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63 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Hessen · Wetteraukreis

Photovoltaik in Nidda

37 % unter Bundesdurchschnitt

1.480 Anlagen mit 16,4 MW – Daten, Trends und Vergleich

Nidda, Landkreis Wetteraukreis (Hessen) zählt mit Stand 2026-08-28 1.480 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 16,4 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 17.060 Einwohner sind das 0,96 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Nidda liegt damit 37 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 25 Regionen in diesem Umfeld belegt Nidda damit Platz 10 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,5 MW, das entspricht etwa 9 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 43 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 11 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,96

kW
▼ -37 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

43,3

%

641 Speicher bei 1.480 Anlagen

Installiert

16,4 MW

Zubau 12 Mon.

1,5 MW

+9 %

Solaranlagen

1.480

Einwohner

17.060

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Nidda?

Segmentierter PV-Zubau in Nidda — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Nidda trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-24 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -24 %
  • Heimsegment▼ -27 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Nidda: 1.505 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01632September 2025: 11 kW, Vorjahr 9 kWOktober 2025: 10 kW, Vorjahr 12 kWNovember 2025: 3 kW, Vorjahr 6 kWDezember 2025: 1 kW, Vorjahr 4 kWJanuar 2026: 2 kW, Vorjahr 3 kWFebruar 2026: 7 kW, Vorjahr 2 kWMärz 2026: 14 kW, Vorjahr 17 kWApril 2026: 8 kW, Vorjahr 21 kWMai 2026: 23 kW, Vorjahr 16 kWJuni 2026: 9 kW, Vorjahr 15 kWJuli 2026: 22 kW, Vorjahr 32 kWAugust 2026: 14 kW, Vorjahr 26 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0103206September 2025: 206 kW, Vorjahr 173 kWOktober 2025: 93 kW, Vorjahr 169 kWNovember 2025: 50 kW, Vorjahr 109 kWDezember 2025: 33 kW, Vorjahr 53 kWJanuar 2026: 61 kW, Vorjahr 24 kWFebruar 2026: 56 kW, Vorjahr 61 kWMärz 2026: 60 kW, Vorjahr 130 kWApril 2026: 87 kW, Vorjahr 35 kWMai 2026: 25 kW, Vorjahr 129 kWJuni 2026: 72 kW, Vorjahr 121 kWJuli 2026: 80 kW, Vorjahr 125 kWAugust 2026: 51 kW, Vorjahr 74 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0204408September 2025: 408 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 39 kWFebruar 2026: 100 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 64 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
94 124 kW -24 %
Heimsegment
2–30 kWp
75 872 kW -27 %
Gewerbe
>30 kWp
4 508 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 174 1,5 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Nidda zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Nidda, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Nidda 115 Speicher mit zusammen 950 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,3 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-5 %
Anlagen
77
Kapazität
409 kWh
Ø/Anlage
5,3 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-17 %
Anlagen
38
Kapazität
541 kWh
Ø/Anlage
14,2 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
115
Kapazität
950 kWh
Ø/Anlage
8,3 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Nidda im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Nidda 0,96 kW
Ø Wetteraukreis 0,86 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Nidda hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Nidda auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 43 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 641 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Nidda setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

In Nidda stehen bislang 1.480 Solaranlagen mit insgesamt 16,4 MW. Das liegt noch unter dem Bundesdurchschnitt, zeigt aber zugleich das Potenzial, das in der Region steckt.

Einordnung

Nidda reiht sich auf Platz 10 von 25 im Landkreis Wetteraukreis ein – nahe am Landesdurchschnitt. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

Gemeinden im Landkreis Wetteraukreis

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Welche Postleitzahlen gehören zu Nidda?

354106366763691

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Nidda — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Nidda gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.480 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 16,4 MW. Das entspricht 0,96 kW pro Einwohner.
641 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 43,3 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Nidda [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-nidda/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Nidda installiert?

In Nidda sind 16,4 MW PV-Leistung in 1.480 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 10 von 25 im Landkreis Wetteraukreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 17.060 Einwohner entspricht der Bestand 0,96 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Nidda im Vergleich da?

Mit 0,96 kW pro Einwohner liegt Nidda unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Wetteraukreis belegt Nidda Platz 10 von 25. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Nidda?

In Nidda sind 641 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 43,3 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Nidda?

In den letzten 12 Monaten wurden in Nidda 1,5 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 174 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 9 Prozent – rund 9 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Nidda?

Nidda liegt im Landkreis Wetteraukreis im Bundesland Hessen. Im Landkreis Wetteraukreis gibt es insgesamt 25 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Nidda?

In Nidda entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 75 neuen Anlagen und 872 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 4 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Nidda?

In Nidda wurden in den letzten 12 Monaten 94 Balkonkraftwerke registriert (124 kW). Das sind -24 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Nidda?

In Nidda wurden in den letzten 12 Monaten 174 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,5 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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