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59 % vom Ø
Aufholpotenzial
⚡ Speicher-Vorreiter

Gemeinde in Hessen · Wetteraukreis

Photovoltaik in Ober-Mörlen

41 % unter Bundesdurchschnitt

554 Anlagen mit 5,1 MW – Daten, Trends und Vergleich

Ober-Mörlen, Landkreis Wetteraukreis in Hessen verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 5,1 MW, verteilt auf 554 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 5.706 Einwohnern entspricht das 0,90 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Ober-Mörlen liegt damit 41 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 16 von 25 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,6 MW neue Leistung hinzu – rund 12 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 54 % und eine mittlere Anlagengröße von 9,3 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,90

kW
▼ -41 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

53,8

%

298 Speicher bei 554 Anlagen

Installiert

5,1 MW

Zubau 12 Mon.

0,6 MW

+12 %

Solaranlagen

554

Einwohner

5.706

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Ober-Mörlen?

Segmentierter PV-Zubau in Ober-Mörlen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Ober-Mörlen wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-11 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -11 %
  • Heimsegment▼ -35 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Ober-Mörlen: 595 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
047September 2025: 3 kW, Vorjahr 4 kWOktober 2025: 1 kW, Vorjahr 6 kWNovember 2025: 4 kWDezember 2025: 3 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 2 kWMärz 2026: 6 kW, Vorjahr 3 kWApril 2026: 2 kW, Vorjahr 4 kWMai 2026: 1 kW, Vorjahr 4 kWJuni 2026: 2 kW, Vorjahr 4 kWJuli 2026: 3 kW, Vorjahr 2 kWAugust 2026: 3 kW, Vorjahr 7 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
074148September 2025: 41 kW, Vorjahr 72 kWOktober 2025: 67 kW, Vorjahr 43 kWNovember 2025: 21 kW, Vorjahr 42 kWDezember 2025: 70 kW, Vorjahr 107 kWJanuar 2026: 23 kW, Vorjahr 61 kWFebruar 2026: 34 kW, Vorjahr 41 kWMärz 2026: 86 kW, Vorjahr 74 kWApril 2026: 37 kW, Vorjahr 75 kWMai 2026: 54 kW, Vorjahr 48 kWJuni 2026: 36 kW, Vorjahr 148 kWJuli 2026: 7 kW, Vorjahr 48 kWAugust 2026: 28 kW, Vorjahr 19 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
098195September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 195 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 59 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
20 30 kW -11 %
Heimsegment
2–30 kWp
41 503 kW -35 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 64 595 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Ober-Mörlen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Ober-Mörlen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Ober-Mörlen 45 Speicher mit zusammen 461 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10,2 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-32 %
Anlagen
27
Kapazität
173 kWh
Ø/Anlage
6,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-47 %
Anlagen
16
Kapazität
202 kWh
Ø/Anlage
12,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
46 kWh
Ø/Anlage
46 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
45
Kapazität
461 kWh
Ø/Anlage
10,2 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Ober-Mörlen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Ober-Mörlen 0,90 kW
Ø Wetteraukreis 0,86 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Ober-Mörlen hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Ober-Mörlen auf?

298 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Ober-Mörlen – eine Quote von 54 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

Aktuell erzeugen 554 Solaranlagen in Ober-Mörlen eine Leistung von 5,1 MW. Gemessen am Bundesdurchschnitt gibt es hier noch erhebliche Ausbaureserven – jedes neue Dach und jede Freifläche kann die Bilanz verbessern.

Einordnung

Platz 16 von 25 im Landkreis Wetteraukreis: Ober-Mörlen liegt nah am Durchschnitt des Bundeslandes. Im deutschlandweiten Vergleich besteht noch Aufholbedarf. Die gute Nachricht: Fallende Modulpreise machen den Einstieg in Solar so günstig wie nie.

Gemeinden im Landkreis Wetteraukreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Ober-Mörlen?

61239

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Ober-Mörlen — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Ober-Mörlen gibt es laut solarzubau.de aktuell 554 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 5,1 MW. Das entspricht 0,90 kW pro Einwohner.
298 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 53,8 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Ober-Mörlen [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-ober-moerlen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Ober-Mörlen installiert?

In Ober-Mörlen sind 5,1 MW PV-Leistung in 554 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 16 von 25 im Landkreis Wetteraukreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 5.706 Einwohner entspricht der Bestand 0,90 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Ober-Mörlen im Vergleich da?

Mit 0,90 kW pro Einwohner liegt Ober-Mörlen unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Wetteraukreis belegt Ober-Mörlen Platz 16 von 25. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Ober-Mörlen?

In Ober-Mörlen sind 298 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 53,8 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Ober-Mörlen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Ober-Mörlen 0,6 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 64 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 12 Prozent – rund 12 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Ober-Mörlen?

Ober-Mörlen liegt im Landkreis Wetteraukreis im Bundesland Hessen. Im Landkreis Wetteraukreis gibt es insgesamt 25 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Ober-Mörlen?

In Ober-Mörlen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 41 neuen Anlagen und 503 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 20 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Ober-Mörlen?

In Ober-Mörlen wurden in den letzten 12 Monaten 20 Balkonkraftwerke registriert (30 kW). Das sind -11 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Ober-Mörlen?

In Ober-Mörlen wurden in den letzten 12 Monaten 64 neue Solaranlagen mit insgesamt 595 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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