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114 % vom Ø
Freiflächen-Standort

Gemeinde in Sachsen-Anhalt · Saalekreis

Photovoltaik in Merseburg

Nah am Bundesdurchschnitt

1.590 Anlagen mit 59,6 MW – Daten, Trends und Vergleich

Merseburg, Landkreis Saalekreis (Sachsen-Anhalt) zählt mit Stand 2026-08-28 1.590 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 59,6 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 34.392 Einwohner sind das 1,73 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Merseburg liegt damit 14 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 20 Regionen in diesem Umfeld belegt Merseburg damit Platz 17 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,6 MW, das entspricht etwa 3 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 44 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 37 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,73

kW
▲ +14 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

43,8

%

696 Speicher bei 1.590 Anlagen

Installiert

59,6 MW

Zubau 12 Mon.

1,6 MW

+3 %

Solaranlagen

1.590

Einwohner

34.392

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Merseburg?

Segmentierter PV-Zubau in Merseburg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Merseburg wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+4 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +4 %
  • Heimsegment▼ -22 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Merseburg: 1.587 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01937September 2025: 37 kW, Vorjahr 18 kWOktober 2025: 19 kW, Vorjahr 11 kWNovember 2025: 10 kW, Vorjahr 8 kWDezember 2025: 5 kW, Vorjahr 5 kWJanuar 2026: 9 kW, Vorjahr 7 kWFebruar 2026: 5 kW, Vorjahr 8 kWMärz 2026: 25 kW, Vorjahr 13 kWApril 2026: 23 kW, Vorjahr 35 kWMai 2026: 23 kW, Vorjahr 22 kWJuni 2026: 18 kW, Vorjahr 31 kWJuli 2026: 27 kW, Vorjahr 32 kWAugust 2026: 24 kW, Vorjahr 26 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
082164September 2025: 164 kW, Vorjahr 64 kWOktober 2025: 5 kW, Vorjahr 87 kWNovember 2025: 56 kW, Vorjahr 77 kWDezember 2025: 113 kW, Vorjahr 120 kWJanuar 2026: 30 kW, Vorjahr 124 kWFebruar 2026: 39 kW, Vorjahr 82 kWMärz 2026: 30 kW, Vorjahr 46 kWApril 2026: 55 kW, Vorjahr 72 kWMai 2026: 80 kW, Vorjahr 67 kWJuni 2026: 72 kW, Vorjahr 118 kWJuli 2026: 76 kW, Vorjahr 68 kWAugust 2026: 68 kW, Vorjahr 87 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0144288September 2025: 99 kW, Vorjahr 288 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 100 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 235 kW, Vorjahr 34 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 100 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 35 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
048September 2025: 0 kW, Vorjahr 8 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
164 225 kW +4 %
Heimsegment
2–30 kWp
87 788 kW -22 %
Gewerbe
>30 kWp
6 568 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 259 1,6 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Merseburg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Merseburg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Merseburg 167 Speicher mit zusammen 407,5 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 2.440,3 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +16 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+5 %
Anlagen
119
Kapazität
541 kWh
Ø/Anlage
4,5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+16 %
Anlagen
43
Kapazität
592 kWh
Ø/Anlage
13,8 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
32 kWh
Ø/Anlage
32 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Anlagen
4
Kapazität
406,4 MWh
Ø/Anlage
101.592 kWh
Gesamt
Anlagen
167
Kapazität
407,5 MWh
Ø/Anlage
2.440,3 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Merseburg im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Merseburg 1,73 kW
Ø Saalekreis 4,03 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Merseburg liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Merseburg auf?

Mit einer Speicherquote von 44 % gehört Merseburg zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 696 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

In Merseburg sind 1.590 PV-Anlagen mit zusammen 59,6 MW installiert. Die Region bewegt sich damit im bundesweiten Mittelfeld – mit Raum nach oben.

Einordnung

Merseburg rangiert auf Platz 17 von 20 im Landkreis Saalekreis – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit betrachtet steht Merseburg überdurchschnittlich da. Die 1,73 kW pro Einwohner zeigen eine aktive Beteiligung am Solarausbau.

Gemeinden im Landkreis Saalekreis

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Welche Postleitzahl gehört zu Merseburg?

06217

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Merseburg — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Merseburg gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.590 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 59,6 MW. Das entspricht 1,73 kW pro Einwohner.
696 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 43,8 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Merseburg [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-merseburg/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Merseburg installiert?

In Merseburg sind 59,6 MW PV-Leistung in 1.590 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 17 von 20 im Landkreis Saalekreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 34.392 Einwohner entspricht der Bestand 1,73 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Merseburg im Vergleich da?

Mit 1,73 kW pro Einwohner liegt Merseburg über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Freiflächen-Standort" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Saalekreis belegt Merseburg Platz 17 von 20. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Merseburg?

In Merseburg sind 696 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 43,8 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Merseburg?

In den letzten 12 Monaten wurden in Merseburg 1,6 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 259 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 3 Prozent – rund 3 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Merseburg?

Merseburg liegt im Landkreis Saalekreis im Bundesland Sachsen-Anhalt. Im Landkreis Saalekreis gibt es insgesamt 20 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Merseburg?

In Merseburg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 87 neuen Anlagen und 788 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 6 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Merseburg?

In Merseburg wurden in den letzten 12 Monaten 164 Balkonkraftwerke registriert (225 kW). Das sind +4 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Merseburg?

In Merseburg wurden in den letzten 12 Monaten 259 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,6 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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