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124 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Rheinland-Pfalz · Mayen-Koblenz

Photovoltaik in Mülheim-Kärlich

24 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 1.031 Anlagen mit 21,0 MW Gesamtleistung

Mülheim-Kärlich, Landkreis Mayen-Koblenz (Rheinland-Pfalz) zählt mit Stand 2026-08-28 1.031 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 21,0 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 11.159 Einwohner sind das 1,88 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Mülheim-Kärlich liegt damit 24 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 74 Regionen in diesem Umfeld belegt Mülheim-Kärlich damit Platz 17 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,8 MW, das entspricht etwa 4 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 40 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 20 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,88

kW
▲ +24 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

40,3

%

415 Speicher bei 1.031 Anlagen

Installiert

21,0 MW

Zubau 12 Mon.

0,8 MW

+4 %

Solaranlagen

1.031

Einwohner

11.159

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Mülheim-Kärlich?

Segmentierter PV-Zubau in Mülheim-Kärlich — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Mülheim-Kärlich trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Heimsegment (-13 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -20 %
  • Heimsegment▼ -13 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Mülheim-Kärlich: 819 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01122September 2025: 6 kW, Vorjahr 22 kWOktober 2025: 6 kW, Vorjahr 5 kWNovember 2025: 5 kW, Vorjahr 4 kWDezember 2025: 3 kW, Vorjahr 9 kWJanuar 2026: 1 kW, Vorjahr 6 kWFebruar 2026: 7 kW, Vorjahr 7 kWMärz 2026: 10 kW, Vorjahr 9 kWApril 2026: 12 kW, Vorjahr 7 kWMai 2026: 8 kW, Vorjahr 13 kWJuni 2026: 7 kW, Vorjahr 12 kWJuli 2026: 15 kW, Vorjahr 7 kWAugust 2026: 14 kW, Vorjahr 15 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
059117September 2025: 41 kW, Vorjahr 46 kWOktober 2025: 50 kW, Vorjahr 84 kWNovember 2025: 56 kW, Vorjahr 85 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 16 kWJanuar 2026: 70 kW, Vorjahr 117 kWFebruar 2026: 49 kW, Vorjahr 22 kWMärz 2026: 46 kW, Vorjahr 44 kWApril 2026: 66 kW, Vorjahr 54 kWMai 2026: 41 kW, Vorjahr 64 kWJuni 2026: 88 kW, Vorjahr 75 kWJuli 2026: 24 kW, Vorjahr 47 kWAugust 2026: 62 kW, Vorjahr 30 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
086172September 2025: 60 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 172 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 57 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 74 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 102 kWJuni 2026: 73 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
66 93 kW -20 %
Heimsegment
2–30 kWp
60 593 kW -13 %
Gewerbe
>30 kWp
2 133 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 129 819 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Mülheim-Kärlich zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Mülheim-Kärlich, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Mülheim-Kärlich 93 Speicher mit zusammen 739 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +19 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+19 %
Anlagen
63
Kapazität
328 kWh
Ø/Anlage
5,2 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-2 %
Anlagen
30
Kapazität
411 kWh
Ø/Anlage
13,7 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
93
Kapazität
739 kWh
Ø/Anlage
7,9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Mülheim-Kärlich im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Mülheim-Kärlich 1,88 kW
Ø Mayen-Koblenz 1,30 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Mülheim-Kärlich liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Mülheim-Kärlich auf?

Mit einer Speicherquote von 40 % gehört Mülheim-Kärlich zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 415 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Mülheim-Kärlich setzt stärker auf Solarenergie als der Bundesdurchschnitt. 1.031 Photovoltaik-Anlagen liefern zusammen 21,0 MW – ein Wert, der die Region in Rheinland-Pfalz überdurchschnittlich positioniert.

Einordnung

Platz 17 von 74: Mülheim-Kärlich liegt im Landkreis Mayen-Koblenz spürbar über dem Landesdurchschnitt. Deutschlandweit eingeordnet schneidet Mülheim-Kärlich mit 1,88 kW pro Einwohner leicht überdurchschnittlich ab.

Gemeinden im Landkreis Mayen-Koblenz

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Welche Postleitzahl gehört zu Mülheim-Kärlich?

56218

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Mülheim-Kärlich — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Mülheim-Kärlich gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.031 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 21,0 MW. Das entspricht 1,88 kW pro Einwohner.
415 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 40,3 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Mülheim-Kärlich [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-muelheim-kaerlich/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Mülheim-Kärlich installiert?

In Mülheim-Kärlich sind 21,0 MW PV-Leistung in 1.031 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 17 von 74 im Landkreis Mayen-Koblenz. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 11.159 Einwohner entspricht der Bestand 1,88 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Mülheim-Kärlich im Vergleich da?

Mit 1,88 kW pro Einwohner liegt Mülheim-Kärlich über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Mayen-Koblenz belegt Mülheim-Kärlich Platz 17 von 74. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Mülheim-Kärlich?

In Mülheim-Kärlich sind 415 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 40,3 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Mülheim-Kärlich?

In den letzten 12 Monaten wurden in Mülheim-Kärlich 0,8 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 129 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 4 Prozent – rund 4 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Mülheim-Kärlich?

Mülheim-Kärlich liegt im Landkreis Mayen-Koblenz im Bundesland Rheinland-Pfalz. Im Landkreis Mayen-Koblenz gibt es insgesamt 74 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Mülheim-Kärlich?

In Mülheim-Kärlich entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 60 neuen Anlagen und 593 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 2 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Mülheim-Kärlich?

In Mülheim-Kärlich wurden in den letzten 12 Monaten 66 Balkonkraftwerke registriert (93 kW). Das sind -20 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Mülheim-Kärlich?

In Mülheim-Kärlich wurden in den letzten 12 Monaten 129 neue Solaranlagen mit insgesamt 819 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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