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93 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Niedersachsen · Schaumburg

Photovoltaik in Nienstädt

Nah am Bundesdurchschnitt

557 Anlagen mit 6,0 MW – Daten, Trends und Vergleich

Nienstädt, Landkreis Schaumburg in Niedersachsen kommt mit Stand 2026-08-28 auf 557 Solaranlagen und 6,0 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 4.216 Einwohnern entspricht das 1,41 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Nienstädt liegt damit 7 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 20 von 38 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,8 MW neue Leistung hinzu – rund 13 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 46 % und eine mittlere Anlagengröße von 11 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,41

kW
▼ -7 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

46,3

%

258 Speicher bei 557 Anlagen

Installiert

6,0 MW

Zubau 12 Mon.

0,8 MW

+13 %

Solaranlagen

557

Einwohner

4.216

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Nienstädt?

Segmentierter PV-Zubau in Nienstädt — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der Zubau in Nienstädt verschiebt sich: Heimsegment legt um 45 % zu — der stärkste Treiber im Segment-Mix.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Heimsegment-Anlagen am stärksten zu (+45 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +23 %
  • Heimsegment▲ +45 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Nienstädt: 804 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0510September 2025: 6 kW, Vorjahr 8 kWOktober 2025: 2 kW, Vorjahr 3 kWNovember 2025: 6 kW, Vorjahr 3 kWDezember 2025: 2 kW, Vorjahr 3 kWJanuar 2026: 2 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 4 kWMärz 2026: 9 kW, Vorjahr 1 kWApril 2026: 8 kW, Vorjahr 6 kWMai 2026: 5 kW, Vorjahr 3 kWJuni 2026: 10 kW, Vorjahr 5 kWJuli 2026: 4 kW, Vorjahr 3 kWAugust 2026: 3 kW, Vorjahr 6 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
056112September 2025: 27 kW, Vorjahr 23 kWOktober 2025: 57 kW, Vorjahr 54 kWNovember 2025: 47 kW, Vorjahr 19 kWDezember 2025: 50 kW, Vorjahr 12 kWJanuar 2026: 30 kW, Vorjahr 61 kWFebruar 2026: 68 kW, Vorjahr 56 kWMärz 2026: 55 kW, Vorjahr 33 kWApril 2026: 72 kW, Vorjahr 24 kWMai 2026: 15 kW, Vorjahr 38 kWJuni 2026: 35 kW, Vorjahr 35 kWJuli 2026: 112 kW, Vorjahr 37 kWAugust 2026: 47 kW, Vorjahr 31 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
087173September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 173 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 61 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 71 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
37 56 kW +23 %
Heimsegment
2–30 kWp
42 615 kW +45 %
Gewerbe
>30 kWp
2 132 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 82 804 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Nienstädt zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Nienstädt, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Nienstädt 65 Speicher mit zusammen 562 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,6 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +148 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+15 %
Anlagen
40
Kapazität
213 kWh
Ø/Anlage
5,3 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+148 %
Anlagen
25
Kapazität
348 kWh
Ø/Anlage
13,9 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
65
Kapazität
562 kWh
Ø/Anlage
8,6 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Nienstädt im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Nienstädt 1,41 kW
Ø Schaumburg 1,41 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Nienstädt liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Nienstädt auf?

258 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Nienstädt – eine Quote von 46 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

557 Solaranlagen erzeugen in Nienstädt eine Gesamtleistung von 6,0 MW. Pro Kopf entspricht das in etwa dem deutschen Durchschnitt – eine solide Ausgangslage für weiteres Wachstum.

Einordnung

Platz 20 von 38 im Landkreis Schaumburg: Nienstädt liegt nah am Durchschnitt des Bundeslandes. Im deutschlandweiten Vergleich besteht noch Aufholbedarf. Die gute Nachricht: Fallende Modulpreise machen den Einstieg in Solar so günstig wie nie.

Gemeinden im Landkreis Schaumburg

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Nienstädt?

31688

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Nienstädt — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Nienstädt gibt es laut solarzubau.de aktuell 557 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 6,0 MW. Das entspricht 1,41 kW pro Einwohner.
258 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 46,3 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Nienstädt [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-nienstaedt/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Nienstädt installiert?

In Nienstädt sind 6,0 MW PV-Leistung in 557 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 20 von 38 im Landkreis Schaumburg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 4.216 Einwohner entspricht der Bestand 1,41 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Nienstädt im Vergleich da?

Mit 1,41 kW pro Einwohner liegt Nienstädt unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Schaumburg belegt Nienstädt Platz 20 von 38. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Nienstädt?

In Nienstädt sind 258 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 46,3 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Nienstädt?

In den letzten 12 Monaten wurden in Nienstädt 0,8 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 82 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 13 Prozent – rund 13 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Nienstädt?

Nienstädt liegt im Landkreis Schaumburg im Bundesland Niedersachsen. Im Landkreis Schaumburg gibt es insgesamt 38 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Nienstädt?

In Nienstädt entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 42 neuen Anlagen und 615 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 2 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Nienstädt?

In Nienstädt wurden in den letzten 12 Monaten 37 Balkonkraftwerke registriert (56 kW). Das sind +23 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Nienstädt?

In Nienstädt wurden in den letzten 12 Monaten 82 neue Solaranlagen mit insgesamt 804 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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