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56 % vom Ø
Aufholpotenzial
⚡ Speicher-Vorreiter

Gemeinde in Rheinland-Pfalz · Mainz-Bingen

Photovoltaik in Ober-Olm

44 % unter Bundesdurchschnitt

439 Anlagen mit 3,8 MW – Daten, Trends und Vergleich

Ober-Olm, Landkreis Mainz-Bingen in Rheinland-Pfalz kommt mit Stand 2026-08-28 auf 439 Solaranlagen und 3,8 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 4.497 Einwohnern entspricht das 0,85 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Ober-Olm liegt damit 44 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 54 von 62 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,5 MW neue Leistung hinzu – rund 13 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 57 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 8,7 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,85

kW
▼ -44 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

56,7

%

249 Speicher bei 439 Anlagen

Installiert

3,8 MW

Zubau 12 Mon.

0,5 MW

+13 %

Solaranlagen

439

Einwohner

4.497

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Ober-Olm?

Segmentierter PV-Zubau in Ober-Olm — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Balkonkraftwerk-Anlagen sind der Gewinner in Ober-Olm: +27 % gegenüber dem Vorjahr.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+27 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +27 %
  • Heimsegment▼ -11 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Ober-Olm: 482 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
059September 2025: 1 kW, Vorjahr 1 kWOktober 2025: 2 kW, Vorjahr 3 kWNovember 2025: 5 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 2 kWJanuar 2026: 3 kW, Vorjahr 1 kWFebruar 2026: 4 kWMärz 2026: 4 kW, Vorjahr 9 kWApril 2026: 8 kW, Vorjahr 4 kWMai 2026: 8 kW, Vorjahr 2 kWJuni 2026: 1 kW, Vorjahr 9 kWJuli 2026: 6 kW, Vorjahr 2 kWAugust 2026: 7 kW, Vorjahr 4 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
03978September 2025: 45 kW, Vorjahr 45 kWOktober 2025: 9 kW, Vorjahr 5 kWNovember 2025: 23 kW, Vorjahr 68 kWDezember 2025: 7 kW, Vorjahr 37 kWJanuar 2026: 51 kW, Vorjahr 9 kWFebruar 2026: 35 kWMärz 2026: 20 kW, Vorjahr 27 kWApril 2026: 16 kW, Vorjahr 60 kWMai 2026: 43 kW, Vorjahr 78 kWJuni 2026: 53 kW, Vorjahr 29 kWJuli 2026: 36 kW, Vorjahr 45 kWAugust 2026: 44 kW, Vorjahr 25 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
03468September 2025: 36 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 68 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
35 46 kW +27 %
Heimsegment
2–30 kWp
35 382 kW -11 %
Gewerbe
>30 kWp
1 36 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 72 482 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Ober-Olm zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Ober-Olm, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Ober-Olm 57 Speicher mit zusammen 591 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10,4 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +22 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+22 %
Anlagen
33
Kapazität
163 kWh
Ø/Anlage
4,9 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+5 %
Anlagen
21
Kapazität
302 kWh
Ø/Anlage
14,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
2
Kapazität
111 kWh
Ø/Anlage
55,5 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
57
Kapazität
591 kWh
Ø/Anlage
10,4 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Ober-Olm im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Ober-Olm 0,85 kW
Ø Mainz-Bingen 1,28 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Ober-Olm hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Ober-Olm auf?

Auffällig hoch: 57 % aller Solaranlagen in Ober-Olm laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Mit 0,85 kW pro Kopf liegt Ober-Olm noch unter dem Bundesschnitt. 439 Anlagen und 3,8 MW Leistung markieren den aktuellen Stand – mit spürbarem Nachholpotenzial.

Einordnung

Platz 54 von 62 im Landkreis Mainz-Bingen: Ober-Olm liegt unter dem Landesdurchschnitt, mit klarem Aufholpotenzial nach oben. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 0,85 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Gemeinden im Landkreis Mainz-Bingen

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Welche Postleitzahlen gehören zu Ober-Olm?

5526855270

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Ober-Olm — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Ober-Olm gibt es laut solarzubau.de aktuell 439 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 3,8 MW. Das entspricht 0,85 kW pro Einwohner.
249 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 56,7 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Ober-Olm [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-ober-olm/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Ober-Olm installiert?

In Ober-Olm sind 3,8 MW PV-Leistung in 439 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 54 von 62 im Landkreis Mainz-Bingen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 4.497 Einwohner entspricht der Bestand 0,85 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Ober-Olm im Vergleich da?

Mit 0,85 kW pro Einwohner liegt Ober-Olm unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Mainz-Bingen belegt Ober-Olm Platz 54 von 62. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Ober-Olm?

In Ober-Olm sind 249 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 56,7 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Ober-Olm?

In den letzten 12 Monaten wurden in Ober-Olm 0,5 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 72 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 13 Prozent – rund 13 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Ober-Olm?

Ober-Olm liegt im Landkreis Mainz-Bingen im Bundesland Rheinland-Pfalz. Im Landkreis Mainz-Bingen gibt es insgesamt 62 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Ober-Olm?

In Ober-Olm entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 35 neuen Anlagen und 382 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 35 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Ober-Olm?

In Ober-Olm wurden in den letzten 12 Monaten 35 Balkonkraftwerke registriert (46 kW). Das sind +27 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Ober-Olm?

In Ober-Olm wurden in den letzten 12 Monaten 72 neue Solaranlagen mit insgesamt 482 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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