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47 % vom Ø
Aufholpotenzial
⚡ Speicher-Vorreiter

Gemeinde in Hessen · Rheingau-Taunus-Kreis

Photovoltaik in Niedernhausen

53 % unter Bundesdurchschnitt

1.214 Anlagen mit 10,2 MW – Daten, Trends und Vergleich

Niedernhausen, Landkreis Rheingau-Taunus-Kreis in Hessen kommt mit Stand 2026-08-28 auf 1.214 Solaranlagen und 10,2 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 14.345 Einwohnern entspricht das 0,71 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Niedernhausen liegt damit 53 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 8 von 17 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,9 MW neue Leistung hinzu – rund 8 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 53 % und eine mittlere Anlagengröße von 8,4 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,71

kW
▼ -53 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

53,2

%

646 Speicher bei 1.214 Anlagen

Installiert

10,2 MW

Zubau 12 Mon.

0,9 MW

+8 %

Solaranlagen

1.214

Einwohner

14.345

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Niedernhausen?

Segmentierter PV-Zubau in Niedernhausen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Niedernhausen wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-7 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -7 %
  • Heimsegment▼ -45 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Niedernhausen: 851 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0918September 2025: 12 kW, Vorjahr 11 kWOktober 2025: 3 kW, Vorjahr 9 kWNovember 2025: 3 kW, Vorjahr 6 kWDezember 2025: 6 kW, Vorjahr 4 kWJanuar 2026: 3 kW, Vorjahr 4 kWFebruar 2026: 4 kW, Vorjahr 5 kWMärz 2026: 15 kW, Vorjahr 17 kWApril 2026: 14 kW, Vorjahr 10 kWMai 2026: 14 kW, Vorjahr 6 kWJuni 2026: 16 kW, Vorjahr 18 kWJuli 2026: 17 kW, Vorjahr 18 kWAugust 2026: 5 kW, Vorjahr 14 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
086171September 2025: 53 kW, Vorjahr 171 kWOktober 2025: 106 kW, Vorjahr 128 kWNovember 2025: 46 kW, Vorjahr 63 kWDezember 2025: 44 kW, Vorjahr 106 kWJanuar 2026: 22 kW, Vorjahr 77 kWFebruar 2026: 24 kW, Vorjahr 113 kWMärz 2026: 42 kW, Vorjahr 101 kWApril 2026: 66 kW, Vorjahr 54 kWMai 2026: 130 kW, Vorjahr 157 kWJuni 2026: 44 kW, Vorjahr 95 kWJuli 2026: 64 kW, Vorjahr 74 kWAugust 2026: 43 kW, Vorjahr 97 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
02753September 2025: 0 kWOktober 2025: 53 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
83 113 kW -7 %
Heimsegment
2–30 kWp
57 685 kW -45 %
Gewerbe
>30 kWp
1 53 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 141 851 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Niedernhausen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Niedernhausen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Niedernhausen 109 Speicher mit zusammen 878 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,1 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-26 %
Anlagen
80
Kapazität
378 kWh
Ø/Anlage
4,7 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-27 %
Anlagen
28
Kapazität
421 kWh
Ø/Anlage
15 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
80 kWh
Ø/Anlage
80 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
109
Kapazität
878 kWh
Ø/Anlage
8,1 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Niedernhausen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Niedernhausen 0,71 kW
Ø Rheingau-Taunus-Kreis 0,74 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Niedernhausen hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Niedernhausen auf?

Auffällig hoch: 53 % aller Solaranlagen in Niedernhausen laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Aktuell erzeugen 1.214 Solaranlagen in Niedernhausen eine Leistung von 10,2 MW. Gemessen am Bundesdurchschnitt gibt es hier noch erhebliche Ausbaureserven – jedes neue Dach und jede Freifläche kann die Bilanz verbessern.

Einordnung

Platz 8 von 17 im Landkreis Rheingau-Taunus-Kreis: Niedernhausen liegt unter dem Landesdurchschnitt, mit klarem Aufholpotenzial nach oben. Im deutschlandweiten Vergleich besteht noch Aufholbedarf. Die gute Nachricht: Fallende Modulpreise machen den Einstieg in Solar so günstig wie nie.

Gemeinden im Landkreis Rheingau-Taunus-Kreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Niedernhausen?

65527

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Niedernhausen — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Niedernhausen gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.214 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 10,2 MW. Das entspricht 0,71 kW pro Einwohner.
646 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 53,2 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Niedernhausen [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-niedernhausen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Niedernhausen installiert?

In Niedernhausen sind 10,2 MW PV-Leistung in 1.214 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 8 von 17 im Landkreis Rheingau-Taunus-Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 14.345 Einwohner entspricht der Bestand 0,71 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Niedernhausen im Vergleich da?

Mit 0,71 kW pro Einwohner liegt Niedernhausen unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rheingau-Taunus-Kreis belegt Niedernhausen Platz 8 von 17. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Niedernhausen?

In Niedernhausen sind 646 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 53,2 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Niedernhausen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Niedernhausen 0,9 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 141 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 8 Prozent – rund 8 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Niedernhausen?

Niedernhausen liegt im Landkreis Rheingau-Taunus-Kreis im Bundesland Hessen. Im Landkreis Rheingau-Taunus-Kreis gibt es insgesamt 17 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Niedernhausen?

In Niedernhausen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 57 neuen Anlagen und 685 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 83 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Niedernhausen?

In Niedernhausen wurden in den letzten 12 Monaten 83 Balkonkraftwerke registriert (113 kW). Das sind -7 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Niedernhausen?

In Niedernhausen wurden in den letzten 12 Monaten 141 neue Solaranlagen mit insgesamt 851 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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