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120 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Bayern · Bayreuth

Photovoltaik in Mistelgau

20 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 599 Anlagen mit 7,0 MW Gesamtleistung

Mistelgau, Landkreis Bayreuth in Bayern verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 7,0 MW, verteilt auf 599 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 3.832 Einwohnern entspricht das 1,83 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Mistelgau liegt damit 20 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 19 von 33 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,4 MW neue Leistung hinzu – rund 6 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 40 % und eine mittlere Anlagengröße von 12 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,83

kW
▲ +20 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

40,4

%

242 Speicher bei 599 Anlagen

Installiert

7,0 MW

Zubau 12 Mon.

0,4 MW

+6 %

Solaranlagen

599

Einwohner

3.832

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Mistelgau?

Segmentierter PV-Zubau in Mistelgau — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Mistelgau wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-11 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -11 %
  • Heimsegment▼ -45 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Mistelgau: 393 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
048September 2025: 0 kW, Vorjahr 4 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 5 kWNovember 2025: 4 kW, Vorjahr 7 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 2 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 4 kWMärz 2026: 4 kW, Vorjahr 2 kWApril 2026: 5 kW, Vorjahr 6 kWMai 2026: 5 kW, Vorjahr 2 kWJuni 2026: 3 kW, Vorjahr 4 kWJuli 2026: 8 kWAugust 2026: 3 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
067134September 2025: 38 kW, Vorjahr 45 kWOktober 2025: 31 kW, Vorjahr 38 kWNovember 2025: 35 kW, Vorjahr 10 kWDezember 2025: 14 kW, Vorjahr 32 kWJanuar 2026: 12 kW, Vorjahr 54 kWFebruar 2026: 28 kW, Vorjahr 67 kWMärz 2026: 12 kW, Vorjahr 26 kWApril 2026: 66 kW, Vorjahr 59 kWMai 2026: 51 kW, Vorjahr 80 kWJuni 2026: 10 kW, Vorjahr 62 kWJuli 2026: 24 kW, Vorjahr 134 kWAugust 2026: 41 kW, Vorjahr 51 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
03365September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 65 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
22 32 kW -11 %
Heimsegment
2–30 kWp
29 361 kW -45 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 51 393 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Mistelgau zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Mistelgau, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Mistelgau 48 Speicher mit zusammen 405 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,4 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+0 %
Anlagen
30
Kapazität
171 kWh
Ø/Anlage
5,7 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-28 %
Anlagen
18
Kapazität
234 kWh
Ø/Anlage
13 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
48
Kapazität
405 kWh
Ø/Anlage
8,4 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Mistelgau im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Mistelgau 1,83 kW
Ø Bayreuth 2,72 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Mistelgau liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Mistelgau auf?

Auffällig hoch: 40 % aller Solaranlagen in Mistelgau laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Überdurchschnittlich gut aufgestellt: In Mistelgau erzeugen 599 PV-Anlagen eine Gesamtleistung von 7,0 MW. Pro Kopf liegt die Region damit oberhalb des bundesweiten Mittels.

Einordnung

Platz 19 von 33 im Landkreis Bayreuth: Mistelgau liegt unter dem Landesdurchschnitt, mit klarem Aufholpotenzial nach oben. Mit 1,83 kW pro Kopf liegt Mistelgau über dem Bundesdurchschnitt – ein solides Ergebnis im deutschlandweiten Vergleich.

Gemeinden im Landkreis Bayreuth

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Welche Postleitzahl gehört zu Mistelgau?

95490

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Mistelgau — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Mistelgau gibt es laut solarzubau.de aktuell 599 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 7,0 MW. Das entspricht 1,83 kW pro Einwohner.
242 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 40,4 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Mistelgau [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-mistelgau/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Mistelgau installiert?

In Mistelgau sind 7,0 MW PV-Leistung in 599 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 19 von 33 im Landkreis Bayreuth. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 3.832 Einwohner entspricht der Bestand 1,83 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Mistelgau im Vergleich da?

Mit 1,83 kW pro Einwohner liegt Mistelgau über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Bayreuth belegt Mistelgau Platz 19 von 33. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Mistelgau?

In Mistelgau sind 242 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 40,4 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Mistelgau?

In den letzten 12 Monaten wurden in Mistelgau 0,4 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 51 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 6 Prozent – rund 6 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Mistelgau?

Mistelgau liegt im Landkreis Bayreuth im Bundesland Bayern. Im Landkreis Bayreuth gibt es insgesamt 33 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Mistelgau?

In Mistelgau entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 29 neuen Anlagen und 361 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 22 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Mistelgau?

In Mistelgau wurden in den letzten 12 Monaten 22 Balkonkraftwerke registriert (32 kW). Das sind -11 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Mistelgau?

In Mistelgau wurden in den letzten 12 Monaten 51 neue Solaranlagen mit insgesamt 393 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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