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73 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Baden-Württemberg · Karlsruhe

Photovoltaik in Oberhausen-Rheinhausen

27 % unter Bundesdurchschnitt

994 Anlagen mit 10,7 MW – Daten, Trends und Vergleich

Oberhausen-Rheinhausen, Landkreis Karlsruhe in Baden-Württemberg verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 10,7 MW, verteilt auf 994 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 9.565 Einwohnern entspricht das 1,12 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Oberhausen-Rheinhausen liegt damit 27 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 24 von 32 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,0 MW neue Leistung hinzu – rund 9 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 48 % und eine mittlere Anlagengröße von 11 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,12

kW
▼ -27 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

48,4

%

481 Speicher bei 994 Anlagen

Installiert

10,7 MW

Zubau 12 Mon.

1,0 MW

+9 %

Solaranlagen

994

Einwohner

9.565

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Oberhausen-Rheinhausen?

Segmentierter PV-Zubau in Oberhausen-Rheinhausen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Oberhausen-Rheinhausen setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+8 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +8 %
  • Heimsegment▼ -18 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Oberhausen-Rheinhausen: 1.014 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0510September 2025: 5 kW, Vorjahr 4 kWOktober 2025: 6 kWNovember 2025: 2 kW, Vorjahr 6 kWDezember 2025: 1 kW, Vorjahr 4 kWJanuar 2026: 2 kW, Vorjahr 3 kWFebruar 2026: 5 kW, Vorjahr 2 kWMärz 2026: 9 kW, Vorjahr 7 kWApril 2026: 10 kW, Vorjahr 8 kWMai 2026: 9 kW, Vorjahr 10 kWJuni 2026: 10 kW, Vorjahr 6 kWJuli 2026: 10 kW, Vorjahr 6 kWAugust 2026: 3 kW, Vorjahr 9 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0108216September 2025: 60 kW, Vorjahr 146 kWOktober 2025: 85 kW, Vorjahr 135 kWNovember 2025: 79 kW, Vorjahr 89 kWDezember 2025: 72 kW, Vorjahr 216 kWJanuar 2026: 63 kW, Vorjahr 119 kWFebruar 2026: 30 kW, Vorjahr 40 kWMärz 2026: 86 kW, Vorjahr 71 kWApril 2026: 90 kW, Vorjahr 53 kWMai 2026: 116 kW, Vorjahr 74 kWJuni 2026: 67 kW, Vorjahr 52 kWJuli 2026: 182 kW, Vorjahr 54 kWAugust 2026: 11 kW, Vorjahr 104 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe — kein Zubau in den letzten 24 Monaten
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
53 71 kW +8 %
Heimsegment
2–30 kWp
75 941 kW -18 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 129 1 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Oberhausen-Rheinhausen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Oberhausen-Rheinhausen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Oberhausen-Rheinhausen 98 Speicher mit zusammen 929 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,5 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +31 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+31 %
Anlagen
58
Kapazität
367 kWh
Ø/Anlage
6,3 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-20 %
Anlagen
37
Kapazität
498 kWh
Ø/Anlage
13,5 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
2
Kapazität
61 kWh
Ø/Anlage
30,5 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
98
Kapazität
929 kWh
Ø/Anlage
9,5 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Oberhausen-Rheinhausen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Oberhausen-Rheinhausen 1,12 kW
Ø Karlsruhe 1,34 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Oberhausen-Rheinhausen hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Oberhausen-Rheinhausen auf?

481 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Oberhausen-Rheinhausen – eine Quote von 48 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

Aktuell erzeugen 994 Solaranlagen in Oberhausen-Rheinhausen eine Leistung von 10,7 MW. Gemessen am Bundesdurchschnitt gibt es hier noch erhebliche Ausbaureserven – jedes neue Dach und jede Freifläche kann die Bilanz verbessern.

Einordnung

Platz 24 von 32 im Landkreis Karlsruhe: Oberhausen-Rheinhausen liegt unter dem Landesdurchschnitt, mit klarem Aufholpotenzial nach oben. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 1,12 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

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Welche Postleitzahlen gehören zu Oberhausen-Rheinhausen?

687946880468809

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Oberhausen-Rheinhausen — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Oberhausen-Rheinhausen gibt es laut solarzubau.de aktuell 994 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 10,7 MW. Das entspricht 1,12 kW pro Einwohner.
481 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 48,4 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Oberhausen-Rheinhausen [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-oberhausen-rheinhausen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Oberhausen-Rheinhausen installiert?

In Oberhausen-Rheinhausen sind 10,7 MW PV-Leistung in 994 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 24 von 32 im Landkreis Karlsruhe. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 9.565 Einwohner entspricht der Bestand 1,12 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Oberhausen-Rheinhausen im Vergleich da?

Mit 1,12 kW pro Einwohner liegt Oberhausen-Rheinhausen unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Karlsruhe belegt Oberhausen-Rheinhausen Platz 24 von 32. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Oberhausen-Rheinhausen?

In Oberhausen-Rheinhausen sind 481 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 48,4 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Oberhausen-Rheinhausen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Oberhausen-Rheinhausen 1,0 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 129 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 9 Prozent – rund 9 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Oberhausen-Rheinhausen?

Oberhausen-Rheinhausen liegt im Landkreis Karlsruhe im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Karlsruhe gibt es insgesamt 32 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Oberhausen-Rheinhausen?

In Oberhausen-Rheinhausen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 75 neuen Anlagen und 941 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 53 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Oberhausen-Rheinhausen?

In Oberhausen-Rheinhausen wurden in den letzten 12 Monaten 53 Balkonkraftwerke registriert (71 kW). Das sind +8 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Oberhausen-Rheinhausen?

In Oberhausen-Rheinhausen wurden in den letzten 12 Monaten 129 neue Solaranlagen mit insgesamt 1 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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