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140 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Steinfurt

Photovoltaik in Nordwalde

40 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 1.325 Anlagen mit 21,3 MW Gesamtleistung

Nordwalde, Landkreis Steinfurt in Nordrhein-Westfalen verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 21,3 MW, verteilt auf 1.325 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 10.024 Einwohner sind das 2,13 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Nordwalde liegt damit 40 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 24 Regionen in diesem Umfeld belegt Nordwalde damit Platz 14 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,4 MW, das entspricht etwa 6 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 42 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 16 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,13

kW
▲ +40 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

41,9

%

555 Speicher bei 1.325 Anlagen

Installiert

21,3 MW

Zubau 12 Mon.

1,4 MW

+6 %

Solaranlagen

1.325

Einwohner

10.024

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Nordwalde?

Segmentierter PV-Zubau in Nordwalde — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Nordwalde wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Heimsegment (-6 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -18 %
  • Heimsegment▼ -6 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Nordwalde: 1.378 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0713September 2025: 5 kW, Vorjahr 11 kWOktober 2025: 7 kW, Vorjahr 3 kWNovember 2025: 3 kW, Vorjahr 7 kWDezember 2025: 1 kW, Vorjahr 3 kWJanuar 2026: 6 kW, Vorjahr 4 kWFebruar 2026: 4 kW, Vorjahr 3 kWMärz 2026: 13 kW, Vorjahr 4 kWApril 2026: 8 kW, Vorjahr 12 kWMai 2026: 9 kW, Vorjahr 7 kWJuni 2026: 6 kW, Vorjahr 12 kWJuli 2026: 12 kW, Vorjahr 10 kWAugust 2026: 3 kW, Vorjahr 13 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
079158September 2025: 117 kW, Vorjahr 56 kWOktober 2025: 78 kW, Vorjahr 91 kWNovember 2025: 107 kW, Vorjahr 122 kWDezember 2025: 96 kW, Vorjahr 150 kWJanuar 2026: 61 kW, Vorjahr 146 kWFebruar 2026: 94 kW, Vorjahr 134 kWMärz 2026: 80 kW, Vorjahr 36 kWApril 2026: 102 kW, Vorjahr 91 kWMai 2026: 158 kW, Vorjahr 83 kWJuni 2026: 14 kW, Vorjahr 126 kWJuli 2026: 112 kW, Vorjahr 122 kWAugust 2026: 120 kW, Vorjahr 56 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
050100September 2025: 0 kWOktober 2025: 63 kWNovember 2025: 100 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 98 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 45 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 99 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
50 75 kW -18 %
Heimsegment
2–30 kWp
89 1,1 MW -6 %
Gewerbe
>30 kWp
2 163 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 142 1,4 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Nordwalde zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Nordwalde, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Nordwalde 112 Speicher mit zusammen 1,4 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 12,4 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +30 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-21 %
Anlagen
59
Kapazität
362 kWh
Ø/Anlage
6,1 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+30 %
Anlagen
48
Kapazität
658 kWh
Ø/Anlage
13,7 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
4
Kapazität
361 kWh
Ø/Anlage
90,3 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
112
Kapazität
1,4 MWh
Ø/Anlage
12,4 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Nordwalde im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Nordwalde 2,13 kW
Ø Steinfurt 1,94 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Nordwalde liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Nordwalde auf?

Mit einer Speicherquote von 42 % gehört Nordwalde zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 555 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Nordwalde setzt stärker auf Solarenergie als der Bundesdurchschnitt. 1.325 Photovoltaik-Anlagen liefern zusammen 21,3 MW – ein Wert, der die Region in Nordrhein-Westfalen überdurchschnittlich positioniert.

Einordnung

Mit Platz 14 von 24 und 146 % Vorsprung auf den Landesdurchschnitt zählt Nordwalde zu den Vorreitern im Landkreis Steinfurt. Bundesweit betrachtet steht Nordwalde überdurchschnittlich da. Die 2,13 kW pro Einwohner zeigen eine aktive Beteiligung am Solarausbau.

Gemeinden im Landkreis Steinfurt

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Welche Postleitzahlen gehören zu Nordwalde?

482824835648565

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Nordwalde — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Nordwalde gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.325 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 21,3 MW. Das entspricht 2,13 kW pro Einwohner.
555 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 41,9 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Nordwalde [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-nordwalde/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Nordwalde installiert?

In Nordwalde sind 21,3 MW PV-Leistung in 1.325 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 14 von 24 im Landkreis Steinfurt. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 10.024 Einwohner entspricht der Bestand 2,13 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Nordwalde im Vergleich da?

Mit 2,13 kW pro Einwohner liegt Nordwalde über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Steinfurt belegt Nordwalde Platz 14 von 24. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Nordwalde?

In Nordwalde sind 555 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 41,9 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Nordwalde?

In den letzten 12 Monaten wurden in Nordwalde 1,4 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 142 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 6 Prozent – rund 6 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Nordwalde?

Nordwalde liegt im Landkreis Steinfurt im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Steinfurt gibt es insgesamt 24 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Nordwalde?

In Nordwalde entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 89 neuen Anlagen und 1,1 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 2 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Nordwalde?

In Nordwalde wurden in den letzten 12 Monaten 50 Balkonkraftwerke registriert (75 kW). Das sind -18 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Nordwalde?

In Nordwalde wurden in den letzten 12 Monaten 142 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,4 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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