Obertaufkirchen im Vergleich da?

Mit 3,50 kW pro Einwohner liegt Obertaufkirchen über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Mühldorf a. Inn belegt Obertaufkirchen Platz 19 von 31. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Obertaufkirchen?

In Obertaufkirchen sind 194 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 34,1 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Obertaufkirchen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Obertaufkirchen 1,5 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 42 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 15 Prozent – rund 15 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Obertaufkirchen?

Obertaufkirchen liegt im Landkreis Mühldorf a. Inn im Bundesland Bayern. Im Landkreis Mühldorf a. Inn gibt es insgesamt 31 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Obertaufkirchen?

In Obertaufkirchen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Freifläche-Segment mit 1 neuen Anlagen und 991 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 30 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Obertaufkirchen?

In Obertaufkirchen wurden in den letzten 12 Monaten 10 Balkonkraftwerke registriert (15 kW). Das sind +136 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in Obertaufkirchen?

In Obertaufkirchen wurden in den letzten 12 Monaten 1 Freiflächenanlagen zugebaut (991 kW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Obertaufkirchen?

In Obertaufkirchen wurden in den letzten 12 Monaten 42 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,5 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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