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97 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Baden-Württemberg · Karlsruhe

Photovoltaik in Marxzell

Nah am Bundesdurchschnitt

663 Anlagen mit 7,4 MW – Daten, Trends und Vergleich

Marxzell, Landkreis Karlsruhe (Baden-Württemberg) zählt mit Stand 2026-08-28 663 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 7,4 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 5.040 Einwohnern entspricht das 1,47 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Marxzell liegt damit 3 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 10 von 32 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,8 MW neue Leistung hinzu – rund 10 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 47 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 11 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,47

kW
▼ -3 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

47,4

%

314 Speicher bei 663 Anlagen

Installiert

7,4 MW

Zubau 12 Mon.

0,8 MW

+10 %

Solaranlagen

663

Einwohner

5.040

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Marxzell?

Segmentierter PV-Zubau in Marxzell — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Marxzell trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-7 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -7 %
  • Heimsegment▼ -12 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Marxzell: 772 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
059September 2025: 1 kW, Vorjahr 7 kWOktober 2025: 4 kW, Vorjahr 1 kWNovember 2025: 1 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 3 kW, Vorjahr 2 kWFebruar 2026: 1 kW, Vorjahr 1 kWMärz 2026: 2 kW, Vorjahr 1 kWApril 2026: 7 kW, Vorjahr 7 kWMai 2026: 7 kW, Vorjahr 3 kWJuni 2026: 6 kW, Vorjahr 9 kWJuli 2026: 5 kW, Vorjahr 8 kWAugust 2026: 2 kW, Vorjahr 3 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
057114September 2025: 55 kW, Vorjahr 81 kWOktober 2025: 36 kW, Vorjahr 11 kWNovember 2025: 56 kW, Vorjahr 102 kWDezember 2025: 24 kW, Vorjahr 85 kWJanuar 2026: 68 kW, Vorjahr 109 kWFebruar 2026: 30 kW, Vorjahr 26 kWMärz 2026: 44 kW, Vorjahr 70 kWApril 2026: 18 kW, Vorjahr 29 kWMai 2026: 114 kW, Vorjahr 78 kWJuni 2026: 75 kW, Vorjahr 11 kWJuli 2026: 81 kW, Vorjahr 99 kWAugust 2026: 71 kW, Vorjahr 59 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
04283September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 83 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 63 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
29 39 kW -7 %
Heimsegment
2–30 kWp
52 670 kW -12 %
Gewerbe
>30 kWp
1 63 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 82 772 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Marxzell zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Marxzell, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Marxzell 69 Speicher mit zusammen 675 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,8 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +9 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+9 %
Anlagen
35
Kapazität
193 kWh
Ø/Anlage
5,5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+6 %
Anlagen
33
Kapazität
442 kWh
Ø/Anlage
13,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
40 kWh
Ø/Anlage
40 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
69
Kapazität
675 kWh
Ø/Anlage
9,8 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Marxzell im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Marxzell 1,47 kW
Ø Karlsruhe 1,34 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Marxzell liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Marxzell auf?

Auffällig hoch: 47 % aller Solaranlagen in Marxzell laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

In Marxzell sind 663 PV-Anlagen mit zusammen 7,4 MW installiert. Die Region bewegt sich damit im bundesweiten Mittelfeld – mit Raum nach oben.

Einordnung

Platz 10 von 32 im Landkreis Karlsruhe: Marxzell liegt nah am Durchschnitt des Bundeslandes. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 1,47 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Gemeinden im Landkreis Karlsruhe

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Marxzell?

76359

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Marxzell — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Marxzell gibt es laut solarzubau.de aktuell 663 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 7,4 MW. Das entspricht 1,47 kW pro Einwohner.
314 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 47,4 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Marxzell [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-marxzell/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Marxzell installiert?

In Marxzell sind 7,4 MW PV-Leistung in 663 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 10 von 32 im Landkreis Karlsruhe. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 5.040 Einwohner entspricht der Bestand 1,47 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Marxzell im Vergleich da?

Mit 1,47 kW pro Einwohner liegt Marxzell unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Karlsruhe belegt Marxzell Platz 10 von 32. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Marxzell?

In Marxzell sind 314 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 47,4 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Marxzell?

In den letzten 12 Monaten wurden in Marxzell 0,8 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 82 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 10 Prozent – rund 10 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Marxzell?

Marxzell liegt im Landkreis Karlsruhe im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Karlsruhe gibt es insgesamt 32 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Marxzell?

In Marxzell entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 52 neuen Anlagen und 670 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Marxzell?

In Marxzell wurden in den letzten 12 Monaten 29 Balkonkraftwerke registriert (39 kW). Das sind -7 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Marxzell?

In Marxzell wurden in den letzten 12 Monaten 82 neue Solaranlagen mit insgesamt 772 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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